Neue Hiphop-Doku: In "BE-TROIT" trifft Berlin auf Detroit

2016 haben sich diverse unterschiedliche Künstler in Detroit getroffen, um gemeinsam kreativ zu sein. Dabei ist ein ganzes Album entstanden, dass es jetzt bei Bandcamp gibt. Neben der Musik wurden aber auch Musikvideos gedreht und das Ganze wurde in einer Doku festgehalten. Die "BE-TROIT"-Dokumentation von Philipp Halver ist jetzt in voller Länge online.

Mit dabei waren insgesamt 17 Künstler, unter anderem Damion Davis, Gigo Flow, Ninjah, Diamondog, Vanessa Gentile und Vecz. Dabei wurden nicht nur Länder-, sondern auch Genregrenzen überwunden: Es geht um Musik, Poesie, Sprache, Vielfalt und vieles mehr. 

Auch die Ähnlichkeiten zwischen Detroit und Berlin kommen zum Tragen: Wie Berlin vor einigen Jahren bietet Detroit viele Freiräume, die noch gestaltet und an denen mitgewirkt werden kann. "BE-TROIT" zeigt, wie das aussehen kann. In der Pressemitteilung heißt es:

"Durch die verschiedenen Genres, Stile, Hintergründe, Erfahrungen, Altersgruppen und Ethnien der einzelnen Teilnehmer entstand innerhalb von 10 Tagen ein Kollektiv, das zusammen an einem Album arbeitete."

"Beeinflusst durch die Geschichte und Gegenwart der beiden Städte wurden gemeinsame Themen gefunden und ausgearbeitet. Dieser Film dokumentiert die 10 Tage und ist die bildliche Untermalung zum Album Be-troit."

Be-troit, by Be-troit

Be-troit by Be-troit, released 24 June 2017 1. Adagio 2. Luftbrucke 3. Pillow Poem 4. Pillow 5. Bis mein Kiefer Nicht mer knackt 6. Dalibor - Autumn 7. Gentrification 8. Acapella Poem 9. Asya IzMe - Crickets Pt.I 10. Run 11. Asya IzMe - Stargassing 12. Beatbox Poem 13. Woodstock 14.

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"Das Problem ist in mir": Doku über Haze online

"Das Problem ist in mir": Doku über Haze online

Von Michael Rubach am 15.04.2021 - 15:32

Nicht mehr lange und das neue Album von Haze erscheint. Im Rahmen einer STOKED Dokumentation gewährt der Karlsruher MC nun tiefere Einblicke in die Entstehung von "TagMond" und lässt das Publikum an seinem Schaffensprozess teilhaben.

Haze über die Arbeit an "TagMond" & ersten Kontakt mit Hiphop

Eine Unfall-Story rahmt die knapp 15-minütige Kurz-Doku. Die zerfetzte Milz bringt Haze nicht vom Weg ab. Es folgt ein Blick ins Studio: Der Track "Jetzt oder Nie" entsteht. Alte Schule Records-Signing Kiko76 spricht außerdem darüber, wie er und Haze überhaupt zusammengefunden haben. Dieser schildert, welche Hintergründe zu "TagMond" führten und warum die Platte ein Doppelalbum geworden ist. Wie es bei ihm mit Rap angefangen hat, weiß Haze zudem noch ganz genau:

"Irgendwann bin ich zur Rapmusik gekommen. Als ich 11 oder 12 war um den Dreh. Als die 'Marshall Mathers LP' von Eminem rauskam. Von da aus hab ich halt meine Liebe im Hiphop gefunden. Vor allem im amerikanischen Hiphop. Ich habe wie jeder damals angefangen, auf Englisch zu rappen. Später hat sich der Karlsruher Style entwickelt. Ich habe gemerkt, wie wichtig doch - vor allem im Hiphop - diese Sachen wie Akzent sind und dieses Representen der eigenen Herkunft."

Auch blickt Haze auf den Struggle, dem er zu entfliehen versucht hat. Ein Trip nach Kroatien lässt in ihm die Erkenntnis reifen: "Das Problem ist in mir". Seine persönlichen Ziele als Musiker steckt Haze direkt zu Beginn ab:

"Mein absoluter Traum natürlich: Ein Studio mit Blick aufs Meer. Das ist das Nonplusultra für mich. Das ist ein langer Weg noch bis dahin."

"TagMond" erscheint am 30. April 2021.

Haze - Jetzt oder nie [Video]

Haze rollt auf "Jetzt oder nie" durch Karlsruhe-City. Der Beat stammt von Dannemann.


Haze: Die TagMond Doku | STOKED Documentaries

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