Ali As lässt sich das Video zu "Was für'n Leben" einiges kosten

"Keine Reggae-Lieder mehr im Radio", rappt Ali As in Was für'n Leben von seinem aktuellen Album Euphoria. Das könnte sich jetzt ändern, denn der Münchener spart bei der nachträglichen Videoauskopplung zum Song keine Kosten und Mühen.

Mit einem Clip zur Kollabo mit Malo will Ali jetzt noch mal Welle machen. Spätestens nachdem er mit Lass sie tanzen und Namika im Schlepptau einen Hit landen konnte, der sich seit Wochen in den Charts hält, dürften die Radiostationen das ehemalige Deluxe-Signing endlich auf dem Schirm haben.

Das Video hat Ali sich laut eigenen Angaben rund 30.000 € kosten lassen. Damit lässt's sich arbeiten. Zur Einordnung: Mr. Majoe soll etwa 60.000 € gekostet haben.

Und wo wir gerade beim Thema sind ...

Die 6 teuersten Musikvideos im Rap-Geschäft

Ein gutes Musikvideo muss nicht unbedingt teuer sein. Kann es aber.Vor allem in den 90er-Jahren gaben Rapper und Labels Unsummen für Videos aus. Zum einen waren Technik, Special Effects und Post Production damals wesentlich teurer als im Jahr 2015. Zum anderen ließ sich mithilfe der Videos noch richtig viel Kohle verdienen, in Form von Single-Verkäufen.

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Kollegah muss Schmerzensgeld für Attacke auf Fan zahlen

Kollegah muss Schmerzensgeld für Attacke auf Fan zahlen

Von Michael Rubach am 29.08.2021 - 13:04

Über vier Jahre nachdem Kollegah bei einem Gig seiner "Imperator"-Tour einen Fan auf der Bühne niederstreckte, ist der Alpha Music-Boss nun vom Amtsgericht Leipzig zur Zahlung eines Schmerzensgelds verurteilt worden. Kollegah muss demnach 5.000 Euro an den betroffenen Konzertbesucher zahlen. Das geht aus einem Bericht der Bild hervor.

Kollegah schlägt Fan: Erst Geldstrafe, dann Schmerzensgeld

Throwback: Zum Auftakt der damaligen Tour spielte Kollegah im Haus Auensee in Leipzig. Ali As war ebenfalls am Start. Bei einem Freestyle-Battle ließ Kollegah zwei seiner Supporter gegeneinander antreten. Die Sache geriet aus dem Ruder. Zunächst schnappte sich das spätere Opfer die Cap von Ali As, dann wurde Kollegahs Sonnenbrille zum Objekt der Begierde. Es folgte ein Schubsen, ein Tritt und ein Schlag ins Gesicht. Das Sicherheitspersonal beförderte den Fan schließlich von der Bühne.

In einem nachfolgenden Tour-Blog erklärte Kollegah seinerzeit:

"Guck mal, du kannst den Boss als Fake bezeichnen, als Wannabe-Zuhälter, er trifft den Takt nicht – aber fass' ihm nicht an seine 1000-Dollar-Versace-Brille, bitte!"

Wegen des Vorfalls ist Kollegah 2017 angezeigt worden. Der Vorwurf: Körperverletzung. Ein Gericht sah seine Schuld in einem späteren Verfahren als erwiesen an. Die Geldstrafe belief sich auf 18.000 Euro.

Nun werden wohl weitere 5.000 Euro fällig. Zum aktuellen Zivilprozess ist Kollegah nicht persönlich erschienen. Er hätte im Vorfeld per Fax darauf hingewiesen, dass sein Zug nach Leipzig ausgefallen sei, heißt es bei der Bild unter Bezugnahme auf den zuständigen Richter. Kollegah hat die Möglichkeit gegen das Urteil Berufung einzulegen.

Auf musikalischer Ebene steht noch dieses Jahr die Veröffentlichung eines neuen "Zuhältertapes" bevor.

Kollegah gibt Releasedatum für das "Zuhältertape 5" bekannt


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