Nach Kritik an "Straight Outta Compton": Ice Cube wehrt sich

Ein Biopic zu erschaffen, das dem Leben der gezeigten Figur gerecht wird, ist nie leicht. Besonders schwer wird es aber, wenn es um eine ganze Reihe von Leuten geht. Das musste auch Ice Cube feststellen, der sich nach dem Erscheinen des N.W.A-Films Straight Outta Compton mit dem Vorwurf konfrontiert sah, nicht die komplette Wahrheit zu erzählen. 

In einem Interview mit Variety erklärte Ice Cube nun seine Sichtweise auf die Dinge. Hätte der Film ehrlicher sein können? Warum wurden bestimmte Sachverhalte gar nicht angesprochen?

Laut Ice Cube sei es einfach unmöglich, innerhalb eines zweistündigen Films zehn Jahre Bandgeschichte komplett zu erzählen: "I believe trying to put 10 years or more into two-and-a-half hours, there’s no way in the world you’re going to be able to tell everybody’s story."

Zudem habe jedes N.W.A-Mitglied ein Mitspracherecht gehabt. So sollte jede Sichtweise beleuchtet werden: "I didn’t put this together by myself. I put this together with the blessing of Ren, Yella, Eazy’s widow Tomica, Dr. Dre. (...) I’m pretty sure you can probably make nine, ten different versions of the N.W.A movie. They’ve done about seven Elvis movies. So I’m pretty sure there’s a lot of different versions of what this movie could have been, and everybody is more than welcome to have a crack at it."

Für ihn sei der Film jedoch die beste Version, die hätte entstehen können, so Cube: "But to me, we put together the best N.W.A movie that’s ever going to be put together, and if we left some people out, we left some stories out, there’s just too much to tell in two hours and 20 minutes.”

Vor Kurzem hatte Ruthless Records-Mitbegründer Jerry Heller Ice Cube, Dr. Dre und andere Beteiligte verklagt, da er mit seiner Darstellung im Film unglücklich sei

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