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Deutschland-Start der neuen Staffel: 50 Cent über "POWER", Alpha-Weibchen & Kanan Stark (Interview)

Dass 50 Cents Fans seit mehr als drei Jahren auf ein neues Studioalbum warten, hat unter anderem mit dem großen Erfolg der Serie POWER zu tun. Als Executive Producer gibt er entscheidende Ideen und Impulse für die Geschichte des New Yorker Clubbesitzers James St. Patrick, der seit nunmehr vier Staffeln versucht, die Dämonen seiner kriminellen Vergangenheit als Ghost hinter sich zu lassen.

In Amerika hat POWER beim Start der dritten Staffel mit 2,26 Millionen Zuschauern einen Rekord beim Bezahlsender Starz gebrochen und gilt als Blockbuster-Serie. In Großbritannien hat Netflix das Potenzial erkannt und die Serie bereits 2014 in sein Angebot aufgenommen.

Heute startet endlich auch die deutsche Fassung der vierten Staffel (hier Trailer ansehen) mit gleich drei Folgen am Stück beim Pay-TV-Sender AXN. Montags um 21:50 Uhr haben Fans der Serie ab sofort wieder ein wöchentliches Date.

Als Appetizer haben wir hier ein Gespräch mit Fifty, der in der Serie den kompromisslosen Drogendealer Kanan Stark verkörpert. Es geht um seinen Charakter, seine Rolle als Executive Producer, Serienschöpferin Courtney Kemp Agboh und mehr:

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Multi-Platin-CDs, Millionen Fans weltweit, die einem zuhören: Wann wurdest du dir zum ersten Mal deiner eigenen Macht bewusst? Erinnerst du dich noch an das Gefühl?

Eine schwierige Frage. Ich betrachte mich gerne als eine Collage aller Situationen und Entscheidungen, die mein Leben geprägt haben. Einer der größten Schlüsselmomente war der, in dem ich entschieden habe, mich der Musik zu verschreiben. Daraus haben sich nach und nach auch andere Chancen ergeben – zum Beispiel Filmprojekte oder auch die Serie "POWER".

Wie ordnest du den Weg ein, den dein "POWER"-Charakter Kanan Stark bislang gegangen ist?

In jedem von uns steckt ein Rebell, aber Kanan ist extrem. Er trägt keine Liebe in sich. Er kommt aus dem Knast mit ganz konkreten Plänen, er will die totale Kontrolle. Letztlich geht es ihm darum, nie zuzulassen, dass jemand stärker sein könnte als er selbst. Der Kerl hat einfach den absoluten Tunnelblick.

Was genau ist deine Aufgabe als Executive Producer der Serie? Hast du am Ende immer das letzte Wort?

Ich steuere Ideen bei, aber ich dränge mich nicht zu sehr auf. Courtney [Serienschöpferin Courtney Kemp Agboh - Anm.d.Red.] sucht sich aus meinen Vorschlägen etwas raus, das ihr gefällt, und dann macht sie, was sie will (lacht). Aber Courtney kommt aus Connecticut, sie kennt die Szene nicht und weiß nicht, wie die Dinge wirklich ablaufen. Da komme ich wieder ins Spiel als der Typ, der sich mit der Gangsta-Rap und den zwielichtigen Charakteren auskennt. Ich bin einfach näher dran am Material.

Würdest du sagen, dass Courtney ein Alpha-Weibchen ist?

Naja, manche Leute leben mit Alpha-Weibchen – sowas nennt man dann Ehefrau (lacht). Wenn Courtney sagt: "Hier geht's lang", dann geht's eben da lang. Das akzeptiere ich. Ich weiß nämlich, dass sie so unser Projekt auf Kurs hält. Es sind ihre Entscheidungen, sie bestimmt das Tempo des Plots und macht die Charaktere erst richtig lebendig. Bisher war das erfolgreich und das bleibt es auch in Zukunft. 

Die ganze Gang-Thematik ist weit mehr als Entertainment – sie ist Alltag in großen Teilen Amerikas. Soll die Serie also auch politisch sein?

Sie ist vor allem authentisch. Gang-Kultur ist etwas, in das man ganz zufällig und unvorbereitet reinrutscht. Zuerst geht es nur darum, dass du dich mit anderen zusammentust, damit du sicher nach Hause gehen kannst. Und wenn die Anführer immer aggressiver werden und nicht unbedingt klug sind, dann gerät das Ganze außer Kontrolle.

Findest du neben deiner Rolle bei "POWER" überhaupt noch Zeit für die Musik?

Für mich hört die Musik nie auf und seit dem Erfolg von "POWER" fällt es mir leichter, neue Dinge zum Laufen zu bringen. Das ist cool. Als ich die Musik für "POWER" gemacht habe, hatte ich Curtis Mayfields "Super Fly"-Soundtrack im Kopf. Ich wollte etwas machen, das genauso gut ist – und das ist mir auch gelungen. Die Charaktere müssen in einigen Szenen gar nichts mehr sagen, weil die Musik für sie spricht. 

Wie wichtig ist dir Mode?

Viele Leute glauben, dass Menschen so sind, wie sie aussehen. Und wenn man in der Szene ernst genommen werden will, dann muss man bei diesem Spiel mitmachen.

Was erwartet uns in Staffel 4? Kannst du uns schon irgendwas verraten?

Ich würde sagen Adrenalin pur. Die ganze Staffel hat eine unbeschreibliche Intensität. Courtney hat tatsächlich noch mal alles getoppt. Ich hätte nicht gedacht, dass das nach der dritten Staffel überhaupt noch möglich wäre. Es hat schon einen guten Grund, dass sie Herrin im Hause ist, und es liegt mir fern, ihr diesen Verdienst abzusprechen. Ich bin selber ziemlich genial und habe viel geleistet, ich muss mich nicht noch mit fremden Lorbeeren schmücken.

Hier der deutschsprachige Trailer zu Staffel 4 – ab heute auf AXN:

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Der Tätowierer von Eminem & 50 Cent blickt auf denkwürdige Pieces

Der Tätowierer von Eminem & 50 Cent blickt auf denkwürdige Pieces

Von Michael Rubach am 30.09.2021 - 12:08

Egal ob Eminem, 50 Cent, Method Man, Dr. Dre oder Snoop Dogg – Mister Cartoon hatte sie alle. Die US-Stars haben sich allesamt von dem Künstler tätowieren lassen. Im Talk mit Apple Musics Zane Lowe reflektiert der legendäre Tattoo-Artist die Bedeutung des prominenten Kundenkreises für seinen eigenen Karriereweg. Den Auftrag für 50 Cents berühmtes Rücken-Tattoo sah Mister Cartoon schon gar nicht mehr kommen.

Mister Cartoon: Auf den Körpern von Eminem & 50 Cent in die Welt

Mister Cartoon hat nicht nur deine Lieblingsrapper tätowiert, sondern auch das Logo von Eminems Label Shady Records designt. Seine Popularität als Artist weit über die Grenzen seiner Heimat hinaus, änderte sich durch den steilen Aufstieg von Slim Shady. Mister Cartoon habe damals nicht damit gerechnet, dass aus einem für ihn dopen Rapper eine Weltmarke werden würde. Unter anderem hat er ein Porträt von Eminems Tochter Hailie Jade auf den Oberarm des US-Rappers gestochen.

"Er hat alles übertroffen, was wir jemals erwartet hatten. Wir wussten, dass er dope war, wir hatten ihn am Anfang nicht so auf dem Schirm gehabt, aber als ich anfing, ihn zu tätowieren, sah ich wirklich, wie er außer Kontrolle geriet und auf dem Cover des Rolling Stone, war. Entertainment Weekly. A-Promi-Magazine, da hast du diesen tätowierten Rapper drauf."

("He went beyond anything that we ever expected. We knew he was dope, we hadn't seen him at the beginning, but when I started tattooing him, I really seen him go out of control and be on the cover of Rolling Stone, Entertainment Weekly. Magazines that were, I don't know, A-list celebrity magazines, you got this tattooed rapper on there.")

Auch 50 Cent hat Mister Cartoons Kunst der gesamten Welt präsentiert. Sein Rückentattoo diente als regelrechte Werbung für den Klassiker "Get Rich Or Die Tryin'" (2003) sowie den dazugehörigen Film. Doch das ikonische Tattoo stand offenbar kurz auf der Kippe. Fiddy und der Artist haben nicht direkt zueinander gefunden.

"Weil ich Lloyd Banks oder so tätowiert habe – und lange Rede kurzer Sinn: Er ging. Ich dachte, verdammt, ich hätte 50 Cent tätowieren können. Aber er kam zurück und er bekam das Piece auf den Rücken."

("Because I was tattooing Lloyd Banks or something and long story short, he left. I was like, damn, I could have tattooed 50 Cent. But he came back and he got that back piece.")

Laut Mister Cartoon musste die Session auch mal ein paar Stunden unterbrochen werden. 50 Cent (jetzt auf Apple Music streamen) hätte sich in ein Meeting verabschieden müssen. Dann sei er allerdings zu seinem Glück wieder aufgetaucht. Welch kleinteiliger Weg hinter der Fertigstellung eines solchen Tattoos stecke, würden die Menschen oft nicht sehen.

Mit einer Mappe seiner Arbeiten habe Mister Cartoon seit solchen Aufträgen nicht mehr herumlaufen müssen. Seine Werke sind schließlich auf den Körpern der größten Rapstars der Planeten verewigt.

Mehr Einsichten in die Arbeit von Mister Cartoon hält "LA Originals" bereit. Letztes Jahr droppte die Doku über den Tattoo-Artist und den Fotografen Estevan Oriol auf Netflix.

"LA Originals": Eminem, Snoop Dogg & mehr im Trailer zur Netflix-Doku


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