6ix9ine droht Registrierung als Sexualstraftäter & Haftstrafe

6ix9ine konnte 2015 einen Deal aushandeln, als ihm sexuelle Handlungen an einer Dreizehnjährigen vorgeworfen wurden. Dieser Deal ist mittlerweile aber offenbar geplatzt, weil sich der Rapper nicht an die Bedingungen und Auflagen gehalten hat.

Das bedeutet, dass 6ix9ine jetzt wohl nicht nur für mehrere Jahre ins Gefängnis wandert, sondern sich auch noch als Sexualstraftäter registrieren lassen muss. Zumindest fordert das die Staatsanwaltschaft in Manhattan, wie unter anderem Pitchfork und The Blast berichten.

Straftat war anscheinend keine Ausnahme

6ix9ine habe es nicht geschafft, die Betreffenden davon zu überzeugen, dass die Sache mit der Dreizehnjährigen nur eine Ausnahme in einem ansonsten vorbildlichen Lebenswandel bildet. Ganz im Gegenteil:

Da 6ix9ine vor gar nicht allzu langer Zeit gleich zweimal festgenommen wurde, sieht die Staatsanwaltschaft offenbar keinen Willen zur Besserung oder irgendeine Form der Läuterung.

Die Empfehlung belaufe sich auf ein bis drei Jahre Gefängnis. Zusätzlich soll sich der Rapper 6ix9ine als Sexualstraftäter registrieren lassen, wie es in den USA üblich und gesetzlich vorgesehen ist.

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Was 6ix9ine sonst noch vorgeworfen wird

Der Rapper wurde anscheinend verhaftet, weil er einen Sechzehnjährigen gewürgt und einen Polizisten angegriffen haben sowie ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren sein soll.

Im Brief der Staatsanwaltschaft heißt es, er habe über zwei Jahre Zeit gehabt, das Gericht von seiner gesetzestreuen Art zu überzeugen und sei daran gescheitert:

"Defendant has had over two years to demonstrate to this Court that the role he played in the sexual exploitation of a thirteen-year-old child was an aberration in his otherwise law abiding life. He has failed to do so."

6ix9ine nach Europa-Tournee festgenommen

6ix9ine soll am JFK-Flughafen in New York City verhaftet worden sein.

Nein, er war offenbar nicht minderjährig

6ix9ine selbst behauptet zwar, zum Zeitpunkt des Vorfalls mit der Dreizehnjährigen noch nicht volljährig gewesen zu sein. Aus offiziellen Gerichtsunterlagen geht allerdings etwas anderes hervor.

Darüber hinaus wurde er laut offiziellen Angaben dafür verurteilt, die Straftat als Erwachsener begangen zu haben. 6ix9ine hat sich in der Angelegenheit demnach nicht nur schuldig bekannt, sondern dieses Urteil auch akzeptiert.

Details in Child Sex Complaint Against Rapper 6ix9ine Contradict His Public Comments

Twenty-one-year-old Brooklyn-based rapper 6ix9ine (a.k.a. Teka$hi 6ix9ine a.k.a. Tekashi69) is one of 2017's breakout stars in music. With not so much as an album to his name, he has a million followers on Instagram. He's the recipient of fawning press.

6ix9ine glaubt, der Raubüberfall auf ihn war ein Inside Job

Die Nachricht vom Raubüberfall auf den Rapper Tekashi 6ix9ine verbreitete sich gestern wie ein Lauffeuer. Es heißt, er habe Bargeld und Schmuck im Wert von circa 750.000 Dollar verloren, aber das ist ein geringer Preis, wenn man das traurige Schicksal von XXXTentacion im Hinterkopf hat, der im Juni bei einem Überfall ums Leben kam.

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Kommentare

Vollkommen overrated der Kerl. Wenn der weg ist, dann hat Hip Hop keine Verlust erlitten.

wie passt das eigentlich zusammen, dass mittlerweile keiner in frage stellt, ob es ok ist einen kinderschänder zu supporten? ihr berichtet ja auch über ihn die ganze zeit. habt ihr euch intern darüber ausgetauscht? ich warte auf eine antwort. gern auch in form eines videos auf eurem yt-kanal

piece

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Ex-Young Money-Rapper Flow wegen Doppelmord zu lebenslanger Haft verurteilt

Ex-Young Money-Rapper Flow wegen Doppelmord zu lebenslanger Haft verurteilt

Von David Molke am 15.05.2019 - 17:49

Der aus New Orleans stammende Rapper Flow muss offenbar für sehr lange Zeit ins Gefängnis. Er wurde gestern zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt, weil er 2015 einen Doppelmord an zwei Brüdern begangen haben soll.

Ehemaliger Lil Wayne-Schützling Flow muss über 100 Jahre ins Gefängnis

Flow stand bei Lil Waynes Young Money-Label unter Vertrag und war für eine Weile eine Art Protégé des Rappers. Bekanntheit erlangte er vor allem durch gemeinsame Songs mit Lil Wayne. Flow war zum Beispiel auch auf Lil Waynes "Sorry 4 the Wait" vertreten.

2015 hat er dann anscheinend einen Doppelmord begangen – oder zumindest wurde er dafür jetzt verurteilt, wie unter anderem NOLA berichtet. Zum Verhängnis wurde dem angeklagten Rapper offenbar, dass er sein Telefon am Ort des Vebrechens zurückgelassen haben soll und auf Kamera-Aufnahmen zu erkennen war.

Ein Mittäter wurde währenddessen für seine Rolle bei der Schießerei zu 20 Jahren Haft verurteilt. Der an dem Doppelmord offenbar Beteiligte soll zuerst von Flow beschuldigt worden sein, die Tat allein begangen zu haben, bevor er anscheinend gegen den Rapper ausgesagt hat.

Flow wurde nicht nur für den Doppelmord zu jeweils lebenslanger Haft verurteilt: Zusätzlich ist der Rapper diversen Berichten zufolge auch noch zu 30 Jahren für Verabredung zum Mord verurteilt worden. Dazu kommen nochmal 40 Jahre für Behinderung der Justiz sowie weitere 30 Jahre für die Verabredung zur Behinderung der Justiz.

Flow müsste also eigentlich zweimal lebenslänglich und anschließend nochmal 100 Jahre lang ins Gefängnis. Außerdem heißt es, dass er keine Möglichkeit habe, auf Bewährung freigelassen zu werden.

Allerdings kann er die Strafen wohl gleichzeitig absitzen, was dann wohl 'nur' lebenslänglich bedeutet. Das System in den USA verstehe, wer will.

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Die Ermordeten waren zwei junge Brüder

Die beiden Getöteten sollen zwei Brüder gewesen sein, die den Rapper Flow gut kannten. Einer war offenbar erst 18 Jahre alt und der andere 22 Jahre. Letzterer sei Rapper sowie bei Flows eigenem Label gesignt gewesen und hatte unter dem Namen MuddyCupBuddy wohl sogar gemeinsam mit ihm Musik aufgenommen.

Flow habe die beiden Brüder letztlich erschossen, weil er sie verdächtigte, Geld und Schusswaffen gestohlen zu haben. Sie sollten angeblich rund 8.000 US-Dollar aus dem Auto seiner Freundin entwendet haben.

Der Verurteilte hatte die Vorwürfe von sich gewiesen und die Morde auf den mittlerweile verstorbenen Cousin des Mitangeklagten geschoben. Aber er hat sich anscheinend schuldig bekannt, Polizisten belogen und versucht zu haben, die Ermittlungen zu behindern. 

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