Das sind die 20 einflussreichsten Rapper der Welt // Complex


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Collage: Eminem (https://youtu.be/BnH5i5XfpVM), Kanye West (Screenshot: youtu.be/Goood8R6Zjo), 2Pac (Pressefoto)

Bei wem gucken Rapper sich etwas ab? Von wem werden sie inspiriert? Wer bringt immer wieder neuen Wind ins Game und hat die Szene nachhaltig geprägt?

Complex hat sich jetzt mit diesen spannenden Fragen beschäftigt und ein Top-20-Liste der aktuell einflussreichsten Rapper erstellt. Nicht die größten oder besten Rapper aller Zeiten und im Jahr 2015, sondern die einflussreichsten – das ist ein großer Unterschied.

So landet beispielsweise 2Pac "nur" auf Platz 17, Lil Wayne hängt Eminem und Biggie ab und Soulja Boy schafft es in die Top 10. "Blasphemie" höre ich da? Wie gesagt, es geht um den Einfluss und da hat Complex für seine Entscheidungen immer eine ordentliche Begründung am Start, die wird dir hier kurz zusammenfassen. Die Zitate sind Übersetzungen aus dem Original-Artikel.

Auf den kommenden Seiten gibt's je fünf Plätze mit entsprechenden Erläuterungen. Wir sind gespannt auf deine Meinung!

20. Ice Cube

Bei ihm stehen Realismus, Storytelling und die aggressive Art im Vordergrund. Was es Stories von der Straße angeht, hatte Ice Cube seit den Anfängen mit N.W.A ein Pionierrolle.

Mit No Vaseline hat er sich außerdem ein Denkmal in der Kategorie Disstracks gebaut. Darin und in seinen anderen Texten wird nichts beschönigt – ein schonungsloser, keine F*cks gebender Straßenreporter, der auch heute noch Einfluss auf junge West Coast Rapper ausübt.

Einfluss z.B. auf: Vince Staples, Kendrick Lamar, Dom Kennedy

19. Snoop Dogg

Für Complex der "zweite Rap-Megastar überhaupt" nach LL Cool J. Mit seiner Mischung aus partytauglichen Bangern und der knallharten Realität von der Straße sei er ein Wegbereiter für beispielsweise Pac und E-40 gewesen.

Außerdem hat Snoop immer versucht sich zu entwickeln. Verschiedene Styles aus dem RnB, Funk, Soul und Reggae sowie eine große Vorliebe für ein gewisses Kraut haben sich den Weg in seine Werke gebahnt. Doggystyle gehört zu den wenigen Alben, die wirklich JEDER Rap-Fan kennen muss.

Einfluss z.B. auf: Mac Miller, Wiz Khalifa, Meek Mill, Vince Staples

18. Waka Flocka Flame

Der König der Adlips steht repräsentativ für die Verbreitung von Rap in diversen elektronischen Genres. Ihm sei es gelungen, aus dem Schatten seines Mentors Gucci Mane zu treten und eine eigene Kraft im Hiphop zu werden.

Er hat Rap an seine Genre-Grenzen getrieben und darüber hinaus. Auch ohne großes lyrisches Talent kreiert er Songs, denen man einfach nicht entkommt.

Einfluss z.B. auf: Ca$h Out, Pewee Longway, Keith Ape

17. 2Pac

"Vereinfacht gesagt, es gibt keinen Rapper, den der späte Tupac Shakur nicht beeinflusst hat", schreibt Complex. Dementsprechend überraschend ist Platz 17, aber ok.

Er sei zwar niemals der größte Rapper gewesen, aber dafür eine der größten Persönlichkeiten, die Hiphop je hatte – "eine Qualität, die neuere Rapper noch zu erreichen versuchen". Außerdem sei er eine Art Muse und Motivation für junge Rapper aus schwierigen Verhältnissen gewesen.

Auch für Eminem spielte Pacs Musik eine große Rolle, wie er in einem Brief an dessen Mutter verrät.

Einfluss z.B. auf: Eigentlich fast alle

16. Outkast

Andre 3000 und Big Boi waren es, die die Südstaaten erstmals mit großem Erfolg auf die Rap-Landkarte brachten. Während der Beef zwischen West und East Coast in vollem Gange war, kamen Outkast und boten eine futuristische, funklastige Alternative zum klassichen Straßen- und Gangsta-Rap.

So haben die beiden vielen Künstlern aus dem Süden der USA, wie 2 Chainz, den Migos oder Young Thug, den Weg dafür geebnet, dass sie heute Hits am Fließband unters Volk bringen können. Der Flavor von Dirty South lebt auch in der Musik von beispielsweise A$AP Rocky oder French Montana weiter. Outkast haben dabei geholfen, Rap vielfältiger zu machen.

Einfluss z.B. auf: A$AP Rocky, French Montana, Iggy Azalea

15. Max B

Er sei zwar nicht der erste Rapper gewesen, der zusätzlich manchmal singt, aber er habe dabei geholfen, das salonfähig zu machen, was Drake, Fetty Wap oder Future aktuell so erfolgreich weiterführen. Außerdem spielte er in den Karrieren von French Montana und Jim Jones eine große Rolle.

Obwohl er seit 2010 eine 75 Jahre lange Haftstrafe absitzen muss, hat er einen Label-Deal mit Amalgam Digital abgeschlossen und 2011 sein bislang einziges Album Vigilante Season veröffentlicht.

A$AP Rocky widmete Max B auf seinem neusten Album At.Long.Last.A$AP einen Song. 

Einfluss z.B. auf: Future, Drake, Fetty Wap, A$AP Rocky

14. Eminem

Abgesehen davon, dass Eminem der erste erfolgreiche weiße Rapper war, hat er auch sonst Rap auf ein ungeahntes Level gebracht. Rekorde aufgestellt und gebrochen, einen Oscar für einen Rap-Song gewonnen, diverse weitere Awards eingesackt – "niemand hat besser als Eminem gezeigt, wie groß ein Rapper werden kann".

Mit seinen wahnwitzigen Reimen und Lyrics hat er außerdem die Messlatte für die Titel "King of Rap" und "Rap God" in nahezu unerreichbare Höhe gelegt. Es wird wohl niemand Ems Vermächtnis, seine Skills und seine einzigartig emotionalen Flows erreichen. Vielleicht wäre da auch mehr als Platz 14 legitim gewesen.

Einfluss z.B. auf: Hopsin, Danny Brown, YelawolfNicki Minaj

13. MF DOOM

Der Großmeister aller Maskenrapper und begnadeter Produzent vor dem Herrn in einer Person. Noch heute kann er Instrumentals von seinen frühen Tapes an den Mann bringen und eigenartigen Reim-Skills erkennt man bei Earl Sweatshirt und Mac Miller wieder.

Ganz aktuell (na gut, vor einem Jahr) griff der 44-Jährige DOOM dem 19-jährigen Newcomer Bishop Nehru unter die Arme. Genauer gesagt, haben die beiden zusammen ein komplettes Album namens NehruvianDOOM gebastelt.

Die Idee mit der Maske wurde besonders bereitwillig in unserer lokalen Szene adaptiert. "Er ist mal locker einer der kreativsten Künstler unserer Zeit", meint Complex. Keine Einwände!

Einfluss z.B. auf: Earl Sweatshirt, Mac Miller, Bishop Nehru, diverse Produzenten

12. Three 6 Mafia

Mit stets düsterem Sound, dessen Vorbild einige aktuell erfolgreiche Rapper folgen, hat die Gruppe um Juicy J und Lord Infamous der Szene über die Jahre einen wasserfesten Stempel aufgedrückt.

Den Einfluss des teils diffusen, verzerrten und immer basslastigen Sounds hört man besonders bei A$AP Rocky raus, der ihn auf seine Art weiterentwickelt. Verzerrte Stimmen, psychedelische Sphären oder miese Party-Hymnen – das Repertoire der Mafia ist groß.

Einfluss z.B. auf: A$AP RockyChief Keef, Future

11. Soulja Boy

Bei dieser Platzierung für jemanden, den ich persönlich immer noch auf seinen einen großen Hit reduziere (auch wenn er noch relativ erfolgreich aktiv ist), bin ich schon etwas in Stutzen gekommen. Soulja Boy einflussreicher als Eminem, 2Pac und Ice Cube!? Ist schon eine freche Behauptung, aber sehen wir uns mal die Begründung an.

Soulja Boy war wohl der erste Rapper, der das Internet dermaßen gut zur Vermarktung genutzt hat, dass er innerhalb kürzester Zeit weltweite Bekanntheit erlangen konnte. Irgendwie muss man auffallen und die Leute dazu bringen, über dein Produkt zu reden. Crank That hatte den einzigartigen Tanz und die erste virale Rap-Sensation war perfekt.

Ohne sein Turn my Swag on hätten wir wohl keinen Money Boy. Für Complex haben die folgenden Rapper von diesen neuen Geschäftsmethoden und Styles profitiert...

Einfluss z.B. auf: Odd Future, RiFF RAFF, Yung Lean, Bobby Shmurda

10. Lauryn Hill

Sie hat gezeigt, zu was Frauen im Rap fähig sein können. Ihr einziges Solo-Album The Miseducation of Lauryn Hill hat nicht nur Rap, sondern die gesamte Musiklandschaft geprägt.

Für Complex ist sie mit ihrer bedachten, nachdenklichen und reflektierten Art Wegbereiter für diverse Rapper mit einem philosophischen Touch. Außerdem ist es ein großer Verdienst der ehemaligen Fugees-Frontfrau, mit einer einzigartigen Mischung aus Jazz, Soul und Rap ein solches Album abzuliefern, das einem breiten Publikum zugänglich ist. So beschränkt sich ihr Einfluss nicht auf die Rapszene, sondern auch darüber hinaus.

Einfluss z.B. auf: Nicki Minaj, Azealia Banks, Adele, Amy Winehouse, Kanye West, Lupe Fiasco, Kendrick Lamar

9. Lil B

"Er kann einer Klasse beibringen, wie man relevant bleibt, ohne relevant zu sein." Es lässt sich darüber streiten, ob das etwas gutes ist, aber den Einfluss dieser Fähigkeit gibt es keinen Zweifel. Das Internet ist immer noch dabei, das soziale Erleben und die gesamte Welt tiefgehend zu verändern und Lil B hat dabei geholfen, dass Rap und seiner Künstler fester und aktiver Bestandteil dieser Entwicklungen sind.

"Nicht viele nehmen ihn als Rapper ernst und das ist verständlich und berechtigt. Aber du solltest ihn verdammt noch mal als künstlerische Ikone im digitalen Zeitalter ernst nehmen." – Mehr muss man dazu nicht sagen, oder?

Einfluss z.B. auf: Das komplette Game

8. Drake

"Die Herrschaft hat gerade erst begonnen", schreibt Complex über den Einfluss von Drake und seinen OVO-Artists. Er hat es geschafft, sich mit seiner Mischung aus Gesang, Lyrik und Rap einen nahezu unumstößlichen Star-Status zu erkämpfen.

Überall auf der Welt nehmen sich Künstler ein Vorbild an Drakes Soundbild, seine Features verhelfen kleinen Fischen zum großen Wurf und er prägt Phrasen, die sich rasend in der Szene verbreiten. Der Einfluss seines Schaffens wird sich wohl erst richtig in den nächsten Jahren zeigen.

Da finde ich Platz 8 etwas heftig, aber vielleicht sitzt in der Complex-Redaktion ein Hellseher, der die große Zukunft schon gesehen hat.

Einfluss z.B. auf: Big Sean

7. The Notorious B.I.G.

Legendärer Flow, Songs für die Ladies, für die Straße, für Partys und auch für weiße Lauchs in Deutschland, die den Everyday Struggle nicht persönlich kennen. Einfach Rap für die Ewigkeit. Manche Lines von Biggie kennst du, ohne sie wirklich bewusst zu kennen.

"Die Sache an Phänomenen ist, dass sie normalerweise den Verlauf der Geschichte verändern. Genau das hat Biggie getan." Word!

Einfluss z.B. auf: Eigentlich alle

6. UGK

Allein dafür, dass Pimp C und Bun B, die Underground Kingz, es cool gemacht haben, Live-Instrumentation in Rap-Songs zu benutzen, muss man ihnen ein großes Dankeschön ausrichten.

Hinzu kommt die perfektionistische Vermischung von Sounds aus Jazz, Soul und sogar Gospel, die noch heute viele Rapper und Produzenten inspiriert. Übles Gespitte auf teils sanften, melodischen Instrumentals. UGK seien immer Untergrund geblieben, aber ihr Sound würde auch heute noch die Rap-Hörer fesseln, meint Complex.

Einfluss z.B. auf: Big K.R.I.T., A$AP Rocky, Rick Ross, Drake

5. Nas

Da haben die Jungs von Complex einen schönen Satz rausgehauen: "Jay Z might have tried to snatch the King of New York crown with The Blueprint, but the blueprint for The Blueprint will always be Nas’ seminal classic Illmatic." Also: Jay Z hätte sich zwar The Blueprint die Krone unter New Yorks Rappern aufgesetzt, aber die Vorlage dafür würde immer Nas' bahnbrechender Klassiker Illmatic bleiben.

Nachdem er diese Platte veröffentlicht hatte, kamen langsam New Yorks große Namen groß raus: Mobb Deep, Biggie, Puff Daddy, der Wu-Tang Clan und wie sie nicht alle heißen. Das Kollabo-Album Distant Relatives mit Bob Marleys Sohn Damian Marley ist außerdem eins der großartigsten Crossover-Alben der Rap-Geschichte.

Sein Disstrack Ether gegen den New Yorker Konkurrenten Jay Z gilt bis heute als einer der besten Disses überhaupt.

Einfluss z.B. auf: Joey Bada$$, Action Bronson, Troy Ave uvm.

4. Jay Z

Es nicht nicht nur, dass er seinen Sound 1995 stetig weiterentwickelt. Es ist auch sein Geschäftssinn, mit dem er die Hiphop-Szene nachhaltig geprägt hat. Er ist auch keiner von der Sorte, die es einfach vor ein paar Jahren hätten beenden sollen. Wenn Jay Z ein Album droppt, hört die Rap-Welt ganz genau hin und lernt.

Hovas Wort hat Gewicht in der Szene und ihn als Feature-Gast zu bekommen ist ein "begehrtes Übergangsritual" geworden. Du hast einen Jigga-Verse auf deinem Song? Okay, du hast es geschafft!

Als wären sein Status und das ganze Geld nicht genug, ist er auch noch mit Beyonce verheiratet. Der Mann hat verdammt viel richtig gemacht.

Einfluss z.B. auf: Drake uvm.

3. Lil Wayne

Hate it or love it, Weezy hat eine neue Ära eingeleitet. Vor einigen Jahren hätten Rap-Songs mit einer derartigen Synthie-Übersättigung, wie sie seit Lollipop populär ist, ausschließlich Hate geerntet. Die Realkeeper bleiben zwar lieber in ihren goldenen 90ern, aber die sind nun mal vorbei.

Der elektronische Sound und Auto-Tune gehören inzwischen zur serienmäßigen Standardausstattung bei vielen Rappern. Du brauchst auch keine krassen, komplexen Reime mehr (ist trotzdem cooler). Diese Revolution war unumgänglich für Rap und Lil Wayne hat den Stein so richtig in Rollen gebracht.

Einfluss z.B. auf: Drake, Nicki Minaj, A$AP Rocky, Future, Young Thug

2. Gucci Mane

Der einzig wahre Trap God aus Atlanta ist das Vorbild für einen Haufen junger MCs und ein komplettes Subgenre im Rap. Ohne Gucci gäbe es wohl keinen experimentierfreudigen Chief Keef, keinen Waka Flocka Flame, der selbst eine prägende Figur geworden ist, keinen alles produzierenden und immer damit Erfolg habenden Mike WiLL Made-It, keine Migos, keinen Young Thug. Die Liste ließe sich nahezu endlos fortsetzen. 

Kurzum: (T)Rap wäre heute nicht dasselbe, wenn es Gucci Mane nicht geben würde. Bleibt abzuwarten, was so passiert, wenn er wieder auf freiem Fuß ist.

Einfluss z.B. auf: Alle, die Trap machen

1. Kanye West

"Wenn du dir Rap 2015 ansiehst und Kanye nicht in den Beats, den Lines und dem Leben wiedererkennst, dann siehst du dir gerade ein anderes Genre an, denn Kanye Omari West ist der einflussreichste Rapper alles Zeiten." – Das ist doch mal ein Standpunkt! Bei wohl keinem Rapper liegen Genie und Wahnsinn so nah beieinander wie bei Kanyeezy.

Rap klingt schon lange nicht mehr wie in den 90ern. Das komplette Gefühl ist anders, die Zielgruppe hat sich verhundertfacht und Kanye hat schon seit der Jahrtausendwende seine Finger im Spiel. Erst nur im Hintergrund, kommt der Exzentriker immer weiter ins Rampenlicht. Wutreden bei Award-Verleihungen werden da nicht geschadet haben, aber ich bin mir sicher, dass er einfach so ist. Der spielt niemandem etwas vor, um Schlagzeilen zu machen. Der ist so bekloppt.

Und das ist gut so! Wenn er nicht so ein eigenwilliges Köpfchen wäre, könnte er nicht so geniale Sachen mit der Musik anstellen. 

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Kommentare

Sieht man mal wieder was aus Ami-Rap geworden ist.
Gucci-Mane, Lil Wayne vorne? Okay sie verkaufen viel weil trap aktuell läuft aber das soll Rap sein? Seid ihr ........ o.O Rap ist New York, LA, Detroit und nicht dieser ****** Miami / South ****

Rap hat sich halt verändert. Das Gute ist ja, dass dir einige Leute aktuell auch noch "richtigen Rap" liefern, während das Genre und die Kultur sich vielfältiger machen. Der Einfluss, den Weezy und Gucci aktuell haben, ist schwer zu widerlegen, aber Platz 2 und 3 lassen sich bestimmt diskutieren :D 

Chef vom Dienst, ok!

du scheinst nich sehr viel ahnung von ami rap zu haben was?

Achso! Wacka Flacka, aber kein Dre, Pharell oder 50?? ich glaub auch...kein eazy-e, p-diddy?

Alter, bei so etwas könnt ich mich einfach nur aufregen!! Klar ist es Blasphemie wenn man einen 2 Pac auf Platz 17 setzt!! Ihr redet von den topp einflussreichsten Rappern und schreibt selbst bei 2Pac hin dass er bei fast allen einen Einfluss hatte und setzt ihn auf 17?! Und kommt schon ist es euer ernst mit ICE CUBE AUF DER 20 ?!! Ich meine der Mann hat zusammen mit NWA erst den Rap berühmt gemacht! Und ihr setzt leute wie lil Wayne und Kanye West, welche eher den Sauß und Brauß leben, vor solchen EINFLUSSREICHEN Rappern.
Lasst mich Raten Michael Jackson wäre wenn es um die Top Einflussreichsten Pop - Sänger geht gar nicht dabei und Justin Bieber wäre wahrscheinlich die Platz 1! Das ist BullS!

Also bei Drake nur Big Sean zu nennen der von ihm beeinflusst würde finde ich schon bisschen dreist. Mir würde da Z.B noch Tory Lanez, Bryson tiller, Kirko Bangz, Ryan Leslie (Mal zumindest in den letzten Paar Jahren) einfallen.

Oh my god cube auf der 20 snoop auf 19 was ist das liste ist fuer den muelleimer

Stimme ich nicht überein, was 50 Cent an Einfluss ausgeübt hat, das habt ihr wohl ganz vergessen. Troy Ave hat ihn ja sogar sozusagen kopiert am anfang. Aber ganz zu schweigen, wie alle auf einmal auf hart getan haben. Das Mixtape Game hat er zwar nicht erfunden, aber durch ihn hat es später jeder gemacht & noch heutzutage, weil er es revolutioniert hat!

Tupac Platz 17 geht gar nicht-Liste Schrott

Tupac Platz 17 geht gar nicht-Liste Schrott

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George Floyd stirbt durch Polizeigewalt: Reaktionen von 50 Cent, Cardi B, Manuellsen & mehr

George Floyd stirbt durch Polizeigewalt: Reaktionen von 50 Cent, Cardi B, Manuellsen & mehr

Von Michael Rubach am 28.05.2020 - 11:59

Ein Video erschüttert die Welt: Der Afroamerikaner George Floyd wird von einem weißen Polizisten regelrecht hingerichtet. Wenn irgendjemand noch ein Zeitdokument gebraucht hat, um zu checken, wie verwurzelt Rassismus 2020 in unserer Gesellschaft ist – hier ist es. Der Fall macht fassungslos. US-Stars schwanken in den sozialen Medien zwischen Trauer und Wut. Wut gegenüber einem System, das dem Leben eines Mannes mit dunkler Hautfarbe scheinbar keinen Wert beimisst.

Tod durch Polizeigewalt: George Floyd flehte um sein Leben

Es geschieht in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota am helllichten Tag: Ein Cop drückt sein Knie fast zehn Minuten auf den Halsbereich von George Floyd. Die quälenden Rufe des Festgenommenen ignoriert der Beamte mit einer kaum zu ertragenden Ruhe. "Ich kann nicht atmen", bringt der am Boden liegende Mann hervor. Was ebenfalls zu vernehmen ist: "Tötet mich nicht."

Doch George Floyd stirbt kurze Zeit später im Krankenhaus. Es ist ein Tod, der an so einem universellen Wert wie Menschlichkeit zweifeln lässt. Die vier beteiligten Polizisten wurden nach der Tat entlassen. Der Bürgermeister von Minneapolis erklärt in einem Statement etwas, das eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

"Es sollte in Amerika kein Todesurteil sein, schwarz zu sein."

Laut SZ habe in der polizeilichen Darstellung der Ereignisse nichts auf die Brutalität des Einsatzes hingedeutet. Die Festnahme soll im Rahmen eines Betrugsfalls erfolgt sein. Letztendlich sind es die millionenfach geteilten Handyaufnahmen, welche den grausamen Tod von George Floyd enttarnen. US-Präsident Donald Trump hat sich bereits eingeschaltet und will sich dafür einsetzen, dass der Gerechtigkeit schnellstmöglich "Genüge getan" werde. Auch das FBI ist für die Ermittlungen hinzugezogen worden.

Snoop Dogg, 50 Cent, Cardi B, LeBron James fordern Gerechtigkeit

Prominente aus der Sport-, Musik- oder Filmbranche zeigen sich in den sozialen Netzwerken erzürnt, bestürzt und ringen mit ihren Emotionen. Sie agieren als reichweitenstarker Arm derer, die sich bei Demonstrationen auf den Straßen Amerikas mit gutem Grund fragen, ob das Leben aller Amerikaner tatsächlich den gleichen Wert besitzt. LeBron James, Snoop Dogg, Cardi B, Meek Mill, Diddy, 50 Cent, Ice-T und viele mehr fordern nun Gerechtigkeit.



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no justice just us

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IT’S NOT US! #GeorgeFloyd

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COMMON on Twitter

BlackLivesMatter: George Floyd. https://t.co/lDfE2L3aC1

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5PM in honor of #GeorgeFloyd

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They Killed another Brother.. On Video. https://t.co/RnuUqfU5o8

Missy Elliott on Twitter

GeorgeFloyd No family should have to go through this pain of seeing their loved one beg for their lifeIt not right no matter how you look at it

George Floyd hat eine Rap-Vergangenheit

Der verstorbene George Floyd war selbst ein Teil der US-Rapszene. Der 46-Jährige hat seine musikalischen Spuren in Houston hinterlassen. Wie die Zeitung Houston Chronicle schreibt, arbeitete er dort in den Neunzigern mit dem legendären DJ Screw zusammen. Unter dem Künstlernamen Big Floyd sei George Floyd unter anderem auf Mixtapes zu hören.

Tod von George Floyd: Manuellsen, Sugar MMFK & Jerome Boateng äußern sich

Auch in Deutschland sorgt die Tat für Entsetzen. In vielen Insta-Storys gehen Artists auf die Geschehnisse in den Staaten ein. Dass Rassismus nicht an den Grenzen Amerikas aufhört, muss man schließlich nicht gesondert erklären. Manuellsen macht der Tod schlichtweg sprachlos. Sugar MMFK sucht den Dialog mit seiner Community. Credibil lässt seinen Fans die Wahl, ob sie sich die Szene wirklich anschauen wollen. Aus Ahzumjot spricht die bloße Wut. Mit Jerome Boateng ergreift auch ein deutscher Spitzensportler das Wort und betet für die Angehörigen von George Floyd.



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#NOCOMMENT

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alan degeneres on Twitter

ändert die news: es kam kein schwarzer mann nach brutalem polizeieinsatz ums leben. ein schwarzer mann wurde grundlos auf offener straße vor unzähligen zeugen von 4 polizisten ermordet #Minneapolis #GeorgeFloyd #icantbreathe

alan degeneres on Twitter

und jetzt fragt mich bitte nochmal, warum mich mittlerweile der kleinste anflug von rassismus aggressiv macht

Jerome Boateng on Twitter

His name was George Floyd. Say his name. Pray for his family. I Can't believe it happened again, even in broad daylight and while being recorded. #BlackLivesMatter #JusticeForGeorgeFloyd

Ebenso ist das Thema Polizeigewalt in letzter Zeit vermehrt in Deutschland angekommen. Dardan und PA Sports haben hier kürzlich deutlich auf Fälle von Machtmissbrauch aufmerksam gemacht.

PA Sports, Dardan & viele andere prangern Polizeigewalt an

Aktuell machen wieder einmal Fälle von Polizeigewalt die Runde. Besonders zwei Fälle werden gerade angeprangert und auch von Rappern verbreitet. Unter anderem machen sich Dardan und PA Sports gegen den Machtmissbrauch der Staatsdiener stark. Der Aufruf zum Teilen findet großes Gehör. Vielleicht ändert sich ja dieses Mal endlich etwas.


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