Alle neuen Songs: Yung Hurn, Farid Bang, Fler, Tarek K.I.Z & mehr im Deutschrap-Update

Der letzte Release-Freitag im Oktober 2019 ist am Start! Über 25 mal verschiedenes Futter für deine Ohren gibt es heute auf den Streaming-Plattformen. Mit dabei sind neben ziemlich prominenten Namen auch wieder vielversprechende Newcomer und Künstler, bei denen der Hype nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfte. Auf dem Cover ist in dieser Woche Yung Hurn, der mit "Ponny" einen Song aus seinem kommenden Album "Y" auskoppelt, auf dem er einfach nur auf die Drum-Pattern rappt. 

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Weitaus melodischer geht es dagegen bei Tarek K.I.Z zu. "Ticket hier raus" heißt die zweite Single aus seinem Solodebüt "Golem". Darin zeichnet er düstere Zukunftsaussichten und verpackt sie in eine Mischung aus Rap und Gesang. Dass seine neue Musik nicht nur straigt Rap sein wird, sondern auch mit anderen Elementen experimentiert wird, hatte das K.I.Z-Member kürzlich bekanntgegeben. "Ticket hier raus" lässt dem Taten folgen. 

Auf den Zug in die komplett andere Richtung springen dagegen Hanybal, Sugar MMFK, Milonair, OG Keemo, Jalil, Soliana und Reda Rwena auf. Diese wilde Mischung supportet Mortel auf dem Realmix zu seinem Song "Zu echt". Dabei hagelt es einen kompromisslosen Rap-Part nach dem nächsten. Für wenig Kompromisse bekannt sind auch Fler und Farid Bang. Die ehemaligen Erzfeinde droppen am selben Tag ihre neuen Singles "Fame" und "Stier". Während Fler Jagd auf famegeile Damen macht, hat Farid sein anvisiertes Ziel schon erlegt: Der Banger Musik-Chef ist jetzt stolzer Besitzer eines Lamborghinis. 

Wenn es für ihn so weitergeht, darf sich auch Apache207 in Zukunft mit dem Gedanken beschäftigen, sich eine edle Luxus-Karosse zu gönnen. Mit "Platte" hat der Mannheimer nach reichlichen Charterfolgen bisher heute seine erste EP vorgelegt. Daraus schafft es "Beef" in unsere Playlist – ein Song, in dem Apache seine unterschiedlichen Styles gekonnt vereint: Schnell rappen und Gesang mit Wiedererkennungswert. Einer, der zuletzt ebenso zwischen diesen beiden Polen gependelt ist, ist Manuellsen. Auch er feiert heute mit seinem zehnten Soloalbum "MB ICE" sein neues Release. Die erste musikalische Zusammenarbeit mit Samra ("El Sicario") darf in unserer Auswahl nicht fehlen. 

Wer auf feinsten Kopfnicker-Sh*t steht, kommt an Delano nicht vorbei. Der im Ruhrpott ansässige MC macht "Hafendampf" auf einem Boombap-Beat. In die gleiche musikalische Kerbe schlägt auch Rhymin Simon. Der Berliner, der kurz vor dem Durchbruch von Aggro Berlin damals das Label verließ, kickt auf "Essi Duz It" Battlereime über ein trockenes Instrumental. 

Die verschiedenen Styles könnten auch heute wieder nicht diverser sein. Diese Vielfalt in unserer Playlist ist das Tüpfelchen auf dem i in Rap-Deutschland! 

Alle neuen Songs 

reezy ft. Summer Cem – Phantom
Fler – Fame 
Bushido & Animus – Lichter der Stadt 
Farid Bang – Stier 
Tarek K.I.Z – Ticket hier raus 
Mortel ft. Hanybal, Sugar MMFK, Milonair, OG Keemo, Jalil, Soliana, Reda Rwena – Zu echt (Realmix)
Yung Hurn – Ponny 
Genetikk – Chop $uey 
Jalil – Aynen 
Jonesmann – Bis zum Ende 
Holy Modee – Kingsize 
2ara – Pazan 
Reeza – Matrix 
Trettmann ft. Stereo Luchs & Pronto – Du weißt (Remix) 
Amu ft. Milonair – Melodie 
Patron ft. Dardan – Wo??? 
AOB – Reich oder tot 
Antilopengang – Wünsch dir nix 
DJ Raze ft. Greeny & Ratifo – Lifestyle 
RXCA – Finesse 
Money Boy x Psaiko.Dino – Spieglein an der Wand 
Opti Mane ft. Joey Bargeld – Gib mir 
Meydo ft. Jerry Divmond – O Ye 
Delano – Hafendampf 
Rhymin Simon – Essi Duz It 

Die heutigen Releases 

Manuellsen – MB ICE 
Badchieff – 1999.jpg EP 
Apache207 – Platte 
Haiyti – Nightliner Reloaded 
Sion – Siso EP 
Bizzy Montana – Bock auf EP 
Morlockk Dilemma – Eros in Dystopolis 

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Gerichtsurteil: Flers Bushido-Disstrack darf nicht online bleiben

Gerichtsurteil: Flers Bushido-Disstrack darf nicht online bleiben

Von Michael Rubach am 11.12.2019 - 16:35

Fler muss seinen Bushido-Disstrack "Noname" ändern. In der bisher bekannten Form darf der Track nicht online bleiben. Das geht aus einem Gerichtsurteil hervor, wie unter anderem die FAZ schreibt. Ausschlaggebend sei die Erwähnung der Kinder von Bushido gewesen.

"Noname": Fler muss Bushidos Kinder heraushalten

Das Münchener Landgericht I kam heute Morgen zu dem Schluss, dass Fler mit verschiedenen Zeilen aus "Noname" im juristischen Sinne zu weit gegangen ist. Die "Grenzen der Kunstfreiheit" seien übertreten worden, so die Richterin. Bushido hatte im Vorfeld gegen den Track rechtliche Schritte eingeleitet.

Die Kinder des Ehepaars Ferchichi hätten laut Gerichtsurteil mit dem Konflikt von Fler und Bushido nichts zu tun und seien durch den Inhalt des Tracks in ihrer Persönlichkeitsentwicklung eingeschränkt. Fler stellt auf "Noname" in den Raum, dass Bushido nicht der leibliche Vater der vier gemeinsamen Kinder mit Anna-Maria Ferchichi sei.

Eine Line, welche ausdrückt, dass stattdessen die gesamte Mannschaft des SV Werder Bremen für die Vaterrolle in Frage kommen könnte, darf Fler ebenfalls so nicht mehr rappen. Allerdings müsse Bushidos Ehefrau damit klarkommen, dass Fler sie im Song auch darüber hinaus nicht gerade mit Samthandschuhen anfasst. Durch ihre öffentliche Einmischung in den Streit zwischen Bushido und Fler trage sie dafür eine Eigenverantwortung. Lediglich die Textpassagen, die Bezug auf die Kinder nehmen, muss Fler verändern – oder den Track direkt aus dem Netz entfernen.

Bushido & Fler: Beide Seiten könnten in Berufung gehen

Die Anwältin, welche die Seite von Bushido vertritt, wolle eine Berufung prüfen. Fler kündigte direkt im Anschluss an den Prozess an, gegen das Urteil vorzugehen. Laut FAZ strebe Fler "aus Prinzip" an, weitere juristische Schritte einzuleiten. Bushidos Familie sei die letzte, die von ihm Mitleid bekäme. Sollte Fler den Track nicht ändern oder löschen, droht ihm ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro. Ersatzweise könnte er eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten absitzen.

Es scheint so, als würde sich auch der juristische Schlagabtausch der beiden ehemaligen Weggefährten noch eine Weile ziehen. Zuletzt hatte Fler in einem Interview klargemacht, dass die Auseinandersetzung mit Bushido viel mehr als ein Rapbeef sei.

Fler über Bushido-Diss: "Krieg, kein Entertainment"

Von David Molke am 06.12.2019 - 18:01 Die Hiphop.de Awards 2019 befinden sich in vollem Gang. Das heißt, dass du noch bis zum 2. Januar 2020 für deine Favoriten des Jahres 2019 abstimmen kannst. Dabei gibt es wie jedes Jahr auch dieses Mal wieder die Kategorie zum Video des Jahres.


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