Das geht grade in Frankreich: Rap-Français-Rundumschlag Woche 13

Neue Woche, neue Recap! Wir fassen für dich alle wichtigen Geschehnisse der vergangenen sieben Tage im französischen Rap Game zusammen. Auf die Top-10 Singles der Woche folgen dieses Mal drei heiß erwartete Alben. Klick dich durch und lass uns wissen, was dope war und was nicht. Viel Spaß!

Die Singles der Woche

Joke - Vision (27. März)

Joke kommt mit einem kunstvollen und stylischen Video um die Ecke, was man in Frankreich nicht jeden Tag sieht. Nathalie Canguilhem ist für das Video zu Vision verantwortlich. Musikalisch fährt Joke die Trap-Schiene. 808 Bässe und Hi-Hat-Geschepper machen Vision zu einem echten Banger!

MRC - La Rue (27. März)

Mit der gefühlvollen Single La Rue hat MRC bereits nach wenigen Tagen die Million auf YouTube geknackt. Die vielen Landschaftsaufnahmen und langsamen Kamerafahrten aus dem Musikvideo unterstützen die ruhige Atmosphäre perfekt. Licht aus, Video an, zuschauen, hören und genießen!

Scylla - Vivre (28. März)

Für alle die Rap über Geld, Drogen und leicht bekleidete Frauen auf modernen Synthie-Beats zum Kotzen finden, liefert Scylla mit Vivre das passende Kontrastprogramm. Berührender Song mit melancholischem Vibe – unbedingt anhören! Das Album Masque de chair ist seit dem 31. März erhältlich.

DABS - EDF (28. März)

DABS hält mit EDF die Fahne für schnörkellosen Gangstarap aus Sevran (Banlieu von Paris) hoch – weder mit Autotune noch mit Singsang, sondern einfach mit straight geflexten 16ern. Auch flowlich bewegt sich das Ganze auf sehr hohem Level.

Take A Mic - Superstar (28. März)

"Trippy" ist das Wort, welches das Video zu Superstar wohl am besten beschreibt. Take A Mic lässt seiner Kreativität freien Lauf und zelebriert den Superstar-Lifestyle. Du kannst dich auf dunkle Bässe und tonnenweise Adlibs freuen. Das Album Boîte Noir kann man bereits vorbestellen.

Deen Burbigo - Là Gamin (28. März)

Aus dem kürzlich erschienenen Album Grand Cru verfilmt Deen Burbigo im Nachhinein den Track Là Gamin. Das Musikvideo mit Godfather-Flair macht Spaß und ist definitiv ein Hingucker.

Jul - Que ça me chauffe (30. März)

Juls Release-Marathon geht weiter! Zurzeit kommt täglich eine Single aus dem Album Gratuit Vol. 3 raus, solange bis alle Tracks veröffentlicht wurden. Que ça me chauffe hat für Jul-Verhältnisse eine eher nachdenkliche Stimmung. Mit dem Kopf wirst du aber trotzdem nicken müssen.

Sofiane - Bandit Saleté (31. März)

Ein Sofiane tut das, was ein Sofiane tun muss. Damit ist das meiste schon gesagt. Fianso überzeugt mit seinem ersten Song seit dem Erfolgsalbum #JeSuisPasséChezSo auf voller Länge. Ein brachialer Beat, aggressive Flows und unzählige Waffen im Videoclip - das volle Programm!

Prinz Pi feiert auch:

Prinz Pi on Twitter

Sofiane ist der beste Rapper zur Zeit. Auch wenn ich kein Wort verstehe. Auch sein Haarschnitt so next level.

Kekra - 9 Milli (31. März)

Pünktlich zum Release seiner neuen EP Vréel 2 (mehr dazu im Release-Abschnitt) droppt Kekra mit 9 Milli einen äußerst interessanten Song. Nach eher düsterem Beginn in klassischer Manier rappt der junge Pariser über einen smoothen Beat mit hoher BPM-Zahl. Der Videoclip unterstreicht die Atmosphäre des Songs sehr gut, zeigt aber eigentlich nicht viel mehr als den Protagonisten, der alleine durch die Straßen Tokios rennt. Schlicht, aber genial.

Caballero & JeanJass - On est haut (2. April)

Das Duo aus Brüssel (BE) liefert mit On est haut einen freshen Song zum Ausklingen der Woche. Über einen aggressiven Beat flowen die zwei belgischen Reimeschmiede gewohnt souverän ihre Zeilen und überzeugen dabei auch mit viel Variation in den Parts. Ebenfalls erwähnenswert ist das One-Take Video, welches über den Dächern Brüssels aufgenommen wurde.

Das waren unsere Top-10-Songs der Woche. Im zweiten Teil widmen wir uns den neu erschienenen Langspielern…

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Die besten französischen Rap-Alben 2020 (bis jetzt)

Die besten französischen Rap-Alben 2020 (bis jetzt)

Von HHRedaktion am 29.04.2020 - 17:11

Der Einfluss von französischem Rap insbesondere auf die deutschsprachige Szene bleibt auch 2020 ungebrochen. Bei unseren Nachbarn im Westen tummeln sich innovative Newcomer, interessante Persönlichkeiten und Rapper, die auch jenseits der 40 noch frisch und hungrig klingen. Ein Blick herüber lohnt sich immer!

Nach dem Rückblick auf die Songs, die Rap-Frankreich im ersten Quartal im Griff hatten, liefert unser Kollege Tobias Wilinski jetzt für eine Zusammenstellung von Alben, die man 2020 gehört haben muss. Neben seinem "ThemaTakt"-Podcast hat Tobias kürzlich ein neues Format namens "L'heure du rap" (@lheuredurap) auf say-say.de gestartet, in dem er sich ausschließlich mit der französischen Rapwelt befasst. Mit Input zu seinem Podcast oder Pitches für Artikel bei uns könnt ihr euch vertrauensvoll an den entsprechenden Instagram-Account wenden.

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Isha - La Vie Augmente Vol. 3

Einer der wichtigsten kongolesischen Filme ist zweifelsohne „La vie est Belle“ („Das Leben ist schön“). Regisseur war 1987 Ishas Onkel Ngangura Dieudonné Mweze. Ishas Reihe „La vie augmente“ („Das Leben vergrößert sich“) ist eine Referenz an diesen Film. Auch in seinen Texten behandelt Isha, der schon seit über 15 Jahren Musik veröffentlicht, Afrika beziehungsweise die Kolonisation des Kongo.

Im Opener „Durag“ rappt er „Kongo – unsere Väter wurden von Priestern aufgezogen / man schlug uns, wenn wir das Ave Maria falsch zitierten“ und im Song „Les Magiciens“ nimmt Isha die Perspektive eines Kolonisierten ein, der die Kolonisatoren für Magier hält: „Sie haben Gold und Diamanten genommen, hinterlassen haben sie das magische Buch (die Bibel)“.

Isha gelingt es, tiefgründige Texte zu schreiben, ohne dass die Musik dadurch schwerfällig wird. „Magma“ ist einer der stärksten Songs des Jahres und „Chaud devant“ strahlt eine ähnliche Hitze aus. Aufgewertet wird „La vie augmente Vol. 3“ durch die Feature-Gäste: Green Montana auf „Bad Boy“, Ausnahme-Rapper Dinos, Sofiane Pamart am Piano und PLK, der auf „Tradition“ im gleichen Flow wie Isha rappt. 

Top-Songs

  • Les Magiciens
  • Magma
  • Chaud Devant

Laylow - Trinity

„Bienvenue dans le programme Trinity“, begrüßt uns im Intro eine weibliche Computerstimme. Wer oder was ist Trinity? Das erfahren wir nach und nach auf Laylows gleichnamigen Debütalbum. „Es ist wichtig, dass ihr das Album in der richtigen Reihenfolge hört!“, schreibt Laylow am Release Day auf Instagram. Es ist nämlich ein Konzeptalbum, dessen Songs aufeinander aufbauen. 

Es startet mit dem kraftvollen „MEGATRON“, das bewusst „Black Skinhead“ und andere Kanye West-Songs referenziert. Doch der Rest des Albums ist vor allem melancholisch und düster. Die Videoauskopplungen visualisieren eine dystopische Welt voller Technologie, Matrix-Referenzen und Emotionen.

Ein Höhepunkt ist „BURNING MAN“ mit Lomepal. Im Refrain heißt es übersetzt: „Ich kreiere, dann mache ich alles kaputt, das ist wunderbar / ich zerstöre mich jeden Tag etwas, das ist mein Leben“. Diese Stimmungen verstärkt Laylow mit vielen kleinen Details, indem er seine Stimme beispielsweise mit Effekten bearbeitet und so selbst teils wie ein Computer klingt. 

Trinity, die elektronische aber sanfte Frauenstimme aus dem Intro, taucht immer wieder in Skits auf. An einem Punkt scheint Laylow sogar zu denken, dass er in einer Beziehung mit ihr wäre. Die Wahrheit erfahren wir erst im Skit vor dem letzten Song: Trinity ist eine Software, die Emotionen stimuliert. Im anschließenden Song ist Laylow ohne Trinity – und somit auch ohne Emotionen. Damit ist er quasi selbst zu einer Software/einem Roboter geworden. Gänsehaut!

Top-Songs

  • Hört das ganze Album!

Népal - Adios Bahamas

Népal konnte die Veröffentlichung seines Albums leider nicht miterleben. Zwei Monate bevor es erschien, ist er aus unbekannten Gründen mit nur 29 Jahren verstorben. Er war Rapper, Beatmaker, Videograf, ein echtes Multitalent. Und Geheimniskrämer. Sein Gesicht hat er (so wie auf dem „Adios Bahamas“-Cover) verhüllt, maskiert oder geschminkt und im Video zu „Daruma“ bewegen sich vor seinem Gesicht verschiedene Elemente.

Ein wiederkehrendes Element auf „Adios Bahama“ ist Népals Lebensphilosophie. Dazu zählen Kritik am Kapitalismus, die er zum Beispiel im Song „Millionaire“ zeigt („Ihr seid im Wettlauf, aber es gibt keine Ziellinie“), und an Künstler*innen, die sich komplett verstellen („Leb wenigstens dein Leben, wenn du schon deine Texte nicht lebst“ in „Sundance“).

In vielen Songs zeigen sich hinduistische und buddhistische Einflüsse und Népals Begeisterung für Japan: Das Intro ist auf japanisch und der letzte Song „Daruma“ ist nach einer japanischen Glücksbringer-Figur benannt. „Adios Bahamas“ ist das Album eines reflektierten Künstlers mit einem extrem großen Wortschatz und für viele jetzt schon eines der Alben des Jahres. 

Top-Songs

  • Ennemis, Pt. 2 ft. Di-Meh
  • En Face ft. Nekfeu
  • Daruma

Meryl - Le Jour Avant Caviar

Meryl hat das Mixtape vor zwei Jahren geschrieben. Weil sie damals quasi noch nichts erreicht hatte, heißt es „Tag vor dem Kaviar“. In der Zwischenzeit hat sie allerdings eine ganze Menge geschafft und unter anderem mit bekannten Künstler*innen wie Soprano, Niska und SCH zusammengearbeitet. Bis jetzt hatte sie meist im Hintergrund gearbeitet und vor allem für andere Künstler*innen Songs geschrieben.

Sie ist außerdem eine äußerst talentierte Top-Linerin, sie schreibt also die Melodien, die später zu Ohrwürmern werden sollen – und die Fähigkeit demonstriert sie auf ihrem Tape in ihrer ganzen Pracht. Fast jeder der zehn Songs (+ 2 Bonus Tracks) enthält Stellen, die auch Stunden nach dem Hören noch im Kopf rotieren. Besonders gefährlich ist es beim gesungenen „La Brume“, der Hit-Single „AH LALA“ oder dem sommerlichen „Billets“-Refrain.

Auf „Jour Avant Caviar“ zeigt Meryl, dass sie rappen und singen kann – und nicht nur auf französisch: Auf „Beni“ singt Meryl, die in Martinique geboren wurde, zum größten Teil auf Kreol. Das Mixtape scheint wenig verkopft und dadurch umso vielseitiger.

Top-Songs

  • La Brume
  • AH LALA
  • Coucou

Ninho - M.I.L.S. 3

Ninho ist ein Phänomen. Er ist gerade erst 24 geworden, aber schon der Künstler mit den meisten Gold-, Platin- und Diamant-Singles in Frankreich.

Auch sein Mixtape „M.I.L.S 3“  ist nach nur einem Monat Platin gegangen. Es hat sich also mehr als 100.000-mal verkauft. Das einzige Album, das bislang 2020 noch erfolgreicher war, ist „Les derniers salopards“ von Maes.

Was Ninho und Maes (aber auch Booba, Damso, PNL oder Nekfeu) ausmacht: Alle legen sehr viel Wert auf Melodien und Harmonien. Ob mit oder ohne Autotune – sie können singen. Ninho zeigt das auf „M.I.L.S 3“ sowohl in eingängigen Hooks als auch in seinen Parts, in denen er immer wieder zwischen hartem Rap und gesungenen Lines switcht. So schafft er es, trotz weniger Feature-Gäste für Abwechslungsreichtum zu sorgen: Songs, die aggressiv nach vorne gehen wie das Intro, der Titeltrack oder „Millésimes“, wechseln sich mit sentimentalen Sounds wie in „La Puerta“, „Le Jeu“ oder „Mauvais Djo“ ab.

Auch „Promo“ stimmt traurige Piano-Klänge an. Es ist der erste Song von Ninho und dem belgischen Superstar Damso, nachdem eine Kollaboration auf Ninhos Album „Destin“ aus zeitlichen Gründen nicht geklappt hatte. Überraschenderweise ist der erfolgreichste Song des Albums keine von Ninhos Dealer-Balladen, sondern ein Liebessong, der seine besondere Atmosphäre einem minimalistischen Instrumental verdankt: „Lettre à une femme“ („Brief an eine Frau“).  

Top-Songs

  • M.I.L.S 3
  • Promo ft. Damso
  • Millésimes

Caballero & Jeanjass - High & Fines Herbes

Sie kochen mit Weed, lassen Rapper in Spielen wie „Wer dreht in zwei Minuten die meisten Joints?“ und filmen das Ganze in ihrer Reality-Show „High & Fines Herbes“. Jetzt hat das belgische Duo den Soundtrack zur dritten Staffel rausgebracht. Trotz Weed-Konsum waren die Beteiligten fleißig: Ganze 24 Songs (und als Sahnehäubchen ein Bonustrack) befinden sich auf dem Album. Wobei man auch sagen muss, dass sie ihr letztes Album „Double Helice 3“ vor zwei Jahren rausgebracht haben.

JeanJass hat auch zugegeben, dass der Titeltrack der Show („Demain“) schon seit 2018 auf dem Rechner schlummert. Damals hatten sie gedacht, dass den Song keiner mögen würde – mittlerweile ist er einer ihrer beliebtesten Songs.

Auf ihrem Soundtrack versammeln sie 22 Künstler*innen, von denen die meisten auch in der Show zu Gast waren: zu den bekanntesten Features zählen Rim’K, Mister V, Lefa und Lomepal. Highlights sind aber auch die Songs „De loin“ mit der begnadeten Chilla und das düstere „Quand Meme“ mit Isha, der seit kurzem sogar in der gleichen Straße wie JeanJass wohnt.

Das Album versprüht – passend zur Serie des belgischen Duos – positive, entspannte Vibes und ist auch ohne CD-Verkäufe mit 4.500 Einheiten auf Platz 3 der Charts eingestiegen. Welcher Rapper den ersten Platz aka „Poumon D’or“ („goldene Lunge“) in ihrer Show macht, seht ihr hier.

Top-Songs

  • De Loin ft. Chilla
  • Demain
  • Quand même

S. Pri Noir - Etat d’esprit

Circa zwei Jahre nach seinem Debütalbum „Masque Blanc“ bringt S.Pri Noir (Wortspiel mit „Esprit Noir“ – „Schwarzer Geist/Verstand“) sein zweites Album raus. Auffällig sind die Feature-Gäste, die er mit einem extra dafür angefertigten Video im Gaming-Style angekündigt hat: Leto, 4Keus, Alonzo, Lefa, Laylow, Lyna Mahyem, Dadju und die technisch extrem versierten Rapper Sneazzy und Alpha Wann auf der Auskopplung „T’as capté“.

Wie auch schon bei S. Pri Noirs Vorgänger-Projekten, hat Biggie Jo den Großteil der Beats produziert. Auffällig sind die extremen Stimmungswechsel zwischen fast allen aufeinander folgenden Songs. Auf einen eher fröhlichen Song folgt ein langsamer und umgekehrt. Der Club-Song „Badman“ liegt zwischen dem verspielt sentimentalen „Maman Dort“ und dem ruhigen „100 Regrets“. Am deutlichsten wird der Wechsel vom tanzbaren „911“ mit Dadju zu „Dystopia“, dessen orchestraler Beat auch ein Film-Soundtrack sein könnte. So wie „4 litres 2 (Freestyle)“ eine Video-Auskopplung und Album-Highlight! 

Top-Songs

  • Badman ft. Lefa
  • Dystopia
  • 4 litres 2 - Freestyle

Toan - Madre Mediterranea

Am Ende noch ein Geheimtipp: Toan. Er lebt in Paris und arbeitet als Psychologe, nebenbei macht er verdammt gute Musik. Sein erstes und 2020 letztes Album hat er 2015 herausgebracht. Die Zeit des Wartens hat sich gelohnt: „Madre Mediterranea“ ist ein deutlich reiferes Album als der Vorgänger, was sich schon auf dem gleichnamigen Opener zeigt.

Zusammen mit Producer Vincha hat Toan einen schönen Soundteppich gewebt und kleine Details wie Skits, Zikadenzirpen oder das Knistern eines Plattenspielers eingeflochten. Features kommen ausschließlich von Sängerinnen; unter anderem der bekannten Sängerin (und Toans Schwester) Olivia Ruiz.

Auf „Voyage Vers Nous“ zeigt er, dass er auch selbst gut singen kann. Das Thema des Albums ist das Mittelmeer: Spanisch, Arabisch, Französisch – Toan lässt all diese Einflüsse verschmelzen. Der Rapper hat selbst in Frankreich noch viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Es wäre schön, wenn sich das mit diesem Album ändern würde. 

Top-Songs

  • Madre Mediterranea
  • Rayon de Lumière
  • Voyage Vers Nous

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