50 Cent  rief bei einer von Def Jam Radio  ausgestrahlten Call-In Show an, bei der Shyne zu Gast war, um den ehemaligen Bad Boy Artist auf den Arm zu nehmen. Am Telefon gab sich der G-Unit Boss als Hörer  Sean aus.

50 Cent s Telefonstreich:



"Ich würde gerne mit Shyne sprechen. Mein Name ist Sean [...] Bist du es, Shyne ? Was geht, man? Alles cool? Ich frage mich nur wo genau dein Problem mit 50 Cent ist? Ich denke, dieser Beef zwischen dir und 50  ist nur geflame. Ich denke, du versuchst einfach nur krampfhaft Aufmerksamkeit zu bekommen, und dass alles nur, weil dich der Kerl seit 15 Jahren nicht beachtet. Du warst für 10 Jahre weg vom Fenster, von daher kannst du gar keine Probleme mit ihm haben. Halt die Klappe man! Halt die Klappe, du lebst auf 'ner verdammten Insel! Du kannst von keiner Insel aus Streit führen! Halt die Klappe man! [...] Scheiß auf Shyne ! Scheiß auf Def Jam ! Scheiß auf jeden! Es ist mir egal, dass du im Knast warst! Ich hoffe du musstest im Gefängnis Seife aufheben!''  (Quelle: ThisIs50.com )
Shyne reagierte perplex auf " Seans " Ansage und erklärte:
''Ich mein, eigentlich gibts keinen Beef. 50 erzählte Blödsinn über mich als ich im Knast war.''

Laut ThisIs50.com wurde die Verbindung durch Def Jam Radio  dann abgebrochen und 50 Cent erhielt den Hinweis, dass man ihn auf stumm schalten würde, sollte er nochmal anrufen.

Der Streit zwischen 50 Cent und Shyne fand Anfang des Jahres einen neuen Höhepunkt, als Shyne einige Disstracks gegen 50 Cent  veröffentlichte. Unter anderem There Will Be Blood . In diesem Track rappt Shyne :
''The champ is here and not a minute too quickly, like Mike, I'm back to the city to drop 50 [...] Upon my return, I empty the cartridge, got fat while I was gone, now I'ma send you where God is/Ah-hem, let me clear my throat -- when you talk to the Feds, spell my name with a 'y'/I hate rats and chumps, you guys ain't gorillas, you're f*cking chipmunks/F-Y-I, I'm the king of the jungle...''
50 Cent veröffentlichte daraufhin einen YouTube Clip, in dem er zu Shyne s Disstrack Stellung nahm:
''Du musst erstmal was Ernstzunehmendes bringen, um überhaupt auf meinem Radar zu landen. Shyne ist nicht gut genug, um von mir einen Disstrack zu bekommen. Ich werde deswegen keinen Disstrack veröffentlichen, dafür ist es nicht gut genug.''

Shyne soll 1999 bei einer Schießerei in einem Club, in dem er mit seinem Labelchef Diddy und dessen damaliger Freundin Jennfer Lopez war, drei Leute verletzt haben. 2001 wurde er zu zehn Jahren Haft verurteilt, die seine Karriere vorerst beendeten. 2009 wurde Shyne entlassen und anschließend nach Belize abgeschoben.

50 Cent hat seinen Anruf auf Video aufgezeichnet und bei YouTube veröffentlicht. Wenn du dir den Telefonstreich mit visueller Untermalung reinziehen möchtest, hast du hier die Gelegenheit dazu:

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Der Tätowierer von Eminem & 50 Cent blickt auf denkwürdige Pieces

Der Tätowierer von Eminem & 50 Cent blickt auf denkwürdige Pieces

Von Michael Rubach am 30.09.2021 - 12:08

Egal ob Eminem, 50 Cent, Method Man, Dr. Dre oder Snoop Dogg – Mister Cartoon hatte sie alle. Die US-Stars haben sich allesamt von dem Künstler tätowieren lassen. Im Talk mit Apple Musics Zane Lowe reflektiert der legendäre Tattoo-Artist die Bedeutung des prominenten Kundenkreises für seinen eigenen Karriereweg. Den Auftrag für 50 Cents berühmtes Rücken-Tattoo sah Mister Cartoon schon gar nicht mehr kommen.

Mister Cartoon: Auf den Körpern von Eminem & 50 Cent in die Welt

Mister Cartoon hat nicht nur deine Lieblingsrapper tätowiert, sondern auch das Logo von Eminems Label Shady Records designt. Seine Popularität als Artist weit über die Grenzen seiner Heimat hinaus, änderte sich durch den steilen Aufstieg von Slim Shady. Mister Cartoon habe damals nicht damit gerechnet, dass aus einem für ihn dopen Rapper eine Weltmarke werden würde. Unter anderem hat er ein Porträt von Eminems Tochter Hailie Jade auf den Oberarm des US-Rappers gestochen.

"Er hat alles übertroffen, was wir jemals erwartet hatten. Wir wussten, dass er dope war, wir hatten ihn am Anfang nicht so auf dem Schirm gehabt, aber als ich anfing, ihn zu tätowieren, sah ich wirklich, wie er außer Kontrolle geriet und auf dem Cover des Rolling Stone, war. Entertainment Weekly. A-Promi-Magazine, da hast du diesen tätowierten Rapper drauf."

("He went beyond anything that we ever expected. We knew he was dope, we hadn't seen him at the beginning, but when I started tattooing him, I really seen him go out of control and be on the cover of Rolling Stone, Entertainment Weekly. Magazines that were, I don't know, A-list celebrity magazines, you got this tattooed rapper on there.")

Auch 50 Cent hat Mister Cartoons Kunst der gesamten Welt präsentiert. Sein Rückentattoo diente als regelrechte Werbung für den Klassiker "Get Rich Or Die Tryin'" (2003) sowie den dazugehörigen Film. Doch das ikonische Tattoo stand offenbar kurz auf der Kippe. Fiddy und der Artist haben nicht direkt zueinander gefunden.

"Weil ich Lloyd Banks oder so tätowiert habe – und lange Rede kurzer Sinn: Er ging. Ich dachte, verdammt, ich hätte 50 Cent tätowieren können. Aber er kam zurück und er bekam das Piece auf den Rücken."

("Because I was tattooing Lloyd Banks or something and long story short, he left. I was like, damn, I could have tattooed 50 Cent. But he came back and he got that back piece.")

Laut Mister Cartoon musste die Session auch mal ein paar Stunden unterbrochen werden. 50 Cent (jetzt auf Apple Music streamen) hätte sich in ein Meeting verabschieden müssen. Dann sei er allerdings zu seinem Glück wieder aufgetaucht. Welch kleinteiliger Weg hinter der Fertigstellung eines solchen Tattoos stecke, würden die Menschen oft nicht sehen.

Mit einer Mappe seiner Arbeiten habe Mister Cartoon seit solchen Aufträgen nicht mehr herumlaufen müssen. Seine Werke sind schließlich auf den Körpern der größten Rapstars der Planeten verewigt.

Mehr Einsichten in die Arbeit von Mister Cartoon hält "LA Originals" bereit. Letztes Jahr droppte die Doku über den Tattoo-Artist und den Fotografen Estevan Oriol auf Netflix.

"LA Originals": Eminem, Snoop Dogg & mehr im Trailer zur Netflix-Doku


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