A.B.K, Manuellsen & mehr geben Statements zur "Sprich Klartext!"-Folge ab

Das Schlichtungsgespräch zwischen Manuellsen, A.B.K und Haikel in Arafat Abou-Chakers "Sprich Klartext"-Podcast ist das zentrale Thema der Deutschrapszene in dieser Woche. Im Nachgang des aufgeheizten Talks haben sich inzwischen einige Akteure mit Statements zu Wort gemeldet. Während A.B.K in seiner Stellungnahme erneut sein Unbehagen während des Gesprächs betont, widerspricht Manuellsen ihm in seiner Antwort.

A.B.K über "Sprich Klartext"-Talk: "Ich wollte ein Zeichen gegen Unterdrückung setzen"

In einem gemeinsamen Livestream mit Haikel reagiert A.B.K in voller Länge auf den Talk. Dort erklärt er, eigentlich nicht der Typ für ein derartiges Gespräch zu sein, er habe aber "ein Zeichen gegen Unterdrückung" setzen und daher nicht kneifen wollen. Ursprünglich sei jedoch geplant gewesen, dass beide Parteien jeweils mit nur zwei Begleitpersonen erscheinen. Am Ende wären es aber aufseiten von Manuellsen deutlich mehr gewesen, und da einige weite Reisewege auf sich genommen hätten, durften sie dennoch bleiben. Schlussendlich sei der Raum am Ende so voll wie ein "Jugendzentrum" gewesen. Dies habe A.B.K so eingeschüchtert, dass er den Talk bekanntermaßen vorzeitig verlassen wollte:

"Leute kommen rein und raus und ich denk' mir so: Ey Bruder, ich hab gar keinen Überblick. Egal, wer da ist, da kannst du keinen Überblick mehr haben. Und ich kriege Panik."

Manuellsen antwortet auf die Reaktion von A.B.K und Haikel wiederum mit einer eigenen kurzen Stellungnahme und widerspricht deren Ausführungen. Laut dem König im Schatten-Chef hätte es keine Unterdrückung und auch keine bedrohliche Situation gegeben. Die Stimmung am Set sei stattdessen vor Drehbeginn "sehr zuvorkommend und sehr höflich" gewesen. Erst während des Gesprächs vor laufender Kamera soll es lauter geworden sein, so Manuellsen. Dennoch bewertet der Mülheimer den Talk als gelungen und findet sogar einige lobende Worte für A.B.K:

"Selbst dieser Streit wurde direkt im Keim erstickt und am Ende ist doch alles gut gewesen. Ich weiß also gar nicht, warum man jetzt das Recap dieses Abends so negativ belasten muss. Gucken wir in eine positivere Zukunft."

Animus behauptet, dass eine Waffe gezogen wurde – Sinan-G widerspricht

In der aktuellen Ausgabe seines Podcasts behauptet Animus, dass ein ganz anderes Ereignis das Gespräch aufgeheizt hätte. Ihm zufolge soll im Eifer des Gefechts soll "mindestens eine Person" nach einer Waffe gegriffen haben. A.B.K hätte deswegen angeblich sogar eine Panikattacke bekommen. Animus beruft sich dabei auf angebliche Insiderinformationen. Um was für eine Waffe es sich dabei gehandelt haben soll, will Animus jedoch nicht näher spezifizieren. Er begründet das damit, dass er Arafat "keine Probleme" machen wolle. Jedoch haben weder Haikel, A.B.K noch Manuellsen die angebliche Waffe am Set in ihren Darstellungen erwähnt.

Sinan-G, der angibt, vor Ort gewesen zu sein, widerspricht Animus' Waffen-Behauptungen in seinem eigenen Livestream. Die Lage sei "von außen größer gemacht, als sie ist". Sinan erklärt, warum es kurz so ausgesehen hätte, als ob eine Waffe gezogen werde: Eine der unbeteiligten Personen im Hintergrund habe während eines Gerangels in die Richtung seiner Umhängetasche gegriffen.

"Bei uns ist das so. Wenn deine Hand in diese Richtung greift, könnte es sein, dass gleich vielleicht einer was zieht. Aber das war nicht der Fall [...] Die Lage hat sich schnell beruhigt."

@fitna.studio Sinan G zu der Eskalation bei Arafat Podcast - Manuellsen / ABK & Haikel #sinang #statement #manuellsen #abk #haikel ♬ Last Hope (Extended Journey) - Steve Ralph

Einen kompletten Überblick zu dem "Sprich Klartext"-Talk von Manuellsen, A.B.K und Haikel könnt ihr euch hier durchlesen:

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