700 Tracks aufgenommen: Dr. Dre ist sehr wählerisch

Dass The Game für seine The Documentary-Fortsetzung ein Doppelalbum gebastelt hat, war für viele überraschend. Grund dafür: Ganz einfach, Game hat sehr viele Songs aufgenommen.

"Er hat für das Album 600 bis 700 Tracks aufgenommen, das ist unglaublich," so der deutsche Labelchef Martin Lanzerath.

Game selbst erzählt von dem Dilemma, Dr. Dre als Mentor zu haben: "You can always take ten songs to Dr. Dre and play him and he will tell you 'Nah'. [...] I went to Aftermath so many times and played songs for Dre and he told me 'All 20 of these are garbage!'. [...] Then when I played him On Me with Kendrick, Standing on Ferraris and Dollar Dream with Ab-Soul, he was like 'Now you got the records, build from here!'"

Ab diesem Zeitpunkt habe Game genau gewusst, wonach er sucht. Die erste Seite des Albums, sei eine ausproduzierte, detail- und facettenreiche Platte geworden. Auf The Documentary 2.5 gebe es nach eigenen Aussagen den typischen Game-Sound, wie er ihn selbst feiert.

Im Gespräch mit Hiphop.de erzählte Cash Machine-Labelchef Martin Lanzerath, dass die Entscheidung, ein Doppelalbum daraus zu machen, weniger als sechs Wochen vor Release erst fiel.

Mittlerweile sind beide Platten draußen und können ab jetzt gepumpt werden!

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Kommentare

Heftige ******e! 700 Tracks für ein Doppelalbum zu produzieren ist mal echt verdammt viel. Respekt! 

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Dr. Dre feiert T-Pains epischen Rant über fehlende Innovation im Rap

Dr. Dre feiert T-Pains epischen Rant über fehlende Innovation im Rap

Von Michael Rubach am 15.07.2021 - 12:38

T-Pain ist in einem Twitch-Stream ein bisschen ausgerastet. Der Autotune-Pionier äußert dabei sein Unverständnis über all die gleichförmige Musik, die ihm so unterkommt. Schreiend erklärt er, dass ihm ständig Musik zugesandt werden würde, die es bereits gibt. Bei Dr. Dre scheint er damit einen Nerv zu treffen. Die nicht gerade für seine Social-Media-Tätigkeiten bekannte US-Legende meldet sich via Instagram.

T-Pain rastet aus: "Macht andere Musik!"

In seinem Stream verteilte T-Pain (jetzt auf Apple Music streamen) einige Ratschläge an jüngere Künstler*innen. Dabei fleht er regelrecht, doch bitte nicht mehr andere erfolgreiche Artists zu kopieren. Seiner Einschätzung nach würden sich Newcomer*innen einfach an den Stars orientieren, die momentan an der Spitze stehen und diese nachahmen.

"Hört auf damit! Macht was anderes! Ihr seid nicht originell! Macht originellen Shit! [...] Gott verdammt! Macht andere Musik!"

Einmal in Fahrt gekommen, führt T-Pain im Schreimodus ein paar Beispiele für Künstler an, die mit ihrem Sound momentan weit oben mitspielen. Die Sache mit den Lils im Künstlernamen hält er für durchgespielt. US-Rap hätte inzwischen "Lil everybody" zu bieten. Aus dieser Richtung habe man alles gehört. T-Pains Ausraster ist ein Schrei nach Innovation.

"Lil Uzi Vert tut es bereits. Lil Baby tut es bereits. DaBaby tut es bereits. Es sind buchstäblich zwei N**** mit Baby in ihrem Namen, die bereits all die Musik machen, die ihr machen wollt."

("Lil Uzi Vert is already doing it. Lil Baby is already doing it. DaBaby is already doing it. It’s literally two n-***as with Baby in their name that’s already doing all the music you want.")

Trotz seiner sichtbaren Verärgerung verdeutlicht T-Pain auch, dass er generell kein Problem mit der neuen Rapgeneration oder den aktuellen Rapsuperstars habe. "Ich sage nicht, dass diese Musikgeneration schlechter ist als jede andere." Die Zahlen, die ohne größeres musikalisches Risiko erreicht werden, seien ihm jedoch egal. Was ihn interessiert: Wenn jemand mit seiner "verdammten Musik etwas anderes macht".

Dr. Dre mit Shoutout an T-Pain: "Er hat Recht"

Dr. Dre ist T-Pains kleiner Anfall nicht entgangen und packte einen Clip seines Kollegen in seinen Instagram-Feed. Auf der Social-Media-Plattform hält sich der Hiphop-Mogul ansonsten eher bedeckt.

"Shoutout an T-Pain. Ich lache mich gerade kaputt, aber er hat Recht. Ich weiß und fühle genau, was er sagt."

In einem Gespräch im letzten Jahr erklärte Dr. Dre, was ihm eigentlich an der Social-Media-Welt nicht gefällt.

"Hätte es gehasst": Was Dr. Dre an Social Media auszusetzen hat

Dr. Dre und Jimmy Iovine sind zwei weise und überaus erfolgreiche Herren in der Unterhaltungsbranche. Ratschläge für den eigenen Weg zum Erfolg könnten von kaum kompetenteren Experten kommen. Für die britische Ausgabe der GQ haben die beiden Freunde und Geschäftspartner ein paar Tipps gegeben und dabei auch auf das heutige Social-Media-Zeitalter geblickt.


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