1UP Crew malt Wholecar der Liebe: "Love is Love"

1UP macht sich für freie Liebe stark. Soll heißen: Die Berliner Graffiti-Crew war im Rahmen des Pride Month und offenbar auch am Rande des Christopher Street Days unterwegs. Mit Unterstützung von Hand Mixed wurde das Ganze auch als Bewegtbild festgehalten. Es gibt jetzt also endlich auch ein Video vom Pride Train, dem beeindruckenden 1UP-Wholecar im Regenbogenlook und dessen Entstehung.

Love is Love: Daytime-Bombing & Wholecar mit 1UP

Das spektakuläre Video zeigt erneut eine Spezialität der Berliner: Die scheuen ganz offensichtlich nämlich auch nicht davor zurück, einfach am hellichten Tag im U-Bahnhof zu Werke zu gehen. Derartige 1UP-Aktionen gab es schon zuhauf zu bestaunen. Da wäre beispielsweise die abgefahrene Silvester-Aktion am Schlesischen Tor oder dieses Wholecar mit anschließendem Abseilen.

Im neuesten Video liefern die Graffiti-Writer dann auch noch ein eindeutiges Statement passend zum Pride Month: Liebe ist Liebe – dabei spielen Dinge wie Gesetze oder Geschlechter keine Rolle. Zumindest sollten sie das nicht.

Noch mehr Aktionen der 1UP Crew findest du hier. Zum Beispiel der unglaubliche Schiffswrack-Spot oder das 3D- und Korallen-Graffiti unter Wasser:

1UP

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Bushido über den Deal mit Arafat Abou-Chaker: "30 Prozent von allem"

Bushido über den Deal mit Arafat Abou-Chaker: "30 Prozent von allem"

Von Michael Rubach am 02.09.2020 - 16:29

Bushido hat sich am heutigen Mittwoch zum wiederholten Male vor Gericht zu seiner Geschäftsbeziehung mit Arafat Abou-Chaker geäußert. Dabei ließ er offenbar Zahlen sprechen. Laut Berliner Zeitung erklärte Bushido aus dem Zeugenstand heraus:

"Arafat hat in den letzten zehn Jahren über neun Millionen Euro mit mir verdient!"

Bushido beschreibt die Geschäftsbeziehung mit Arafat Abou-Chaker

Wie kommt dieser angebliche Verdienst zustande? Ab 2004 habe Bushido 30 Prozent seiner Einkünfte an Arafat Abou-Chaker abtreten müssen. Bushido sei zu diesem Geschäft bereit gewesen, da der Angeklagte ihm geholfen habe, aus seinem Vertragsverhältnis bei Aggro Berlin herauszukommen. Teile der Aussagen von Bushido zu der Trennung werden von dem Label als unwahr angesehen. Die Aggro-Gründer forderten daher kürzlich, dass Bushido eine Unterlassungserklärung unterschreibt.

In Medienberichten ist in Zusammenhang mit dem beschriebenen Deal von einer "unfreiwilligen Vereinbarung" die Rede. Der Berliner Rapper soll Arafat Abou-Chaker zunächst um die 20.000 Euro für die Hilfe bei den Vertragsstreitigkeiten mit Aggro in Aussicht gestellt haben. Ein neuer Deal mit dem Major Universal hätte ihm zu der Zeit 50.000 Euro Vorschuss beschert. Nachdem das Ex-Aggro-Signing sein erstes Angebot unterbreitet habe, sei Arafat Abou-Chaker "tierisch ausgerastet". Bushido zitiert seinen anschließenden Gegenvorschlag laut Spiegel mit den Worten:

"Wenn du korrekt bist, dann beteiligst du mich prozentual."

Dazu sei es dann auch gekommen. Bushido sei "total eingeschüchtert" gewesen. So sehr, dass er einer Vereinbarung zugestimmt haben will, die seine eigenen Einnahmen rapide sinken lässt: "Okay, dann kriegst du ab jetzt 30 Prozent von allem, was ich je verdienen werde."

Dieses Zugeständnis sei aber unter Zwang erfolgt. Bushido ergänzt laut der Darstellung im Spiegel, dass er diese Geschichte noch nie jemanden erzählt hätte. Jahre später - 2007 - sei offiziell ein Management-Deal geschlossen worden.

Nach Aussage von Bushido habe sich Arafat Abou-Chaker in der Anfangsphase ihrer Zusammenarbeit kaum um die Musikgeschäfte gekümmert. Zahlungen an seinen ehemaligen Geschäftspartner seien zudem stets bar erfolgt. Eine wirkliche Freundschaft zwischen den beiden Parteien hätte nie existiert.


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