1UP setzen sich mit neuem Video für Geflüchtete ein

1UP können nicht tatenlos zusehen, wie es tausenden Menschen an den europäischen Außengrenzen ergeht. Die Berliner Graffiti-Crew hat sich deshalb mit einem Video den Protestaktionen angeschlossen, die unter dem Motto #LeaveNoOneBehind stattfinden.

1UP-Crew fordert die Evakuierung von Flüchtlingslagern

Das Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist zur traurigen Berühmtheit gelangt. Dort tummeln sich unter fatalen Bedingungen über 20.000 Menschen. Es ist ihnen dort schlichtweg nicht möglich, der aktuellen Corona-Krise angemessen zu begegnen. Für Social Distancing ist kein Platz. Händewaschen ist allenfalls ein Luxus.

1UP rufen mit viel Farbe allen ins Gedächtnis, dass sich diese humanitäre Katastrophe aktuell weiterhin vor unseren Augen abspielt. Außerdem machen die Writer deutlich, auf welcher Seite des politischen Spektrums sie stehen. Aufkeimendem Faschismus und rechten Tendenzen gilt es als Gesellschaft entgegenzutreten.

Durch die Aktion solidarisiert sich die 1UP-Crew mit der internationalen Bewegung Seebrücke, die sich für ein offenes und solidarisches Europa einsetzt. Unter anderem wird die Evakuierung der Menschen gefordert, die in dem überfüllten Lager auf Lesbos hausen müssen. Auf der Website des Projekts heißt es:

"Wir erleben eine beispiellose menschenrechtliche, gesundheitliche und politische Katastrophe. Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie müssen wir mehr denn je solidarisch handeln und jene unterstützen, die von dieser Katastrophe besonders schwer betroffen sind. Wir halten zusammen: Leave No One Behind!"

Zuletzt veröffentlichte schon der Rapper Alphonzo mit "Memento Moria" einen Track, der diese Message nach außen trägt:

Alphonzo - Memento Moria [Video]

Während wir uns im Social Distancing üben, gibt es an der europäischen Außengrenze dichtes Gedränge im Flüchtlingscamp Moria. Alphonzo ruft uns mit "Memento Moria" ins Gedächtnis, dass mehr als 20.000 Menschen dort unter unwürdigen Bedingungen vor sich hin vegetieren müssen.

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K.I.Z & viele mehr für Sea-Watch: Shirt-Drop wird voller Erfolg

K.I.Z & viele mehr für Sea-Watch: Shirt-Drop wird voller Erfolg

Von Michael Rubach am 17.07.2020 - 14:18

Kein Mensch verdient es, zurückgelassen zu werden. Sea-Watch kämpft seit fünf Jahren im Mittelmeer für eine Umsetzung dieses Gebots und hilft dort, wo Landesregierungen sich vor ihrer Verantwortung drücken. Zivile Seenotrettung rettet auch 2020 noch Leben. Um diese wichtige Mission zu supporten, hat Asphalt Athletics zusammen mit der Graffiti-Crew 1Up ein Shirt designt. Die Erlöse des Verkaufs gehen dabei vollends an Sea-Watch.

K.I.Z, Lugatti & 9ine, Rapkreation, Nikeata Thompson & viele mehr supporten: Shirt direkt ausverkauft

Für 36 Euro gab es eines der limitierten Shirts zu ergattern. Warum "gab"? Die große Nachfrage hat das Piece direkt zu einem sehr raren Artikel gemacht. Alle "Leave No One Behind"-Shirts sind nämlich schon wieder vergriffen. Oder wie es Asphalt Athletics selbst auf Instagram sagt: "Sold Out! 100% Soli para for Sea Watch."

Als Models für die Shirts haben sich viele Artists zur Verfügung gestellt, die dem Berliner Untergrund angehören. Rapkreation, Said, die Jungs von Army of Brothers, Luvre47 und einige mehr haben das Teil getragen. Auch die kölschen Boys Lugatti & 9ine unterstützten die Aktion. Nicht zu vergessen: Die Herren von K.I.Z stellten sich ebenfalls in den Dienst der Sache.

Das Thema Seenotrettung ist beileibe keine Männerdomäne. Nikeata Thompson, Miriam Davoudvandi und die Künstlerin Ischraa ließen es sich genauso nicht nehmen, Haltung zu zeigen.

Ja, es lässt sich ohne Weiteres kein Shirt mehr kaufen. Dennoch kann man weiterhin Gutes tun und spenden – und zwar hier.


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