6ix9ine von Stripperin verklagt

Wieder mal juristischer Ärger für 6ix9ine. Wie TMZ zuerst berichtete, soll der Besuch eines Strip Clubs Konsequenzen nach sich ziehen. Eine der Tänzerinnen will dort von einer Champagnerflasche verletzt worden sein. Als Schuldigen haben sie und ihr Anwalt offenbar 6ix9ine ausgemacht.

6ix9ine soll Champagnerflasche geschmissen haben

In der Klage, aus der TMZ zitiert, heißt es, dass ein "tödliches Objekt mit der Absicht, schwere Körperverletzungen zu begehen" auf die Stripperin geworfen worden sei. Der Anwalt der Frau benennt 6ix9ine als Täter und verdeutlicht, dass es sich bei diesem Objekt um eine Champagnerflasche gehandelt habe. Diese sei zum Wurfgegenstand geworden, weil jemand im Club den Rapper angeblich als "Ratte" bezeichnete. 6ix9ine soll sein Ziel jedoch verfehlt haben.

Laut den Ausführungen des Anwalts habe stattdessen seine Mandantin die Notaufnahme aufsuchen müssen, um erlittene Kopfverletzungen verarzten zu lassen. Nicht nur 6ix9ine, sondern auch der Strip Club selbst gerät bei der Klage ins Fadenkreuz. So wird dem Etablissement unterstellt, für nicht ausreichend Sicherheitspersonal im Umkreis von 6ix9ine gesorgt zu haben. Dessen "Neigung zur Gewalt" sei schließlich bekannt.

Nach dem Vorfall hätten Mitarbeiter außerdem Druck auf die Stripperin ausgeübt. Der Frau wäre nahegelegt worden, nicht die Polizei einzuschalten. Diesen Hinweis habe sie ignoriert. Die Tänzerin verklagt nun einerseits ihren Arbeitgeber wegen grober Fahrlässigkeit. Auf der anderen Seite wirft sie 6ix9ine schwere Körperverletzung vor.

Der Anwalt von 6ix9ine teilte auf Nachfrage von TMZ mit, dass der Rapper an dem Vorfall nicht beteiligt gewesen sei. Er verwies dabei auf die Kameras in der Location. Das Ganze sei ein Versuch, an Geld zu kommen.

Wie in einem Strip Club ging es dafür beim Videodreh zu 6ix9ines neuer Single "ZAZA" zu.

6ix9ine - ZAZA [Video]

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6ix9ine gegen alle: Cardi B wird zum neuesten Ziel

6ix9ine gegen alle: Cardi B wird zum neuesten Ziel

Von Renée Diehl am 25.02.2021 - 15:10

Durch Disses und andere Aktionen zu regelmäßiger Viralität zu gelangen, ist für 6ix9ine bekanntlich kein Problem. Während sein Fokus dabei in den letzten Monaten noch auf Lil Durk lag und er dann mit Meek Mill Beef anzettelte – beides übrigens noch im Gange – hat er nun offenbar keine Geringere als Cardi B zum Ziel seiner Sticheleien erklärt.

6ix9ine disst Cardi per Instagram Poll

6ix9ine wendet sich auf Instagram per Poll mit den Antwortmöglichkeiten „Ja/Nein“ an seine Fans und fragt provokativ:

„Wenn ich mit Frauen ins Hotel gehen und sie dann unter Drogen setzen und ausrauben würde, würde ich dann gecancelt werden?“ 

“If I took women to hotels, drugged them, and then robbed them, would I be canceled?”

6ix9ine Instagram Story
Foto:

https://www.instagram.com/stories/6ix9ine/2516430263168476732/
6ix9ine Instagram Story
6ix9ine Instagram Story

Obwohl er in seinem Post von gestern keine Namen nennt, wissen Rap-Fans natürlich sofort, auf wen er damit anspielt. Ob es hierfür einen aktuellen Auslöser gab, bleibt unklar – liegen die Aussagen der Rapperin doch bereits zwei Jahre zurück. Er bezieht sich nämlich auf einen Instagram Livestream von Cardi B aus dem März 2019, in dem sie öffentlich zugab, Kunden unter Drogen gesetzt und ausgeraubt zu haben. Diese hatten versucht, die damalige Stripperin für Sex zu bezahlen. Die Aussage der Rapperin war bereits damals kontrovers diskutiert worden – kein Wunder also, dass das Thema auch jetzt noch zieht und 6ix9ine wieder die entsprechende Publicity beschert

Reaktion von Cardi bleibt bisher aus

Cardi B selbst hat sich noch nicht zu 6ix9ines öffentlicher Stichelei gegen sie geäußert. Das muss sie vielleicht auch nicht, weil sie bereits damals in einem Twitter Statement erklärte: 

„Ich habe die Dinge, die ich in diesem Live [Video] gesagt habe niemals glorifiziert, ich spreche sie nicht mal in meiner Musik an, weil ich nicht stolz darauf bin und mich dazu verpflichtet fühle, sie nicht zu glorifizieren.“ 

"I never glorified the things I brought up in that live [video], I never even put those things in my music because I'm not proud of it and feel a responsibility not to glorify it.“

Dennoch bleibt es spannend zu sehen, ob Cardi das Ganze einfach auf sich sitzen lassen wird oder nicht – schließlich ist auch sie für ihre öffentlichen Reaktionen auf Anspielungen zu ihrer Person bekannt. 


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