Hiphop x Fashion: 4 Rapper und ihre eigenen Modelabels
  1. Fler

Schon 2009 präsentierte Fler die Modelinie Psalm 23, sodass er in Sachen Mode durchaus als ein Vorreiter bezeichnet werden darf. Die erste Kollektion sollte mit dem Album FLER erscheinen. Im März 2010 öffnete Fler seinen eigenen Shop in Berlin, in dem Merchandise und Stücke aus der Psalm 23-Kollektion erworben werden konnten. Ende 2010 gründete Fler das Label Maskulin, welches Psalm 23 bald ablösen sollte.

Im Frühjahr 2015 wurde aus dem Musiklabel Maskulin laut Fler eine reine Modemarke. Im selben Jahr schafft es eines der Maskulin-Designs in das Magazin Sportswear International.

Ende 2016 gab Fler über Twitter bekannt, dass Maskulin.de im neuen Jahr geschlossen werden solle. Über die neue Webseite vibemerchandise.de vertrieb er bis heute wieder klassischen Merch. Ganz aus dem Fashion Business zurückziehen kann sich Fler aber dann wohl doch nicht. Erst Anfang Oktober kündigte er eine völlig neue Kollektion auf Twitter an. Ganz offensichtlich lebt Maskulin wieder. Spätestens am 13. Oktober.

 

In 3 Stunden und 20 Minuten starten wir auf www.maskulin.de !!!! #newseason @maskulin.lifestyle

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  1. Cro

Cros Label VioVio entstand schon 2008. Lange bevor die Pandamaske die Charts förmlich überrollte. Shirts mit verschiedenen Designs aus Carlos Feder bestimmten damals die Kollektion der kleinen Marke, dessen Geschäftsführer Cros Bruder wurde. Mit Cros Rapkarriere wurde auch aus VioVio ein Verkaufsschlager. Die Kleidung war vorerst nur online erhältlich und wurde in kleineren Stückzahlen angeboten. Innerhalb kürzester Zeit schienen stets alle Teile vergriffen. Kurz darauf eröffneten Pop Up Stores in Form von Tourbussen, die zum Hype um die junge Marke beitrugen.

Anfang 2014 erschien eine Kollaboration zwischen VioVio und Kangaroos, dem amerikanischen Sneaker-Label.

Mittlerweile scheint es bei VioVio etwas ruhiger geworden zu sein. Auf der offiziellen Webseite des Shops, verweist man noch immer auf die Frühling/Sommer-Kollektion 2016. Ob das Label zurückkommen wird, ist nicht bekannt.

  1. Kollegah

2015 - welch Modejahr. Auch Kollegah verkündete 2015: er geht unter die Designer! Mit dem Label Deus Maximus soll ein weiterer Geschäftszweig bosshaft übernommen werden. Deus Maximus lässt sich aus dem lateinischen ungefähr als „oberster Gott“ übersetzen.

Die „kleidunggewordene Königsaura“ wie Kolle seine erste Kollektion beschreibt, wird durch Hoodies, Caps und Shirts verliehen. Trotz königlichem Anspruch bleibt Kollegah im Bereich Streetwear.

Die scheint bei den Fans gut anzukommen! Auf Instagram folgen dem Label fast 38.000 User. Dort präsentierte Kollegah zuletzt die neue Kollektion für die kommende Saison. Im Jahr 2016 gab es außerdem prominenten Support, denn der französische Rapper Booba zeigte sich stolz mit einer Deus Maximus-Jacke.

 

+++ ONLINE NOW +++ Die neue Kollektion ist ab sofort online und erhältlich unter www.deusmaximus.com Video: @_alexpohl_

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Kollegah löst offenbar Polizei-Einsatz & Schlägerei in Dortmund aus

Kollegah löst offenbar Polizei-Einsatz & Schlägerei in Dortmund aus

Von David Molke am 15.08.2019 - 15:49

Kollegah soll gestern Abend in Dortmund an einer Schlägerei mit rund 30 Leuten beteiligt gewesen sein. Wie Ruhr24 und die Ruhrnachrichten berichten, ist es bei einer Auseinandersetzung zwischen Samarita und Kollegah zu Handgreiflichkeiten gekommen. Die Polizei sei zu einem Großeinsatz angerückt und habe Reizgas eingesetzt, um die Schlägerei zu beenden.

Streitigkeiten zwischen Kollegah & Samarita in Dortmund offenbar eskaliert

Kollegah hat in Dortmund offenbar nach dem Rapper Samarita gesucht. Mit dem hatte Kollegahs Schützling Jigzaw bereits Beef – diesem Umstand verdanken wir das auffallend geschmacklose S*x-Video Jigzaws, für das der sich bereits entschuldigt hat. Samarita soll Kollegah vorgeworfen haben, das Video gut zu heißen, was der wiederum von sich weist. Er habe sich von dem Video bereits mehrfach distanziert.

Was ist Beef? oder: Wer kann am ekelhaftesten sein? (Kommentar)

Es gibt keine zwei Meinungen. Ich will niemanden überzeugen. Der Sachverhalt braucht keine moralische Einordnung und allein dieser Umstand zeigt, mit welcher Vehemenz die Grenze jeglichen Geschmacks überschritten wurde. "Beef ist, wenn ich deine Mutter fick' und du es siehst", rappte Kollegahs damaliger Labelpartner Favorite 2007 auf dem ersten Selfmade-Sampler.

Kollegah sagt sogar selbst, es sei ihm peinlich: In seiner Insta-Story war gestern dann zu sehen, wie er offenbar durch Dortmund-Wickede fährt und nach Samarita sucht. Er erklärt auch, der habe ihn herausgefordert, was er nicht auf sich sitzen lassen könne. Desweiteren gibt es Fotos, vermeintliche Nachrichten und dergleichen mehr.


Foto:

Screenshot: Kollegah auf Instagram https://www.instagram.com/kollegahderboss/

Eigentlich sollte das Ganze wohl – wie immer – eine faire Prügelei zwischen zwei erwachsenen Männern werden. Stattdessen wurde daraus – ebenfalls wie eigentlich immer – ein Gerangel zwischen rund 30 Leuten. Angeblich musste die Polizei Reizgas einsetzen, um die Gruppen voneinander zu trennen. Im Gebüsch sei auch noch eine Hiebwaffe gefunden worden und die Polizei hat wohl die Personalien von acht der Beteiligten aufgenommen.


Foto:

Screenshot: Kollegah auf Instagram https://www.instagram.com/kollegahderboss/

 

Kollegah wirft Samarita vor, nur für Promo Beef zu wollen

Alles wie immer? Ebenfalls in Kollegahs Insta Story erklärt der Rapper, er habe im Vorfeld mehrfach das Gespräch gesucht. Eigentlich habe er alles friedlich klären wollen und auch mit Samaritas Vater gesprochen. Da das alles aber nichts gebracht hätte, habe er sich aber nun selbst auf den Weg gemacht.

Kollegah glaubt genau zu wissen, wieso Samarita die Konfrontation sucht: Es gehe dem noch relativ unbekannten Rapper lediglich um Promo für sein neues Album. Kollegah gibt sich gönnerhaft und erklärt, Samarita den Gefallen tun zu wollen.

Wir können wie jedes Mal nur hoffen, dass niemand verletzt wurde. Außerdem hoffe ich natürlich, dass sich die Beteiligten irgendwann ihrer Vorbildfunktion und Reichweite bewusst werden und dann aufhören, von "Kriegern", "Ehre" und ähnlichem zu fantasieren. Vor allem aber wünsche ich mir, dass Rapper endlich damit aufhören, sich zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zu treffen. Schreibt doch lieber sportliche Disstracks!

Undercover-Recherche zu Kollegahs "Alpha Mentoring"-Programm veröffentlicht

Von Anna Siegmund am 04.08.2019 - 15:41 Kollegah steht momentan so oft in der Kritik, dass er in seiner Instagram-Bio nicht nur "Rappen und Sport" als seine Hobbys angibt, sondern dort auch das Bekämpfen von Shitstorms auftaucht. Aktuell wird diesbezüglich wohl am meisten über eine Undercover-Recherche von Vice-Journalisten gesprochen, in der das "Alpha Mentoring"-Programm des Rappers kritisiert wird.

Kollegahs Boss-Status bröckelt: Alles auf Null?!

Kollegah zählt zu den erfolgreichsten Rappern Deutschlands. Er war sogar so erfolgreich, dass er die Musik einfach an den Nagel hängen konnte. Stattdessen wollte Kollegah nur noch einen YouTube-Kanal pflegen und seine Fans als Felix Blume unterhalten. Beziehungsweise weiter als Life-Coach motivieren, sich zu richtigen Alphas zu optimieren.


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