50 Jahre Hiphop: Museum in der Bronx soll pünktlich zum Jubiläum öffnen

In der Bronx soll mit dem "Universal Hip-Hop Museum" die weltweit größte Sammlung an Hiphop-Memorabilia entstehen. Kurtis Blow, Ice-T und Chuck D sind bereits als Unterstützer am Start, die Örtlichkeit sowie ein Tei lder Finanzierung steht ebenfalls. Wenn alles klappt, öffnet das Hiphop-Museum passend zum 50-jährigen Jubiläum der Geburtsstunde von Hiphop seine Pforten.

Hip-Hop Museum will mit Original-2Pac-Texten & Virtual Reality punkten

Bisher gibt es nur Modell-Renderings davon, wie das Museum einmal aussehen soll. Trotzdem existieren schon genaue Ideen dazu, was es dort zu sehen geben wird.

Wie Kurtis Blow gegenüber dem Forbes-Magazin berichtet, stehe auch schon ein Teil der Sammlung, die dort ausgestellt werden soll.

Beispielsweise soll das Museum mit Original-Texten, die von 2Pac per Hand geschrieben wurden locken.

Darüber hinaus soll es die Gold-Plakette für Kurtis Blows erste Goldene Schallplatte für "The Breaks" sowie Tausende Vinyl-Platten, Kassetten und mehr zu sehen geben.

Virtual Reality-Anwendungen, ein Aufnahme-Studio samt Turntables und allem Drum und Dran sowie Graffiti-Projekte seien ebenfalls geplant.

"I'm talking avatars and holograms and VR. Part of the museum experience will also focus the interactive elements, and visitors will be able to record music and make graffiti art on-site."

The Bronx's Universal Hip Hop Museum Is Slated To Open In 2023

A museum dedicated to hip-hop's history has long been overdue in its birthplace, the Bronx. In August 1973, Cindy Campbell threw an infamous back-to-school party at 1520 Sedgwick Avenue with her brother, Kool Herc, DJing-this legendary event has long been regarded as hip-hop's birth.

Dem Universal Hip-Hop Museum fehlen immer noch $60 Millionen

Ende dieses Jahres soll es losgehen, wenn alles passt. Bis dahin gibt es allerdings noch jede Menge zu tun.

Auch wenn von der Finanzierung des Non Profit-Projekts bereits 20 Millionen US-Dollar gesichert sein sollen, fehle es immer noch an der dreifachen Menge.

Laut Kurtis Blow benötigen die Menschen hinter dem Universal Hip-Hop Museum noch satte 60 Millionen US-Dollar.

Aktuell sollen insgesamt 30 Menschen daran arbeiten, "diesen Traum Realität werden zu lassen".

Nachdem zunächst 2022 als Eröffnungs-Termin angepeilt wurde, soll es jetzt 2023 soweit sein: Passend zum 50-jährigen Jubiläum von Hiphop, an seinem Geburtsort.

Hip-Hop Pioneer Kurtis Blow On Life, Legacy And The Universal Hip-Hop Museum

"The first thing I learned in elementary school is the best thing you can do in life is make history," he said, via phone. He eventually made history, twice. When Blow signed with Mercury Records in 1979, he became the first rapper to ink a deal with a major record label.

Ihr könnt das Hiphop-Museum jetzt schon unterstützen

Wer dabei mithelfen will, dass Hiphop ein Denkmal sondergleichen gesetzt bekommt, kann das jetzt tun.

Es gibt nicht nur Merch in Form von Klamotten oder Headphones und die Möglichkeit, direkt zu spenden.

Die Menschen hinter dem Projekt haben auch bereits eine Compilation in Form eines Musikalbums an den Start gebracht:

16 Bars 4 Hip Hop

16 Bars 4 Hip Hop, an album by Various Artists on Spotify

Groove Attack powered by Hiphop.de

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Public Enemy wieder vereint: Flavor Flavs Rauswurf war angeblich nur Promo

Public Enemy wieder vereint: Flavor Flavs Rauswurf war angeblich nur Promo

Von Michael Rubach am 01.04.2020 - 17:37

UPDATE vom 01. April:

Chuck D hat den Rausschmiss von Flavor Flav bei Public Enemy zum großangelegten Aprilscherz erklärt. Der öffentliche Streit samt Verbannung aus der Gruppe sei laut Chuck D Teil einer Marketing-Kampagne für das Album "Loud Is Not Enough" gewesen. Die Platte ist heute erschienen und enthält mit "Food As A Machine Gun" auch einen Track, auf dem die vermeintlichen Streithähne zusammen zu hören sind.

Seinen angeblichen PR-Coup enthüllte Chuck D im Podcast People's Party bei einem Gespräch mit Talib Kweli. Chuck D sei bei der Aktion von Orsons Wells "Krieg der Welten" inspiriert gewesen. Auch könne er Flavor Flav gar nicht feuern, da die beiden Partner seien. Kurzerhand erklärt er den 1. April noch zum "April Flav Chuck Day". Hier kannst du "Loud Is Not Enough" hören:

Loud Is Not Enough

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UPDATE vom 03. März:

Flavor Flav hat sich zu seinem Rauswurf via Twitter geäußert. Er sei "sehr enttäuscht" von Chuck D. Gleichzeitig betonte er, dass er und Chuck D Partner seien und es kein Public Enemy ohne Flavor Flav gebe. Auch wendete sich der Verstoßene direkt an Chuck D und sagte, dass man die Sache doch wieder in den Griff bekommen könne.

FLAVOR FLAV on Twitter

@MrChuckD And .@MrChuckD,,,i didn't sue you on Friday,,,i asked the @berniesanders campaign to correct misleading marketing,,,that's all it was,,,I'm not your employee,,,i'm your partner,,,you can't fire me,,,there is no Public Enemy without Flavor Flav,,,so let's get it right Chuck,,,

Original-Meldung vom 2. März:

Flavor Flav ist wohl nicht länger Mitglied von Public Enemy. Chuck D hat in einem Statement, das mehreren US-Portalen vorliegt, ziemlich klare Verhältnisse geschaffen:

"Public Enemy und Public Enemy Radio werden ohne Flavor Flav weitermachen. Wir danken ihm für seinen jahrelangen Einsatz und wünschen ihm alles Gute."

("Public Enemy and Public Enemy Radio will be moving forward without Flavor Flav. We thank him for his years of service and wish him well.")

Chuck D erklärt Trennung von Flavor Flav

Für eine Wahlkampfveranstaltung von US-Demokrat Bernie Sanders hatte sich Public Enemy angekündigt. Flavor Flav wollte von der Veranstaltung jedoch nichts wissen. Er lies über seinen Anwalt verlauten, dass ohne sein Einverständnis mit seinem Image geworben werden würde. Flavor Flav unterstütze aber niemanden im Wahlkampf – auch nicht Bernie Sanders.

Diese politische Argumentation lässt Chuck D nicht gelten. Er schrieb auf Twitter, dass Flavor Flav nicht einmal den Unterschied zwischen Bernie Sanders und Barry Sanders (Footballspieler) kenne.

Flavor Flav sei hingegen jemand, der sich nur für Geld bewege. Benefiz-Veranstaltungen oder gemeinnützige Events ohne Gage kämen ihm nicht in den Sinn. Mit so einer Person möchte Chuck D augenscheinlich nicht weiter zusammenarbeiten.

Chuck D on Twitter

last final note the last final note was my last straw was long ago. It's not about BERNIE with Flav... he don't know the difference between BarrySanders or BernieSanders he don't know either. FLAV refused to support @Sankofa after @harrybelafonte inducted us. He don't do that

Chuck D on Twitter

Spoke @BernieSanders rally with @EnemyRadio. If there was a $bag, Flav would've been there front & center. He will NOT do free benefit shows. Sued me in court the 1st time I let him back in.

Chuck Ds Anwalt teilte zudem mit, dass sein Mandant die Rechte an der Marke Public Enemy besitze und dieser den Namen verwenden könne, wie es ihm beliebt. Auch die einprägsamsten Lines von Flavor Flav gingen auf das Konto von Chuck D. Das Tischtuch zwischen den (ehemaligen) Bandkollegen scheint vorerst zerschnitten.

Chuck D setzte Flavor Flav ein Ultimatum

Kurz vor dem nun erfolgten Rausschmiss räumte Chuck D seinem Kollegen gegenüber dem Portal HipHopDX noch eine Frist von einem Jahr ein, um "sich zusammenzureißen". Doch die Zeit als Bandmitglied bei Public Enemy scheint für Flavor Flav endgültig abgelaufen zu sein – trotz ikonischer Uhr um den Hals.

Schon 2017 verklagte Flavor Flav sein Band wegen ausstehender Zahlungen im Kontext des letzten Albums "Nothing Is Quick In The Desert". Flavor Flav ist Gründungsmitglied der legendären Formation, die sich seit über 30 Jahren vor allem durch sozialkritische Texte auszeichnet.

Den Auftritt von Public Enemy bei der Veranstaltung von Bernie Sanders kannst du hier sehen (ab 01:57:30):


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