Im September 1999 reichte Deborah Nelson-Mathers dann Klage wegen übler Nachrede gegen ihren Sohn ein. Sie verlangte 10 Mio. US-Dollar Schmerzensgeld. Man einigte sich jedoch auf eine Zahlung in Höhe von 10.000 US-Dollar und die Klage wurde fallen gelassen. Im Jahr 2001 veröffentlichte Deborah Mathers dann ein eigenes Mixtape mit unter anderem dem Song Dear Marshall, in dem sie Em darum bittet, mit den erniedrigenden Anschuldigungen aufzuhören:

"The demeaning me needs to stop and i speak for lots of mothers/
The words really hurt and they cut like a knife/"

Wahrscheinlich war dies der Versuch, sich auf einer, sagen wir mal, rapähnlichen Ebene mit ihrem Sohn auseinanderzusetzen. Oder auch der Versuch, ein bisschen Fame abzugreifen. Wobei rapähnlich schon ein großes Kompliment ist. Die Dame liest nämlich von ihr geschriebene Texte, die sich weder reimen, noch irgendwie tiefsinnig sind, vor. Darunter liegt eine Melodie. 

Natürlich ließ eine Antwort von Eminem nicht allzu lange auf sich warten...

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack powered by Hiphop.de

Deine Deutschrap-Playlist powered by Hiphop.de, immer mit den aktuellsten Tracks der deutschen Hip-Hop Szene! Cover: ERRDEKA

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

Machine Gun Kelly reagiert auf neue Eminem-Disses

Machine Gun Kelly reagiert auf neue Eminem-Disses

Von Michael Rubach am 21.12.2020 - 16:36

Die scheinbar unendliche Geschichte zwischen Eminem und Machine Gun Kelly hat mit der Deluxe-Edition von "Music To Be Murdered By" frisches Futter erhalten. Viele Beobachter*innen erkennen auf den neuen Eminem-Tracks "Zeus" und "GNAT" ein paar kleinere Disses gegenüber MGK. Der Betroffene hat das offenbar auch so aufgefasst und sich nun via Twitter dazu geäußert.

Machine Gun Kelly lacht über Eminem-Disses

Eminems Dezember-Update zu seinem Mitte Januar erschienen Album "Music To Be Murdered By" enthält einiges an Diskussionsmaterial. Nicht nur Snoop Dogg und 6ix9ine sind Eminem 2020 negativ aufgefallen – ebenfalls Machine Gun Kelly bekommt offenbar erneut ein paar lyrische Punches ab.

Beispielsweise kann der "Rap God" beim besten Willen nicht sehen, dass sein Kontrahent über ihn triumphiert hätte. Auch die Community wertete das Battle mit dem "Rap Devil" seinerzeit eindeutig pro Eminem, der selbst einen "Killshot" absetzte. Auf "Zeus" rappt der 48-Jährige nun:

"She thinks Machine washed me (What?) / Swear to God, man, her favorite rapper wish he'd crossed me (Yeah)"

Auch von Schüssen, die wohl nicht zufällig aus Maschinenpistolen kommen, lässt sich Eminem nicht beirren. Mit den gewählten Waffen kommt man nämlich nicht sonderlich weit, wie er auf der Videosingle "GNAT" anmerkt.

"They come at me with machine guns, like trying to fight off a gnat."

Diese unterschwelligen Angriffe regen bei Machine Gun Kelly offenbar die Lachmuskeln an. Sonderlich beeindruckt zeigt er sich nicht:

Dass der Beef mit Eminem nicht komplett lustig war, ließ der aktuelle Freund von Megan Fox jüngst jedoch in einem Interview durchblicken. Für ihn ist klar, dass der Schlagabtausch die Verkäufe seines Albums "Hotel Diablo" mehr gebremst als gepusht hat.

Machine Gun Kelly macht Eminem-Beef für schlechte Albumverkäufe verantwortlich

Machine Gun Kelly musste für sich feststellen, dass viel Aufmerksamkeit nicht immer zu stabilen Verkaufszahlen führt. In einem kürzlich erschienenen Interview mit Schauspieler Dave Franco spinnt der Boyfriend von Megan Fox eine Theorie Rund um den Beef mit Eminem. Dass zu jener Zeit alle Augen auf den " Rap Devil" gerichtet waren, spiegelte sich nämlich nicht in den Charts wider.


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)