Hiphop.de Awards 2018: Die Regeln

22 Kategorien.

230 Nominierte.

Die diesjährige Jury besteht aus: Niko Hüls, Zino und Kevin Rühländer von der Backspin, Oliver Marquart, Skinny, Alexander Barbian und Mustafa "Musti" Aslan von rap.de, Miriam Davoudvandi vom Splash!Mag, Ramon Diehl von 16 Bars und Davud von TV Strassensound. Zudem konnten wir mit Visa Vie, Falk Schacht, Florence "Lupa" Bader, NiMi, Daniel Schieferdecker, Davide Bortot, DJ Ron und Jan Wehn weitere Größen der deutschen Rapszene für die Jury gewinnen.

Das Voting: Fans und Jury entscheiden zu je 50%

Gemeinsam mit dir, unseren Kollegen in der Jury und unseren Partnern Snipes, Thomann und iZotope veranstalten wir unser Endjahres-Event. Die Regeln dazu wollen wir hier kurz erklären. 

Auch in diesem Jahr wird ein Sonder-Award an einen Upcoming-Artist powered by Thomann aus der gleichnamigen Sektion auf unserer Website gehen. Aus allen, die sich dort 2018 eingetragen haben, wurden 10 Nominierte ausgewählt. 

Die Nominierungen wurden von der Jury vorgenommen. In den Wochen vor dem Votingstart sind alle oben aufgeführten Jurymitglieder dazu aufgefordert, sämtliche Vorschläge für das Jahr einzureichen, von denen heute der prägendste Teil die endgültigen Nominierungen ergibt. Ausgezählt und finalisiert werden die Nominierungen durch ein Kommitee bestehend aus Hiphop.de Herausgeber Toxik und der Chefredaktion: Aria Nejati, Jonas Lindemann, Clark Senger und Saskia Meister. Einen Einblick in die Diskussionen und Gedanken der Jury bieten die Jahresrückblicke. 

Hier kann ab jetzt gevotet werden!

In der Auswertung zählen dann die Stimmen der Jury und der Fans zu je 50 Prozent. Wenn du es genau wissen willst: Wir erstellen intern je eine Auszählung der Jury und Auszählung aus dem Voting. Der Erstplatzierte erhält je zehn Punkte, der Zweite neun und so weiter. Anschließend addieren wir intern die Punkte, so ergibt sich der Gewinner in der jeweiligen Kategorie. Liegen zwei Artists gleichauf, entscheidet das Voting der Fans. Im Januar werden dann die Gewinner der 22 Kategorien bekanntgegeben.

Für diese Mischung aus Experten-Jury und Voting haben wir uns entschieden, weil wir glauben, so das beste Gleichgewicht zwischen Popularität und Qualität zu finden. Weder sollen die feinen Herrn Experten aus der Jury (also wir und unsere Brudis) an eurem Geschmack vorbei entscheiden, noch wollen wir, dass immer der mit den meisten Fans gewinnt - dafür gibt es ja die Charts.

Wonach wir und ihr entscheiden sollten: Wie gut etwas ist, entscheidet. Aber auch, wie viel ein Song, ein Video oder ein Rapper erreicht hat, kannst du bei deinem Voting mitbedenken. Ein sehr gutes Video, das niemanden interessiert, hat genauso ein Manko wie eins mit zehn Millionen Views, das schlecht ist.

Für die Awards zählen Leistungen aus dem Jahr 2018. Einzige Ausnahme sind die Awards für das Lebenswerk. Hier möchten wir Menschen auszeichnen, die durch ihre Leistungen bedeutend zur Entwicklung von Rap und Hiphop beigetragen haben.

Hier die Kategorien der Hiphop.de Awards 2018:

★ Bestes Album National

★ Bestes Album International 

★ Bester Newcomer National

★ Bester Newcomer International

★ Upcoming Artist

★ Bestes Label National

★ Bestes Label International

★ Bester Song National

★ Bester Song International

★ Bestes Video National

★ Bestes Video International

★ Beste Line

★ Bester Live-Act National

★ Bester Live-Act International

★ Beste Gruppe National

★ Beste Gruppe International

★ Bester Produzent National

★ Bester Produzent International 

★ Lebenswerk National

★ Lebenswerk International

★ Bester Rap-Solo-Act National

★ Bester Rap-Solo-Act International

 

Eine kurze Umfrage zum Schluss

Wir würden uns riesig freuen, wenn du uns ein paar Fragen beantworten könntest. Die Umfrage kann in wenigen Minuten ausgefüllt werden und all deine Angaben werden uns anonym übertragen.

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Kommentare

OZ nicht bei internationalen Produzenten dabei 3 mal grammy nominiert und Mauli Bester Künstler Bestes Album etc findet hier ebenfalls nicht statt echt Trauer echt einfach nur Trauer. Nächstes Jahr muss hier echt ne Steigerung her Mädels und Jungs.

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Das sind die Deutschrap-Newcomer*innen des Jahres

Das sind die Deutschrap-Newcomer*innen des Jahres

Von Michael Rubach am 16.12.2020 - 16:08

Deutschrap bringt gefühlt Woche für Woche neue aufregende Künstler*innen hervor. Zehn regelrechte Überflieger*innen stehen bei den Hiphop.de Awards 2020 als Newcomer*in des Jahres zur Auswahl (hier zum Voting). Ein Artist aus diesem Pool wird die Nachfolge des Vorjahressiegers Apache 207 antreten – wo seine Reise dieses Jahr hingegangen ist, war für jeden offensichtlich, der mal einen Blick auf die Charts riskiert hat.

Hiphop.de Awards 2020: Für diese Newcomer*innen könnt ihr abstimmen

Auch wenn bekannte Memes es anders darstellen mögen, besteht Deutschrap nicht nur aus der Kopie einer Kopie. Auf vielen Ebenen ist Deutschrap tatsächlich fresher denn je. 10 Kandidat*innen, die 2020 mit ihrer Musik geprägt haben und denen eine rosige Zukunft bevorstehen könnte, kommen hier.

Yin Kalle

Wohl niemand trat 2020 so offensiv verklatscht auf wie Yin Kalle. Sein Blick war meist leer und er trug den Designer-Gürtel offen. Das hat mit Kalles Lebensstil zu tun. Der Kreuzberger hantierte mutmaßlich mit reichlich Substanzen und räumte das auf seinen Social-Media-Kanälen ein. Doch seiner Produktivität tat der Konsum keinen Abbruch. Kalle hat ständig neue Tracks rausgehauen und mit KazOnDaBeat (ebenfalls bei den Hiphop.de Awards nominiert) einen Producer an seiner Seite, mit dem sein Style perfekt harmoniert. Das neue Tape "Kalle allein zu Haus" soll noch vor Weihnachten kommen. Trap Shit!

badmómzjay

Die 18-Jährige badmómzjay bewegte sich derart souverän durch die Deutschraplandschaft, dass sie überhaupt nicht mehr wie eine Newcomerin wirkte. Fast eine halbe Million Follower*innen auf Insta verdeutlichen, dass sie schon einige Sprossen auf der Karriereleiter übersprungen hat. Sie verschaffte sich ihren Platz zwischen all den Männern im Game – "Move" lautete eine der selbstbewussten Ansagen. 2020 erschien ihre Debüt-EP "18", die einen großen Facettenreichtum offenbart. Ihr stehen alle Türen offen.

Ansu

Ansu macht schon ein paar Jahre länger Musik, aber crashte erst 2020 als auffällig reflektierter Typ so richtig in die Szene. Der Straßenrap des Hamburgers hörte nicht bei Konsumfantasien auf. Ansus beschrieb das Leben in seiner Gegend mit stellenweise poetischen Texten. Er griff dabei einige der zentralen Themen des Jahres auf: Rassismus, Polizeigewalt und Racial Profiling. Mit dem Produzenten Cato hat er jemanden in seinem Team, der diesen wichtigen Botschaften musikalisch Nachdruck verleiht.

Céline

Zusammen mit Ufo361 lieferte Céline 2020 die "Emotions 2.0". Sie schaffte nicht nur dort den Spagat zwischen Pop und modernem Rap. Live konnte man sich davon leider kaum überzeugen, da die geplante Tour mit Loredana der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen ist. Im Februar 2020 droppte sie ihre erste Single "Was machst du da?". Mit "Tränen aus Kajal" enterte sie ein paar Wochen später die Top 20 der Single-Charts. Alle Songs, die sie über das Jahr hinweg releast hat, finden sich gebündelt auf der EP "Instinkt", die im Oktober auf den Markt kam. Céline hat sich beste Voraussetzungen geschaffen, um 2021 zu übernehmen.

Pashanim

Pashanim hat mit "Airwaves" einen der Hits 2020 abgeliefert – der von Stickle produzierte Song avancierte zum meistgestreamten Song des Sommers auf Spotify. Seit dem Release der Single hat der Berliner solo nichts mehr von sich hören lassen. Er tauchte nur noch einmal als Feature-Gast auf de "Kickdown EP" von Kasimir1441 auf. Im Dezember 2019 droppte er mit "Hauseingang" einen weiteren Hit-Track. Was Pashanim bisher anfasst, funktioniert. Doch die Fans seiner Musik sind sicher nicht übersättigt. Dafür hielt ein anderer Artist die Fahne der Playboysmafia ebenfalls hoch.

Symba

Symba war 2020 zwar auch kein Freund von einer Dauerbeschallung seiner Zuhörer*innen, aber übertraf Pashanims Output. Statt alle paar Wochen Algorithmen zu befriedigen, servierte Symba alle paar Monate gut ausgewählte Proben seines Könnens: "Das 'n 3-Gang-Menü und nicht all-you-can-eat.". Ähnlich wie bei Pashanim ist im Vorhinein nie so ganz klar, in welche musikalische Richtung der Berliner ausschlägt. Bis dato stand ihm jeder Stil außergewöhnlich gut und die "Angels sippen".

2LADE

"Ey, siehst du den Mann mit der Brille?" – 2020 lautete die Antwort definitiv "Ja". Auch Business-Mogul  Xatar hat die Augen offengehalten und 2LADE beim Track "Follow Me" als Feature präsentiert. Spätestens seit diesem Move dürfte 2LADE einem breiteren Publikum bekannt sein. Der "Allrounder" mit dem "Gorilla Flow" tummelt sich seit Mitte 2019 im Game. Aus dem Kölner Raum kommt in den letzten Jahren mehr und mehr Hitze.

Layla

Layla ist ein selbsternannter "Hustla" und 2020 hat sie kräftig gehustlet. Aus dem Berliner Untergrund heraus brachte Layla einen Vibe, der Deutschrap gefehlt hat. Sie kann locker zwischen hartem Rap und smoothem RnB wechseln. In ihren gedroppten Singles demonstrierte sie weibliches Selbstbewusstsein noch und nöcher. Sie nahm sich über das Jahr hinweg, was ihr zusteht und verlor dabei nirgends an Lässigkeit:" Hol' mir, was ich will und mix' Zitrone in mein Wasser."

Ramo

Gegen Ende dieser kurzen Vorstellungsrunde wenden wir uns noch einmal der Straße zu. Hier zeigte Massivs Qualität'er Künstler Ramo kontinuierlich, wie viel Hunger in ihm steckt. Ende April releaste er sein Tape "Digital Kokain" – mit ganzen 18 Tracks. Anfang 2021 steht Ramos Debütalbum "Vergossenes Blut trocknet nie" in den Startlöchern. Die ersten Vorabsingles des Offenbachers lassen keinen Zweifel daran, dass er Angriff für die beste Verteidigung hält. Er will eine "Gangstarapikone" werden.

NGEE

NGEE wurde nach ein paar Handyvideos von Nimo unter seine Fittiche genommen. Über die Plattform Lebenslange Loyalität releast der aus Berlin-Neukölln stammende Rapper seit diesem Kontakt seine Tracks. Mit diversen Singles stieg er direkt in die Top 100 der Charts sein. Auch ist er zusammen mit dem Duo Numero Uno Celo & Abdi auf "Zero Zero" auf der Jagd nach dem schnellen Geld. 2020 erschien sein erstes Tape "Straßenapotheker" – realer Rap aus der Hauptstadt.

Newcomer*innen international: Die Nominierten

  • Jack Harlow
  • Don Toliver
  • Pop Smoke
  • RMR
  • Chika
  • 24kGoldn
  • Lil Tjay
  • NLE Choppa
  • Mulatto
  • Polo G

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    Dieses Jahr war anders, aber die Hiphop.de Awards 2020 lassen sich davon nicht unterkriegen. Zum inzwischen 16. Mal suchen wir zusammen mit euch die Künstler*innen, welche die vergangenen zwölf Monate dominiert haben. Mit eurer Stimmabgabe steht und fällt das Ergebnis.


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