Blumio rappt über Pegida, Rassismus und Islamfeindlichkeit

In einer Rap da News-Spezialausgabe widmet Blumio sich einigen Themen, die sich derzeit aufdrängen. Tausende PEGIDA-Anhänger gehen inzwischen regelmäßig in Deutschland auf die Straße. Heute werden in Dresden über 20.000 Demonstranten erwartet.

Es ist nur logisch, dass Hiphop als tolerante und freiheitliche Kultur gegen Fremdenfeindlichkeit und ähnlichen Schwachsinn eintritt. 

Blumio sieht eine Teilschuld an der PEGIDA-Bewegung beim Umgang vieler Medien mit dem Islam und zieht mahnende Parallelen zum dritten Reich. Er versucht zu verdeutlichen, dass die Erschaffung eines Feindbildes ein schleichender Prozess sei, unter dem jede Bevölkerungsgruppe leiden könnte, wenn die Medien nachhelfen würden. Das ende dann in einer Spirale der Radikalisierung, in der wir uns zur Zeit befänden, so Blumio:

"Jahrelang wurde gegen den Islam gehetzt / als wär'n das alles Terroristen und total vernetzt / und das über Jahre, machte man den Menschen Angst / und wenn SO über dich geredet wird, kennste dann / fühlst du dich als Moslem diskriminiert / wodurch du dich dann auch eher radikalisierst."

Außerdem denkt er, dass Feindbilder der Politik engegenkämen:

"So einfach geht das / berichte negativ ewig über das gleiche Thema / und es gibt immer Menschen, die dann darauf reinfall'n / denn mit Feindbildern regiert es sich leichter."

Blumio dürfte damit vielen von uns, die in der Hiphop-Kultur leben, aus der Seele sprechen. Hör dir hier die Rap da News-Sonderausgabe an:

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