Im September 1999 reichte Deborah Nelson-Mathers dann Klage wegen übler Nachrede gegen ihren Sohn ein. Sie verlangte 10 Mio. US-Dollar Schmerzensgeld. Man einigte sich jedoch auf eine Zahlung in Höhe von 10.000 US-Dollar und die Klage wurde fallen gelassen. Im Jahr 2001 veröffentlichte Deborah Mathers dann ein eigenes Mixtape mit unter anderem dem Song Dear Marshall, in dem sie Em darum bittet, mit den erniedrigenden Anschuldigungen aufzuhören:

"The demeaning me needs to stop and i speak for lots of mothers/
The words really hurt and they cut like a knife/"

Wahrscheinlich war dies der Versuch, sich auf einer, sagen wir mal, rapähnlichen Ebene mit ihrem Sohn auseinanderzusetzen. Oder auch der Versuch, ein bisschen Fame abzugreifen. Wobei rapähnlich schon ein großes Kompliment ist. Die Dame liest nämlich von ihr geschriebene Texte, die sich weder reimen, noch irgendwie tiefsinnig sind, vor. Darunter liegt eine Melodie. 

Natürlich ließ eine Antwort von Eminem nicht allzu lange auf sich warten...

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Grip ft. Eminem – Walkthrough! [Audio]

Grip ft. Eminem – Walkthrough! [Audio]

Von Michael Rubach am 29.08.2021 - 17:34

Grip ist das neueste Signing bei Eminems Label Shady Records. Wer bei der lebenden US-Rap-Legende unter Vertrag steht, hat einen kurzen Weg zum Feature-Part. Und so taucht Eminem (jetzt auf Apple Music streamen) auch auf Grips Single "Walkthrough!" auf. Grip hat zudem ein komplettes Album veröffentlicht. "I Died For This!?" erschien kürzlich.


GRIP - Walkthrough! feat. Eminem [Official Audio]

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