6ix9ine zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt

6ix9ine wandert ins Gefängnis. Der US-Rapper wurde von einem New Yorker Gericht zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt. Allerdings hat er bereits 13 Monate abgesessen, sodass 6ix9ine wohl Ende 2020 wieder auf freiem Fuß sein wird.

6ix9ine kommt mit milder Strafe davon

Gemessen an dem Strafmaß, das im Raum stand, ist 6ix9ine glimpflich davongekommen. Es hieß vor Prozessbeginn, dass ihm bis zu 47 Jahre Gefängnis erwarten könnten. Durch weitereichende Aussagen gegen seine alte Gang sowie ein Einblick in die Strukturen der Nine Trey Bloods blieb ihm diese Höchststrafe wohl erspart.

Der zuständige Richter erkannte laut New York Times an, dass sich 6ix9ine sehr kooperativ verhalten hat. Auch sein Schuldeingeständnis habe zu dem Urteil beigetragen. Zuletzt hatte 6ix9ine sich in einem emotionalen Brief zu Wort gemeldet. Er entschuldigte sich unter anderem bei seinen Opfern und beim Gericht für das "Chaos", das er verursacht habe.

6ix9ine bittet in emotionalem Brief an Richter um Entschuldigung

6ix9ine sitzt aktuell immer noch im Gefängnis und wartet auf seine Verhandlung. Die findet nächsten Mittwoch statt und dem Rapper drohen bis zu 47 Jahre Haft. Um seine Strafe zu mildern, hat sich das ehemalige Gang-Mitglied in einem emotionalen Brief an den zuständigen Richter gewandt.

Im Anschluss an die Haft erwarten 6ix9ine jedoch noch weitere Sanktionen. Ihm wurde eine Art Bewährung nach der Haftstrafe auferlegt, die fünf Jahre andauert. Dazu kommen 300 Stunden, die sich Tekashi im "Community Service" engagieren muss. Auch eine Geldstrafe von 35.000 Dollar verhängte das Gericht. Die New York Times berichtet, dass 6ix9ine während des gestrigen Prozesstages in Tränen ausgebrochen sei.

Was wurde 6ix9ine vorgeworfen?

Ob Drogenhandel, versuchter Mord oder Raub – 6ix9ine wurde von der Anklage eine Vielzahl von Verbrechen zur Last gelegt. Die Vorwürfe der häuslichen Gewalt bestätigte 6ix9ine bereits vor Prozessbeginn. Im Zuge eines Deals floss dieser Straftatbestand nicht in die nun abgeschlossene Verhandlung ein.

6ix9ine liefert Geständnis & hat Angst um seine Familie

Von David Molke am 12.12.2019 - 18:47 6ix9ine sitzt aktuell immer noch im Gefängnis und wartet auf seine Verhandlung. Die findet nächsten Mittwoch statt und dem Rapper drohen bis zu 47 Jahre Haft. Um seine Strafe zu mildern, hat sich das ehemalige Gang-Mitglied in einem emotionalen Brief an den zuständigen Richter gewandt.

Das mit Spannung erwartete Urteil steht also: Wer auf neue Musik des Rappers spekuliert hat, muss vorerst warten. Er soll jedoch schon einen Labelvertrag ausgehandelt haben, der ihm 10 Millionen Dollar einbringt. Seine Karriere als Rapper möchte er augenscheinlich fortsetzen. Der steile Aufstieg und der mindestens ebenso steile Fall von 6ix9ine werden gegenwärtig in mehreren Dokumentationen aufgearbeitet.

"SuperVillain": Mehrteilige 6ix9ine-Doku angekündigt

Von David Molke am 12.12.2019 - 16:34 Die "Surviving R. Kelly"-Doku hat für sehr viel Wirbel gesorgt. Ohne sie wäre R. Kelly 2019 vielleicht nicht immer wieder ins Gefängnis gegangen. Ohne die Doku wäre R. Kelly wahrscheinlich auch nicht in vielen weiteren Fällen angeklagt worden. Ohne "Surviving R.

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Gzuz bietet offenbar 500 Euro & Gästeliste für blutige Nase

Gzuz bietet offenbar 500 Euro & Gästeliste für blutige Nase

Von David Molke am 30.06.2020 - 16:00

Gzuz musste zum wiederholten Mal vor Gericht erscheinen. Dieses Mal ging es um eine Frau, die der Rapper offenbar so ins Gesicht geschlagen hat, dass sie eine blutige Nase davontrug. Die Betroffene soll ihren Strafantrag beim heutigen zweiten Verhandlungstag dann aber zurückgezogen haben. Offenbar weil Gzuz ihr dafür 500 Euro Schmerzensgeld sowie Gästelistenplätze angeboten hat.

Gzuz stand heute wegen Körperverletzung vor Gericht

Darum geht's: Allem Anschein nach ist eine spontane Fotoaktion gehörig aus dem Ruder gelaufen. Die junge Frau erklärt, sie sei auf der Hamburger Reeperbahn unterwegs gewesen, als sie Gzuz entdeckt und ihn um ein Foto gebeten habe.

Nach dem Gruppenfoto mit Freund*innen der Zeugin soll sie Gzuz von der 187 Strassenbande dann noch um ein Foto nur mit ihr allein gebeten haben. Was genau dann passiert ist, sollte jetzt eigentlich das Gericht klären.

Als Endergebnis des offensichtlich missglückten Foto-Machens blieb die Frau mit einem Schlag von Gzuz ins Gesicht, Nasenbluten und einem Schock zurück, wie sie laut der MoPo erklärt. Es könne allerdings sein, dass Gzuz nicht sie, sondern nur das Handy wegschlagen wollte.

Direkt im Anschluss soll der Rapper der Frau 10 Euro als Entschädigung angeboten und sich entschuldigt haben. Er habe gesagt, dass der Schlag keine Absicht war und es ihm leid tue. Er soll ihr auch ein Taschentuch gereicht haben.

Später sei die junge Frau im Krankenhaus gewesen, dort wurde anscheinend eine Nasenbeinprellung festgestellt. Gemeinsam mit ihrer Mutter sei die Zeugin und Betroffene dann zur Polizei, um Strafanzeige wegen Körperverletzung zu stellen.

Drogenbesitz, Körperverletzung & mehr: Gzuz mal wieder vor Gericht

Die Strassenbande sitzt mal wieder im Gerichtssaal, zumindest einer von ihnen. Nachdem Anfang des Monats Maxwell dran war, musste sich gestern Gzuz vor dem Amtsgericht in Hamburg verantworten...

Gzuz entschuldigt sich, zahlt 500 Euro & bietet Gästeliste an

Strafanzeige zurückgezogen: Heute hat die Betroffene ihren Strafantrag wegen Körperverletzung dann wohl zurückgezogen. Offenbar deshalb, weil sich Gzuz und sie nochmal zufällig an einem Kiosk begegnet sind.

Dort hätten Gzuz und sein Anwalt die junge Frau und ihre Tante dann gefragt, ob sie sich zu ihnen setzen wollen. Im Anschluss habe Gzuz ihr eine Abmachung zur Einigung vorgeschlagen.

Schmerzensgeld & Gästeliste: Statt der zunächst 10 Euro soll Gzuz der Frau dann 500 Euro Schmerzensgeld angeboten haben. Zusammen mit der Option, sich bei seinen Konzerten auf die Gästeliste setzen lassen zu können.

Das fand die Geschädigte wohl sehr gut. Sie habe angenommen, ihren Strafantrag zurückgezogen und auch noch ein gemeinsames Foto mit Gzuz gemacht. Sie finde ihn "nett".

Gzuz hat seine Entschuldigung dann wohl auch vor Gericht noch einmal wiederholt, wie in der MoPo zu lesen ist.

"Das war eine Scheißsituation, ich wollte dir nicht ins Gesicht schlagen. Ich dachte, du filmst mich, das mag ich nicht, darum wollte ich das Handy treffen."

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