Die Regeln der Hiphop.de Awards 2017 presented by Ultimate Ears

22 Kategorien.

220 Nominierte.

Die diesjährige Jury besteht aus: JUICE, Backspin, rap.de und Hiphop.de

Das Voting: Fans und Jury entscheiden zu je 50%

It's about time! Die Hiphop.de Awards 2017 presented by Ultimate Ears haben begonnen. Gemeinsam mit dir, unseren Kollegen in der Jury und unserem offiziellen Partner Ultimate Ears veranstalten wir unser Endjahres-Event. Die Regeln dazu wollen wir hier kurz erklären. 

In diesem Jahr gibt es ein paar wenige Änderungen. Die Anzahl der Nominierten in den Kategorien "Bestes Release National" und "Bester Song National" wurden jeweils um fünf auf insgesamt 15 erhöht. In den Kategorien "Lebenswerk National" und "Lebenswerk International" wurde die Anzahl von zehn auf jeweils fünf Nominierte gekürzt. Bei "Punchline des Jahres" haben wir uns auf eine Namensänderung zu "Line des Jahres" geeinigt und "Wort des Jahres" wurde abgeschafft.

Auch in diesem Jahr wird ein Sonder-Award an einen Upcoming-Artist aus der gleichnamigen Sektion auf unserer Website gehen. Aus allen, die sich dort 2017 eingetragen haben, wurden 10 Nominierte ausgewählt. 

Die Nominierungen wurden von der Jury vorgenommen. In den Wochen vor dem Votingstart erhält Hiphop.de von allen Jurymitgliedern der JUICE, Backspin und von rap.de sämtliche Vorschläge für das Jahr, von denen heute der prägendste Teil die endgültigen Nominierungen ergibt. Einen Einblick in die Diskussionen und Gedanken der Jury bieten die Jahresrückblicke, die wir ab dem 8. Dezember veröffentlichen. 

Hier kann ab jetzt gevotet werden!

In der Auswertung zählen dann die Stimmen der Jury und der Fans zu je 50 Prozent. Wenn du es genau wissen willst: Wir erstellen intern je eine Auszählung der Jury und Auszählung aus dem Voting. Der Erstplatzierte erhält je zehn Punkte, der Zweite neun und so weiter. Anschließend addieren wir intern die Punkte, so ergibt sich der Gewinner in der jeweiligen Kategorie. Liegen zwei Artists gleichauf, entscheidet das Voting der Fans. Im Januar werden dann die Gewinner der 22 Kategorien bekanntgegeben.

Für diese Mischung aus Experten-Jury und Voting haben wir uns entschieden, weil wir glauben, so das beste Gleichgewicht zwischen Popularität und Qualität zu finden. Weder sollen die feinen Herrn Experten aus der Jury (also wir und unsere Brudis) an eurem Geschmack vorbei entscheiden, noch wollen wir, dass immer der mit den meisten Fans gewinnt - dafür gibt es ja die Charts.

Wonach wir und ihr entscheiden sollten: Wie gut etwas ist, entscheidet. Aber auch, wie viel ein Song, ein Video oder ein Rapper erreicht hat, kannst du bei deinem Voting mitbedenken. Ein sehr gutes Video, das niemanden interessiert, hat genauso ein Manko wie eins mit zehn Millionen Views, das schlecht ist.

Für die Awards zählen Leistungen aus dem Jahr 2017. Einzige Ausnahme sind die Awards für das Lebenswerk. Hier möchten wir Menschen auszeichnen, die durch ihre Leistungen bedeutend zur Entwicklung von Rap und Hiphop beigetragen haben.

Hier die Kategorien der Hiphop.de Awards 2017 presented by Ultimate Ears:

★ Bestes Album National

★ Bestes Album International 

★ Bester Newcomer National

★ Bester Newcomer International

★ Upcoming Artist

★ Bestes Label National

★ Bestes Label International

★ Bester Song National

★ Bester Song International

★ Bestes Video National

★ Bestes Video International

★ Beste Line

★ Bester Live-Act National

★ Bester Live-Act International

★ Beste Gruppe National

★ Beste Gruppe International

★ Bester Produzent National

★ Bester Produzent International 

★ Lebenswerk National

★ Lebenswerk International

★ Bester Rap-Solo-Act National

★ Bester Rap-Solo-Act International

Stimme jetzt ab!

Eine kurze Umfrage zum Schluss

Wir würden uns riesig freuen, wenn du uns ein paar Fragen beantworten könntest. Die Umfrage kann in wenigen Minuten ausgefüllt werden und all deine Angaben werden uns anonym übertragen.

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Kommentare

Generation azzlack bestes labil

die auswahl die ihr einem gebt lässt aber extrem zu wünschen übrig..

Ich finde vor allem die Auswahl zum besten Song fragwürdig... aber ist ja immer Geschmacksache und es gibt wenigstens 2 die man vertreten kann.

Hello. And Bye.

Ihr könntet euch meiner Meinung nach das ganze internationale Gedöns sparen. Es interessiert mich ehrlich gesagt nicht und so musste ich in den meisten Kategorien raten. International ist ja eigtl auch nicht wirklihch Bestandteil eurer Berichterstattung (zumindest nicht der auf YouTube, die ich konsumiere)

Hi, 

vielen Dank für deine Kritik! Allerdings kannst du die Kategorien, in denen du keine Meinung abgeben möchtest auch einfach auslassen. 

LG
Saskia

siktir git

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Das sind die 10 besten Deutschrap-Musikvideos des Jahres

Das sind die 10 besten Deutschrap-Musikvideos des Jahres

Von David Molke am 17.12.2020 - 17:49

Das Jahr 2020 geht zu Ende und damit bricht die Zeit der Jahresrückblicke und Bestenlisten an. Und natürlich vergeben wir auch wieder die Hiphop.de Awards. Unter anderem könnt ihr dabei für das beste Musikvideo des Jahrs abstimmen. Hier stellen wir euch die 10 nominierten Kandidaten vor, die es ins Voting geschafft haben.

Votet hier für die Hiphop.de Awards 2020, wenn ihr schon entschieden habt. Alle Infos zu Jury, Regeln und Kategorien findet ihr in unserer großen Übersicht.

Hiphop.de Awards 2020: Die "Bestes Video National"-Nominierungen

  • Apache 207 – Fame
    (dir. Bertinaxe, prod. Feder Filmproduktion)
  • Bonez MC – Tilidin weg
    (dir. Shaho Casado, prod. alldifferent)
  • Capital Bra – Einsam an der Spitze
    (dir. LEONELRUBEN, prod. Omen & Goodhouse)
  • Cro ft. badchieff – Fall auf
    (dir. & prod. Moonkey)
  • Dardan ft. Gunboi – WHO THE FUCK IS THIS ?
    (dir. Maximilian Buck, prod. oh, boy! films)
  • Farid Bang ft. Kollegah & Fler - Public Enemies
    (dir. Daniel Zlotin, prod. Fati Media Group)
  • Katja Krasavice ft. Fler – Million Dollar A$$
    (dir. Specter Berlin, prod. DRKNSD)
  • Kontra K – Puste sie weg
    (dir. & prod. Shaho Casado)
  • SSIO – TBC
    (dir. Leeroy & Michael Jackson)
  • Ufo361 – Rich Rich
    (dir. 100BLACKDOLPHINS, prod. INMOTION)

Schaut euch die besten Deutschrap-Videos 2020 an:

Apache 207 – Fame (dir. Bertinaxe, prod. Feder Filmproduktion)

Apache 207 hat 2020 Welle gemacht wie sonst kaum jemand. Der Rapper hat aber nicht nur einen Hit nach dem anderen geliefert, sondern auch jede Menge ganz besondere Videos releast, die in Erinnerung bleiben. Selbstverständlich fällt da die Auswahl nicht leicht, aber zum Glück steckt in "Fame" sowieso fast jedes andere Musikvideo, das Apache 207 bis zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht hat. Apache 207 lässt hier nicht einfach nur seine Karriere Revue passieren, sondern auch seine bisherigen Musikvideos. Das Gesamtbild stammt erneut von Bertinaxe und Feder Filmproduktion.

Bonez MC – Tilidin weg (dir. Shaho Casado, prod. alldifferent)

Die Hiphop.de Awards wären ohne ein nominiertes Shaho Casado-Musikvideo wohl wieder einmal nicht vollständig. In "Tilidin weg" setzen das Dreamteam aus 187 Strassenbande und Shaho Casado ihre Musikvideo-Erfolgsserie fort. Dieses Mal gibt es eine Hommage an Michael Jacksons legendäres "Thriller"-Video samt haufenweise Zombies und einem Bonez MC, der zur Abwechslung mal einigermaßen nachdenklich über Drogen rappt.

Capital Bra – Einsam an der Spitze (dir. LEONELRUBEN, prod. Omen & Goodhouse)

Capital Bra releast gern und oft – manchmal auch einfach nur auf die Schnelle ein Musikvideo aus dem Hotelzimmer, das wie selbst gemacht aussieht. Bei "Einsam an der Spitze" ist das aber anders. Ganz anders: Capi wird gefoltert, muss leiden und flieht im Video vor bewaffneten Verfolgern, läuft im Endeffekt aber vor allem vor sich selbst weg. Die Visuals von LeonelRuben, Omen und Goodhouse bewegen sich auf Kinofilm-Level und Capital Bra serviert dazu entwaffnend ehrliche Inhalte.

Cro ft. badchieff – Fall auf (dir. & prod. Moonkey)

Cro meldet sich gemeinsam mit badchieff und dem Video zu "Fall auf" zurück. Nicht nur die neue Maske zeigt, dass hier wieder mal die nächste Schaffensphase in der Kunst von Cro eingeläutet wird. Der Comeback-Track sieht aber nicht nur bunt und ungewohnt aus, sondern schlägt überraschend andere Töne an, als wir sie bisher von Cro gewöhnt waren. Das Video von Moonkey setzt auf 1990er Jahre-Ästhetik und auffällige Farbakzente.

Dardan ft. Gunboi – WHO THE FUCK IS THIS ? (dir. Maximilian Buck, prod. oh, boy! films)

Dardan und Gunboi liefern einen gemeinsamen Track, der ordentlich nach vorne geht und die 808 Mafia die passenden Drums dazu. Die größte Ehre und Aufmerksamkeit gebührt hier aber ganz klar dem Video. Maximilian Buck und oh, boy! Films zimmern dem Song ein wildes, dreckiges Gerüst zusammen, das es in sich hat. Das Ganze sieht aus, als wäre es einem dystopischen SciFi-Film aus den 80ern entsprungen, wirkt irgendwie ziemlich verstörend und bewahrt sich dabei trotzdem seinen Humor.

Farid Bang ft. Kollegah & Fler - Public Enemies (dir. Daniel Zlotin, prod. Fati Media Group)

Farid Bang, Fler und Kollegah machen Filme. Aber ausnahmsweise nicht mehr gegeneinander, sondern jetzt miteinander. Nach jahrelangem Beef und Sticheleien in alle Richtungen gibt es die drei Rapper jetzt also tatsächlich auf einem gemeinsamen Track zu hören und in einem Video zu sehen. Das Schauspieltalent der drei Herren wird in einem Blockbuster-Actionfilm von Daniel Zlotin standesgemäß in Szene gesetzt.

Katja Krasavice ft. Fler – Million Dollar A$$ (dir. Specter Berlin, prod. DRKNSD)

Für den Mix aus Katja Krasavice und Fler greift Ex-Aggro Berlin-Mastermind Specter ganz tief in die Trickkiste. Hier gibt es einfach alles: Einhörner, weiße Tauben, Schlangen, Tiger, Haifische, Cardi B-Hommagen noch und nöcher, eine Prise Moulin Rouge-Optik samt opulentesten Ausstattungen sowie natürlich jede Menge Starpower. Mittendrin lässt Fler mit Katja die Korken knallen und mehr Aufwand lässt sich für ein Deutschrap-Video wohl nur schwer betreiben.

Kontra K – Puste sie weg (dir. & prod. Shaho Casado)

Noch mehr Tiere im Video bietet wohl nur Kontra K. Der hat von Shaho Casado wieder einmal ein Musikvideo der Extraklasse für "Puste sie weg" produziert bekommen. Darin hängt Kontra K mit Schlangen, bewaffneten Reitern und vor beeindruckenden Kulissen. Am Schluss nimmt das Musikvideo völlig utopische Ausmaße an, wenn Kontra K im Auge des Sturms chillt. Besonderer Respekt gebührt dem Typen, der da Klimmzüge an der Brücke macht.

SSIO – TBC (dir. Leeroy & Michael Jackson)

SSIO lässt seinem Spaß an der Sache auch im Video zu "TBC" freien Lauf. Das heißt, dass er selbst fast jede einzelne Rolle darin spielt und haufenweise wilde Dinge veranstaltet. Einen Großteil seiner Faszination zieht diese vor allem witzige Achterbahnfahrt aus dem Face App-Effekt, der SSIO unter anderem in Post Malone, Vin Diesel, Mr. Bean, Jack Sparrow oder auch Xatar verwandelt. Die Stillleben-artigen Szenen setzem dem Leeroy- und Michael Jackson-Kunstwerk dann das Sahnehäubchen auf.

Ufo361 – Rich Rich (dir. 100BLACKDOLPHINS, prod. INMOTION)

Ufo361 stellt ein ganz eigenes Level dar, wenn es um Deutschrap-Erfolgsgeschichten geht. Mit ihm reden wird schwierig wegen Status, aber sein Fahrer werden geht vielleicht. Diesen Status zementiert das 100BlackDolphins-Video. Das Ergebnis macht dem Titel "Rich Rich" alle Ehre: Mehr Drip als das ganze Geld einfach verbrennen geht eigentlich nicht. Diese Ästhetik sucht definitiv ihresgleichen und passt damit natürlich perfekt zu Ufo361 und dem gleichnamigen Album.

Welches Musikvideo hat euch 2020 am besten gefallen? Wofür votet ihr?

Vote hier für die Hiphop.de Awards 2020!

Dieses Jahr war anders, aber die Hiphop.de Awards 2020 lassen sich davon nicht unterkriegen. Zum inzwischen 16. Mal suchen wir zusammen mit euch die Künstler*innen, welche die vergangenen zwölf Monate dominiert haben. Mit eurer Stimmabgabe steht und fällt das Ergebnis.


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