6ix9ine gegen alle: Cardi B wird zum neuesten Ziel

Durch Disses und andere Aktionen zu regelmäßiger Viralität zu gelangen, ist für 6ix9ine bekanntlich kein Problem. Während sein Fokus dabei in den letzten Monaten noch auf Lil Durk lag und er dann mit Meek Mill Beef anzettelte – beides übrigens noch im Gange – hat er nun offenbar keine Geringere als Cardi B zum Ziel seiner Sticheleien erklärt.

6ix9ine disst Cardi per Instagram Poll

6ix9ine wendet sich auf Instagram per Poll mit den Antwortmöglichkeiten „Ja/Nein“ an seine Fans und fragt provokativ:

„Wenn ich mit Frauen ins Hotel gehen und sie dann unter Drogen setzen und ausrauben würde, würde ich dann gecancelt werden?“ 

“If I took women to hotels, drugged them, and then robbed them, would I be canceled?”

6ix9ine Instagram Story
Foto:

https://www.instagram.com/stories/6ix9ine/2516430263168476732/
6ix9ine Instagram Story
6ix9ine Instagram Story

Obwohl er in seinem Post von gestern keine Namen nennt, wissen Rap-Fans natürlich sofort, auf wen er damit anspielt. Ob es hierfür einen aktuellen Auslöser gab, bleibt unklar – liegen die Aussagen der Rapperin doch bereits zwei Jahre zurück. Er bezieht sich nämlich auf einen Instagram Livestream von Cardi B aus dem März 2019, in dem sie öffentlich zugab, Kunden unter Drogen gesetzt und ausgeraubt zu haben. Diese hatten versucht, die damalige Stripperin für Sex zu bezahlen. Die Aussage der Rapperin war bereits damals kontrovers diskutiert worden – kein Wunder also, dass das Thema auch jetzt noch zieht und 6ix9ine wieder die entsprechende Publicity beschert

Reaktion von Cardi bleibt bisher aus

Cardi B selbst hat sich noch nicht zu 6ix9ines öffentlicher Stichelei gegen sie geäußert. Das muss sie vielleicht auch nicht, weil sie bereits damals in einem Twitter Statement erklärte: 

„Ich habe die Dinge, die ich in diesem Live [Video] gesagt habe niemals glorifiziert, ich spreche sie nicht mal in meiner Musik an, weil ich nicht stolz darauf bin und mich dazu verpflichtet fühle, sie nicht zu glorifizieren.“ 

"I never glorified the things I brought up in that live [video], I never even put those things in my music because I'm not proud of it and feel a responsibility not to glorify it.“

Dennoch bleibt es spannend zu sehen, ob Cardi das Ganze einfach auf sich sitzen lassen wird oder nicht – schließlich ist auch sie für ihre öffentlichen Reaktionen auf Anspielungen zu ihrer Person bekannt. 

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"CCN" im Streaming: Fler will Bushido stoppen
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"CCN" im Streaming: Fler will Bushido stoppen

Von Paul Kruppa am 13.04.2021 - 13:56

Bushido will nach und nach sein Frühwerk auf den Streaming-Markt bringen. Ob die Gangstarap-Blaupause "CCN" auch bald auf Apple, Spotify und Co zur Verfügung steht, ist jedoch zumindest fragwürdig. Bushidos damaliger Kollabopartner Fler hat in einem neuen Interview bei 16 Bars erklärt, dass er das nicht zulassen werde.

Fler über Bushidos "CCN"-Pläne: "Er wird merken, dass er es nicht kann"

Bushido kündigte vor Wochen an, seinen Backkatalog auf Streaming-Services verfügbar machen zu wollen. Bushido schrieb seinerzeit auf Instagram dazu, dass die nächsten Wochen "anders krass" werden würden. Ein vom EGJ-Chef geteilter Vorschlag für einen Release-Plan enthielt auch "CCN" mit Fler. Die damalige Reaktion aus dem Maskulin Camp fiel eindeutig aus: "Muss glaube ich mal der Musik-Anwalt ran", entgegnete Fler. Nun bekräftigt dieser, dass Bushido das ikonische Kollaboalbum aus dem Jahr 2002 nicht ohne Weiteres auf den bekannten Portalen platzieren könne.

"Sagen kann er viel, ob er es macht am Ende [...]. Er wird auch merken, dass er es nicht kann. Gerade was die Alben angeht, die über Aggro Berlin rauskamen. Selbst wenn jemand Rechte überträgt, muss er die mit mir neu klären. Nur weil Aggro Berlin nicht mehr die Rechte an mich auswertet und ihm irgendwas überträgt, muss er die Rechte aber neu einfordern."

Generell stehe Bushido gegenwärtig "mit dem Rücken zur Wand". Die Leute im Vertrieb seien der Angelegenheit "die Dummen". Seit der Trennung von Sony kümmert sich iGroove um diesen Business-Bereich des ersguterjunge-Bosses. Auf die rechtliche Situation habe Fler den Vertrieb aus der Schweiz selbst telefonisch hingewiesen. Das Ganze werde laut Fler "nach hinten losgehen". Sollte Bushido an einer Veröffentlichung festhalten, schickt Fler schon mal vorweg, auf juristischem Weg einzuschreiten.

"Da werde ich auf jeden Fall gegen vorgehen. Alleine aus Prinzip. Für die Fans ist scheiße. [...] Er hat die Rechte nicht, ich hab die Rechte nicht. Ich kann es auch nicht rausbringen ohne ihn. [...] Er hat diesen Move jetzt gemacht - nach zehn Jahren - und da muss man halt mit Anwälten vorgehen und so."

Fler: Neues "CCN" mit Bass Sultan Hengzt?

Nach etlichen erfolgreichen Alben (vor Kurzem ging "Widder" direkt auf die #1) und Releases verfolgt Fler weitere musikalische Ziele. Er möchte sich nicht so sehr mit der Vergangenheit aufhalten.

"Ich blick nach vorne. Ich werde noch neue 'CCNs' machen. Neue Projekte, wo die Leute sagen werden: 'Boah krass, das ist ein Klassiker'. Ich halte doch nicht fest an irgendwelchen Sachen von vor 20 Jahren."

In Anspielung auf den Trademark-Sound von "CCN" ergänzt Fler, dass er noch demonstrieren werde, "wer diese Musik macht". Dabei könnte ihn womöglich Maskulin-Neuzugang Bass Sultan Hengzt unterstützen. Mit einem kräftigen Räuspern schiebt Fler nämlich hinterher: "Vielleicht Hengzt und ich Ende des Jahres?"

Auch erneuert Fler die Ernsthaftigkeit des Friedensangebots, dass er Bushido erst im Februar unterbreitete. Mit einer Reaktion rechnet Fler offenbar nicht mehr. Sein früherer Freund werde seiner Einschätzung nach "niemals die Größe besitzen", auf diesen Vorschlag einzugehen.

Fler unterbreitet Bushido Friedensangebot


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