Beef: 10 Rapper gegen Bushido

Seit Beginn seiner Karriere ist Bushido bekannt für Stress ohne Grund. Dabei werden gerne auch Namen genannt. An Kontroversen hat es auch nie gemangelt und wer sich an einem Namen hochziehen will, hat es hier mit dem größten zu tun. Disstracks gegen Bushido haben trotzdem Seltenheitswert.

Vielleicht liegt es an der Masse von Bushido-Fans? Schrecken Rapper vor Bushidos Einfluss zurück? Oder liegt es am "Rücken"? Wir haben die Disstracks bekannter Rapper gegen Sonny Black zusammengetragen und dabei festgestellt: Sie werden immer seltener.

Zuletzt hat sich Animus einige Seitenhiebe in Richtung Bushido nicht verkneifen können: Hier findest du das Video, das uns den Denkanstoß zu dieser Galerie gegeben hat.

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Kommentare

Automatikk, Mok hat noch ein paar. Sonst fallen mir keine ein.

La Honda fällt mir noch eon. Erste Ghostwriter Affäre.

Rapkilla #ersguterheckenschütze

Habt Manu vergessen....

Und d-irie (shok muzik)

Wieder so ein irrelevanter Beitrag. Hauptsache Beef"kultur" fördern, was? Naja, immerhin gehts um Mukke...
Schlecht recherchiert ist der Beitrag trotzdem.
Der Beef mit Hengzt führte nicht nur zum Track "F*ck Bushido", bereits 2005 erschien der Track "Böser Junge" von Hengzt als Juice Exclusive, in dem die Trennung von Hengzt, DJ Ilan, DJ Devin, Kors und Gino Cazino von EGJ thematisiert wurde. Der Track führte zum EGJ Juice Exlusive "Kein Ausweg", auf dem vor allem der Bushido Part Disses in Richtung genannter Personen enthielt. Auf Schmetterlingseffekt gab es gleich mehrere Disses in Richtung EGJ, bei Berliner Schnauze bin ich mir nicht sicher. So erschien auf dem Album (Schmetterlingseffekt) der Track H.E.N.GZT, dessen Titel eine eindeutige Anspielung auf den zuvor erschienen Bushido Disstrack ist. Und auf Zahltag erschien der Track "Exguterjunge" , bei dem ich zwar nicht mehr weiß, ob es sich inhaltlich tatsächlich um einen Diss gehandelt hat - wobei der Name ja eigentlich eindeutig dafür spricht.
Von MOK gab es gefühlte 7 Tracks gegen Bushido, auch wenn er die gekonnt ignoriert hat. 2010 dürfte es sich, wenn ich mich recht erinnere, schon um einen der späteren Songs gehandelt haben.
La Honda waren, wie hier in den Kommentaren bereits angemerkt wurde, mit die ersten, die Bushido vorwarfen, sich Texte schreiben zu lassen.
Eko verließ Bushido/EGJ 2006/2007 und veröffentlichte eine Paradoie von David Hasselhoff, in der er "Ich bin weg von Bushido, ich bin endlich wieder frei" oder so etwas ähnliches sang.
Automatikk und Shok Muzik werden in den Kommentaren hier berechtigterweise ebenfalls erwähnt, auch wenn ich mich bei erstgenannten nicht an Disstracks erinnern kann.
Manuellsen und Bushido haben zwar nicht das beste Verhältnis, aber ich glaube, dass es dort nie zu einer musikalischen Auseinandersetzung kam.
Desweiteren frage ich mich, warum Fler 2007 mit einem Diss gegen Bushido und Kay One auf einen Track reagiert, der 2005 von Bushido und Eko veröffentlicht wurde. Irgendwas macht da keinen Sinn, oder irre ich mich da? Vorher veröffentlichten Fler und B-Tight "Du Opfer". Ich weiß zwar nicht mehr, in wie weit Bushido bei dem Track ins Feuer geriet, aber hier hat man zumindest die Antwort auf Eko.
Im übrigen hat sich Sido nicht in den Beef eingemischt, sondern wurde von Bushido in den Beef reingezogen. Denn schaut man sich die Veröffentlichungen von Bushido an, fällt auf, dass es auf nahezu jedem Bushido Release aus dieser Zeit Disses in Richtung Aggro gab - angefangen beim Track "Knast oder Ruhm", der die Trennung von Aggro thematisiert und sich eindeutig gegen das Label/die Künstler gerichtet hat.

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Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Von Renée Diehl am 15.09.2021 - 13:31

Beef, parallele Album-Releases und Streaming-Duell: Zwischen Kanye West und Drake ging es in der letzten Zeit ordentlich rund. Dass die kurz aufeinanderfolgenden Releases von Kanyes "Donda" und Drakes "Certified Lover Boy" kein Zufall waren, war also von Anfang an offensichtlich. Nun aber meldet sich der Producer Todd Rundgren, der an "Donda" mitgearbeitet hatte, zu Wort – laut ihm hatte sich Kanye West durch Drake zum früheren Release seines Albums gezwungen gefühlt. 

Drake ist angeblich schuld an voreiligem "Donda"-Release

In seinem Interview mit "Ultimate Classic Rock" betont Produzent Todd Rundgren, dass das Timing des Donda-Releases kein Zufall war. Er selbst sei an den Aufnahmesessions für Kanyes zehntes Album beteiligt gewesen und behauptet, Drake habe "den ganzen Prozess angeführt". Kanyes Entscheidung, "Donda" zu veröffentlichen, sei so eine direkte Reaktion auf die Bekanntwerdung des Releasedatums von "CLB" gewesen: 

"Mein Engagement dauerte ein Jahr, und am Ende wurde mir klar, warum sie das Ganze so hastig eingetütet haben und offensichtlich rohes, unverarbeitetes Zeug veröffentlicht haben. Das liegt daran, dass Drake den gesamten Prozess anführte. Er [Kanye West, Anm. d. Red.] hatte zu viel Angst, dass Drake ihn übertrumpfen würde, also beeilte er sich und veröffentlichte das Album am Wochenende, bevor Drake sein Album herausbringen konnte. Und am Ende hat Drake trotzdem seinen Teil von Kuchen bekommen."

("My involvement went on for a year, and in the end I realized why they hurriedly wrapped the whole thing up and put out what is obviously really raw, unprocessed stuff. It’s because Drake was running the whole process. He was too afraid that Drake would one-up him, so he hurried up and released the album the weekend before Drake could get his out. And in the end, Drake ate his lunch anyway.") 

Drake hatte am 27. August das Releasedatum für "Certified Lover Boy" für den 3. September bekannt gegeben. Zwei Tage später droppte Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) "Donda" im Anschluss an seine Listening-Party in Chicago.

Rundgren nennt Kanye West einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten"

Insgesamt lässt Rundgren kaum ein gutes Haar an seiner Zusammenarbeit mit Kanye West. Die beiden hätten über ein Jahr an "Donda" zusammengearbeitet und niemals habe er gewusst, wieviel von seinem Input wirklich genutzt werden würde. Am Ende hätte er Material für rund drei Kanye-Alben auf seinem Rechner gehabt und dann aufgrund des geringen Feedbacks die Zusammenarbeit beendet:

"Als es im Juli auf die Zielgeraden [der Albumproduktion, Anm. d. Red] zuging, sagte ich nur: 'Das reicht mir. Ich habe keine Ahnung, ob davon etwas verwendet wird.' Man bekommt nicht viel Feedback von ihm."

("When it got into the homestretch in July, I just said, 'That’s enough for me. I have no idea whether any of this is being used.' You don’t get much feedback from him regarding what it is.")

In seinem Rant nennt er Kanye West außerdem einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten", denn niemand "würde ein solches Album machen, außer er hätte Geld zum aus dem Fenster werfen übrig". Was unsere Redakteurin Alina von "Donda" hielt, lest ihr übrigens hier:

Review: Kanye Wests "Donda" ist nicht so gut, wie alle sagen

"Donda" is here: Nachdem Kanye West seine Fans wochenlang mit immer absurder werdenden Listening-Partys gequält hat, ist das 10. Studioalbum des gebürtigen Chicagoers doch tatsächlich rausgekommen. Wer hätte es gedacht? Ich auf jeden Fall nicht. Denn Ye ( so heißt er doch jetzt, oder nicht?) ist ja seit jeher bekannt für messy Promo-Phasen.


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