Waka Flocka Flame

Einige der uns bekannten Sprechgesangsartisten haben Namen, über die wir uns vielleicht auf den ersten Blick keine Gedanken machen.

Aber warum zum Teufel heißt man Vogelmann oder wie eine Mischung aus einem Chamäleon und einem Millionär?

Den teilweise verrückten und auch abwegigen Namen wird hier mal auf den Zahn gefühlt und nach der Geschichte dahinter geforscht. 

Woher kommt denn beispielsweise der Name von Nicki Minaj? Mehr dazu auf der zweiten Seite.

Beginnen wir mit Nicki Minaj. Die Young Money Entertainment-Künstlerin heißt mit bürgerlichem Namen Onika Tanya Maraj. Ihr Künstlername ist angelehnt an den französischen Begriff für eine Dreiecksbeziehung: ménage à trois

Es wird allgemein immer mal wieder spekuliert, sie sei bi***uell. Vor allem, nachdem sie 2011 erzählte, wie toll es sei, von Rihanna begrapscht zu werden.

Allerdings dementierte sie danach die Gerüchte um ihre ***uelle Orientierung und sagte, die Leute würden sich von ihrer offenen Art gegenüber der gleichgeschlechtlichen Liebe einfach nur überrumpelt fühlen.

Auf der dritten Seite klären wir die Herkunft des Künstlernamens von Rapper Birdman...

Weiter geht es mit einem Künstler, der Nicki Minaj bekannt sein dürfte, nämlich mit Birdman.

Der Mitbegründer von Cash Money Records heißt ursprünglich Bryan Williams.

Er hat sich bei seiner Namensfindung von einer Cartoon-Figur inspirieren lassen.

Der in den späten 60er Jahren kreierte Charakter stammt von Comiczeichner Alex Toth.

Birdman, der Comic, hatte auch seine eigene TV-Serie, deren Intro du dir hier ansehen kannst:

Wie setzt sich eigentlich LL Cool Js Name zusammen? Mehr dazu auf der kommenden Seite.

Der Künstlername von James Todd Smith aka LL Cool J ist da schon etwas komplizierter zusammengesetzt.

"LL" steht für "Ladies Love". Das "Cool" hat er angeblich von DJ Cut Creator, den man auch Cool nannte und von dem er großer Fan war.

Das "J" entspringt ganz einfach seinem Vornamen. 

In Langform bedeutet sein Name also: Ladies Love Cool James.

Weiter geht es mit Chamillionaire auf der nächsten Seite... 

Einen der, sagen wir mal, verrücktesten Namen hat wohl Chamillionaire. Der Rapper aus Houston wuchs in einem strengen Elternhaus auf, in dem er nicht fluchen durfte.

Sein Künstlername ist schlicht und einfach die Kombination aus den englischen Wörtern für "Chamäleon" und "Millionär". 

Mit bürgerlichem Namen heißt der Texaner Hakeem Seriki.

Neben seinem hauptsächlich bekannten Pseudonym Chamillionaire dachte er sich noch zwei weitere aus. Diese sind ebenfalls Wortspiele, die die Bezeichnung für das Reptil mit einem weiteren Hauptwort mixen: Chamillinator und Chamillitary Man.

Woher Wacka Flocka Flame seinen verrückten Namen hat, klären wir auf der folgenden Seite ... 

Ein weiterer Rapper, dessen Name inspiriert ist durch eine Serienfigur, ist Waka Flocka Flame. Sein Kindheitsheld war wohl Fozzie aus der Muppet Show. Der kleine Bär sagte immer: "waka waka".

In einem Interview erzählte der Rapper, sein Cousin habe ihn früher nach der Catch Phrase der Serienfigur genannt.

Waka Flocka hat auch eine Kette mit einem Fozzie-Anhänger aus massivem Gold, das mit Brillianten besetzt ist. 

Später fügte Gucci Mane noch das Wort "Flame" dem Namen hinzu.

Auf der kommenden Seite geht es weiter mit Wiz Khalifa... 

Cameron Jibril Thomaz ist der bürgerliche Name von Wiz Khalifa.

Wiz ist die Abkürzung für das englische Wort "wisdom"; zu deutsch "Weisheit". Der Rapper gab sich diesen Namen selbst und kürzte ihn im Alter von 15 Jahren ab auf die heutige Version.

Den Namen Khalifa gab ihm sein Onkel. Es ist ein arabisches Wort und bedeutet so viel wie "Erbe" oder "Nachkomme".

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Grammy-Nominierungen 2021: Beyoncé ragt heraus, The Weeknd wütet

Grammy-Nominierungen 2021: Beyoncé ragt heraus, The Weeknd wütet

Von Michael Rubach am 25.11.2020 - 11:49

Die Anwärter*innen auf die Grammys 2021 stehen fest. Beyoncé startet dabei aus der Pole Position: Sie wurde mit insgesamt neun Nominierungen bedacht. Die Grammys wären aber nicht die Grammys, wenn nicht direkt eine Kontroverse folgen würde. Einige Künstler*innen und Fans machen deutlich, dass sie nicht nachvollziehen können, was die Akademie bei ihrer Auswahl geritten hat. Vor allem Supporter*innen von The Weeknd switchten auf Twitter in den Rage-Modus. Auch der RnB-Star selbst wetterte auf Social Media gegen die Grammys. Er ist in keiner einzigen Kategorie berücksichtigt worden.

The Weeknd nennt die Grammys "korrupt"

Mit "Blinding Lights" hat The Weeknd einen Welthit abgeliefert. Auch sein Album "After Hours" gehört zu den Top-Sellern 2020. Der durchschlagende Erfolg des Kanadiers spiegelt sich in den Nominierungen nirgends wider. Auf Social Media geht The Weeknd daraufhin die Offensive. Er will wissen, wie die Entscheidungsfindung abgelaufen ist – und bezeichnet die Verantwortlichen als "korrupt".

"Ihr schuldet mir, den Fans und der Industrie Transparenz."

Neben The Weeknd haben auch Lil Baby und Pop Smoke mit ihren jeweiligen Alben das Jahr 2020 verkaufstechnisch dominiert. Keiner von ihnen landete zum Beispiel in einer Königskategorie wie Album of the Year.

Schon im Zuge der letzten Grammys machte sich Diddy für mehr Transparenz stark. Der Hiphop-Mogul setzte dem Musikpreis eine Frist, um Änderungen einzuleiten. Außerdem sagte er, dass die Grammys keinen Respekt vor Schwarzer Musik hätten.

Keinen Respekt vor Hiphop? Diddy setzt den Grammys ein Ultimatum

Diddy hat im Rahmen der Grammy-Verleihung eine bemerkenswerte Ansage gemacht.

Nicki Minaj stichelt, Justin Bieber ist irritiert

Nicki Minaj und die Grammys finden wohl nie mehr zueinander. Die frischgebackene Mutter konnte die diesjährigen Nominierungen nicht unkommentiert stehen lassen. Sie glaubt, vor Jahren übergangen worden zu sein. Die damalige Entscheidung für Bon Iver in der Kategorie Best New Artist wühlt sie weiterhin auf.


Foto:

Screenshot via twitter.com/nickiminaj

Justin Bieber muss sich über ausbleibende Nominierungen nicht beklagen. Doch der Sänger zeigt sich mit der Einordnung seiner Musik nicht einverstanden. Laut seiner Ansicht hat er mit "Changes" ein lupenreines RnB-Album produziert. Sein Name steht jedoch ausschließlich in Popkategorien. Genau dort sah sich 2020 wohl Tyler, The Creator mit "IGOR". Er hatte bei der letztjährigen Verleihung den Grammys Rassismus vorgeworfen.

Auswahl der Nominierungen – Beyoncé sticht heraus

Über die meisten Nominierungen kann sich wie erwähnt Beyoncé freuen. Allein ihr Track "Black Parade" taucht in vier Kategorien auf. Für das beste Rapalbum des Jahres gehen vor allem Veteranen ins Rennen: Nas, Eminem-Homie Royce Da 5'9'', Jay Electronica und Freddie Gibbs zusammen mit Producer-Legende The Alchemist. Dazu kommt D Smoke, der aus der Castingshow "Rhythm + Flow" als Gewinner vorgegangen ist.

Wie bei Variety zu lesen ist, erklärt der aktuelle Chef des wichtigsten Musikpreises der Welt, dass es ein besonders "wettbewerbsintensives Jahr" gewesen sei. Dies habe unter anderem dafür gesorgt, dass für The Weeknds Output kein Platz war.

"Leider passen jedes Jahr die Anzahl der Nominierungen und die Anzahl von Künstler*innen, die es verdient haben, nicht zueinander. Aber als einziger von Experten gewählter Musikpreis werden wir weiterhin herausragende Leistungen in der Musik anerkennen und feiern, während wir gleichzeitig ein Licht auf die vielen erstaunlichen Künstler werfen, aus denen unsere globale Gemeinschaft besteht."

("Unfortunately, every year, there are fewer nominations than the number of deserving artists.  But as the only peer-voted music award, we will continue to recognize and celebrate excellence in music while shining a light on the many amazing artists that make up our global community.")

Sämtliche Nominierungen in den über 80 Kategorien kannst du auf der Website der Grammys nachvollziehen. Am 31. Januar werden die Preise in Los Angeles verliehen.

Record of the Year

Beyoncé - Black Parade
Black Pumas - Colors
DaBaby ft. Roddy Ricch - Rockstar
Doja Cat - Say So
Billie Eilish - Everything I Wanted
Dua Lipa - Don’t Start Now
Post Malone - Circles
Megan Thee Stallion ft. Beyoncé - Savage

Album of the Year

Jhené Aiko - Chilombo
Black Pumas - Black Pumas (Deluxe Edition)
Coldplay - Everyday Life
Jacob Collier - Djesse Vol. 3
Haim - Women in Music Pt. III
Dua Lipa - Future Nostalgia
Post Malone - Hollywood’s Bleeding
Taylor Swift - Folklore

Song of the Year

Beyoncé - Black Parade
Roddy Ricch - The Box
Taylor Swift - Cardigan
Post Malone - Circles
Dua Lipa - Don’t Start Now
Billie Eilish - Everything I Wanted
H.E.R. - I Can't Breathe
JP Saxe ft. Julia Michaels - If the World Was Ending

Best New Artist

Ingrid Andress
Phoebe Bridgers
Chika
Noah Cyrus
D Smoke
Doja Cat
Kaytranada
Megan Thee Stallion

Best R&B Song

Robert Glasper ft. H.E.R. & Meshell Ndegeocello - Better Than I Imagine
Beyoncé - Black Parade
Tiana Major9 & EARTHGANG - Collide
Chloe x Halle - Do It
Skip Marley & H.E.R. - Slow Down

Best Progressive R&B Album

Jhené Aiko - Chilombo
Chloe X Halle - Ungodly Hour
Free Nationals - Free Nationals
Robert Glasper - F*** Yo Feelings
Thundercat - It Is What It Is

Best R&B Album

Ant Clemons - Happy 2 Be Here
Giveon - Take Time
Luke James - To Feel Love/d
John Legend - Bigger Love
Gregory Porter - All Rise

Best Rap Performance

Big Sean ft. Nipsey Hussle - Deep Reverence
DaBaby - Bop
Jack Harlow - What’s Poppin
Lil Baby - The Bigger Picture
Megan Thee Stallion ft. Beyoncé - Savage
Pop Smoke - Dior

Best Melodic Rap Performance

DaBaby ft Roddy Ricch - Rockstar
Drake ft. Lil Durk - Laugh Now, Cry Later
Anderson .Paak - Lockdown
Roddy Ricch - The Box
Travis Scott - Highest in the Room

Best Rap Song

Lil Baby - The Bigger Picture
Roddy Ricch - The Box
Drake ft. Lil Durk - Laugh Now, Cry Later
DaBaby ft. Roddy Ricch - Rockstar
Megan Thee Stallion ft. Beyoncé - Savage

Best Rap Album

D SMOKE - Black Habits
Freddie Gibbs & The Alchemist - Alfredo
Jay Electronica - A Written Testimony
Nas - King’s Disease
Royce Da 5’9” - The Allegory


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