Pusha T-Beef: Drakes Disstrack hätte angeblich Kanye Wests Karriere zerstört

Drake und Pusha T beharken sich im Endeffekt schon seit 2006. Der Beef der beiden hat vor Kurzem wieder massiv Schlagzeilen gemacht: Auf Pusha Ts neuem Album "Daytona" gibt es einige Zeilen in Richtung von Drake. Der hat darauf mit dem "Duppy Freestyle" geantwortet, woraufhin Pusha T "The Story of Adidon" veröffentlichte. Jetzt warten wir schon eine ganze Woche auf Drakes Anwort, während diverse Meldungen die Runde machen. Auch Kanye West und J. Prince mischen mit. Was geht da jetzt eigentlich und wo bleibt der Song?

Drake wird wohl keine Antwort veröffentlichen

Wer sich auf eine brachiale Antwort von Drake gefreut hatte, muss jetzt anscheinend tapfer sein. Es sieht nämlich ganz danach aus, als wäre es das fürs Erste gewesen. Drake soll seinen Disstrack zwar schon längst fertig haben, wird ihn aber angeblich nicht veröffentlichen. Das erklärt jedenfalls der Rap-A-Lot Records-CEO J. Prince. Gleichzeitig gibt er an, Drake davon überzeugt zu haben, die Sache auf sich beruhen zu lassen.

In einem Interview mit dem DTLR Radio hat J. Prince am Samstag erzählt, er habe bei Drake einen "OG"-Anruf getätigt. Drake hätte nicht antworten können, ohne andere Menschen mit in die Sache hinein zu ziehen. Das gehe über die Musik hinaus und gegen Drakes Prinzipien. Unterhalb könnt ihr euch das Gespräch anhören.

"I made an OG call to Drake this morning, telling him, 'I don't want you to respond to this. We're going to put this to bed."

DJ FLOW on Twitter

Here's the audio from @DTLRradioFM along w. @FadamGotDaJuice @djreddz (6/2/18) https://t.co/PqzfQRC2Mm

Es gibt auch einen Tweet von Kanye West, der in diese Richtung interpretiert werden kann:

KANYE WEST on Twitter

I've never been about beef I'm about love lines were crossed and it's not good for anyone so this is dead now

Drakes Disstrack hätte angeblich Kanye Wests Karriere zerstört

Drake soll einen dermaßen brutalen Rundumschlag als Disstrack vorbereitet haben, dass Kanye Wests Karriere angeblich in Gefahr gewesen wäre. Das behauptet neben J. Prince auch eine anonyme Quelle von Hollywood Life. Der Diss hätte sich offenbar auch gegen Familienmitglieder von Pusha T gerichtet.

Hip Hop on Twitter

Drake: "youre not top 5 in your label" Pusha T: "youre not in your son's life and your producer about to die" https://t.co/K8HfgEvs8U

Völlig anders sieht das allerdings Ice Cube. Der geht davon aus, dass Drakes Vormachtsstellung ihrem Ende nahe ist. Ice Cube zufolge seien jedem Rapper immer nur drei Jahre an der Spitze vergönnt, dabei handele es sich um ein wiederkehrendes Muster. Irgendwie muss Ice Cube übersehen haben, dass Drake mittlerweile schon länger als drei Jahre äußerst erfolgreich ist.

#icecube says #drake run at the top is OVER!! FAXXXXXX or FICTION??

48.6k Likes, 6,378 Comments - DJ Akademiks (@akadmiks) on Instagram: "#icecube says #drake run at the top is OVER!! FAXXXXXX or FICTION??"

Die "Yikes"-Hook auf "ye" stammt von Drake

Ein weiteres kleines, aber feines Detail: Peter Rosenberg hat bei Hot 97 verraten, dass Drake die Hook zu "Yikes" vom neuen Kanye West-Album "ye" geschrieben hat. Dabei handelt es sich um einen der beliebtesten Songs und vielleicht um die beste Hook des Albums. Drake wird allerdings nicht in den Credits genannt. Offenbar hieß es seitens Kanye West, das sei vergessen worden.

Das lässt die "Ghostwriter"-Anschuldigungen von Pusha T – einem von Kanye Wests Künstlern – gegenüber Drake natürlich in einem anderen Licht erscheinen. Auch die Zeilen in Drakes "Duppy Freestyle" bekommen so nochmal einen ganz anderen Beigeschmack. So ergibt es auch noch mehr Sinn, dass Kanye West kein Interesse daran hat, den Beef am Leben zu erhalten.

Die Stelle findest du im Video ungefähr ab Minute sieben:

Geht Drake trotz allem als Sieger vom Platz?

Wenn das alles stimmt, hat Drake es möglicherweise wieder geschafft, in der öffentlichen Wahrnehmung als Gewinner dazustehen. Und das, obwohl er den Disstrack von Pusha T unbeantwortet gelassen hat. Oder wie siehst du das?

Die drei gemeinsten Minuten des Sommers: Wie Pusha-T Drake mit seinem neuen Disstrack zersägt

Das Battle zwischen Drake und Pusha-T hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Nachdem Pusha auf "Infrared" Drake erneut mit Ghostwriting-Vorwürfen konfrontierte und der Kanadier mit "Duppy Freestyle" antwortete, kontert der G.O.O.D. Music-Rapper nun mit "The Story of Adidon".

"Duppy Freestyle": Warum Drake gegen Pusha-T und Kanye West austeilt

Offensichtlich hat Drake den Pusha-T-Song "Infrared" von dessen neuem Album "Daytona" wahrgenommen. Was er dort zu hören bekam, war der alte Vorwurf, dass er seine Tracks nicht selbst schreiben würde. Pusha rappt:"The lyrics penning equal to Trump's winning / The bigger question is how the Russians did it / It was written like Nas but it came from Quentin."

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Kommentare

...Drake wäre sicher auf die Gerüchte eingegangen, dass Kanye schw*l ist und seit Jahren eine Affäre mit einem Givenchy Designer hat. Das "Gerücht" hält sich vor allem in Modekreisen hartnäckig. Allerdings wurde schon fast jeder dritte A-Lister mit heimlicher h*mos*xualität in Verbindung gebracht, so dass Drake sich das lieber spart. Selbst wenn es wahr ist, würde sich Drake in der #metoo Zeit selber ins Knie fi**en und wäre somit selbst schw*l

Deine Meinung dazu?

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Neuer Twitter-Rant: Kanye West fordert Entschuldigung von Drake & J. Cole

Neuer Twitter-Rant: Kanye West fordert Entschuldigung von Drake & J. Cole

Von Till Hesterbrink am 15.09.2020 - 13:10

Kanye West schafft es, Woche für Woche in aller Munde zu sein. Im neuesten Exemplar seiner berüchtigten Twitter-Rants kündigt er an, keine Musik mehr zu veröffentlichen, bis seine Verträge mit Universal und Sony beendet seien.

Kanye West Twitter-Rant: Entschuldigung von Drake und Karrierepause

Kanye macht auf Twitter mal wieder seinem Unmut gegenüber der Musikindustrie Luft. Er hält fest, dass er kein Teil dieser Industrie sei und lediglich im Dienste Christis stehen würde. Außerdem erklärt er, dass ihm der Beef mit anderen Schwarzen Künstlern leidtue.

So lange er nicht aus seinen Verträgen mit Universal und Sony entlassen würde, gäbe es von ihm jedoch erst mal keine Musik mehr, lässt er in einem wieder gelöschten Tweet verlauten.

In einem weiteren gelöschten Tweet wünscht sich Kanye auch eine Entschuldigung von J. Cole und Drake für die jeweiligen Auseinandersetzungen.

"Ich erwarte als Erstes eine öffentliche Entschuldigung von J. Cole und Drake... Ich bin Nat Turner... Ich kämpfe für uns"

("I need a public apology from J Cole and Drake to start with immediately... I'm Nat Turner... I'm fighting for us")

Mit Drake streitet sich Yeezy schon länger, vor allem, weil dieser die Gerüchte über eine Affäre zwischen ihm und Kim Kardashian nicht dementierte. J. Cole hingegen hatte möglicherweise unterschwellig gegen Kanye auf seinen Songs "Middle Child" und "Flase Prophets" gestichelt.

Nat Turner war Anführer eines Sklavenaufstandes in den USA im Jahre 1831, der überzeugt war, Gott hätte ihn ausgewählt. Als Anlass für den Aufstand nahm er eine Sonnenfinsternis, welche er als Zeichen Gottes interpretierte.

Es sei laut Kanye außerdem wichtig, Land vom Geld der Regierung Geld zu kaufen.

Nachdem er sich in der Vergangenheit schon mit Jesus und Gott verglichen hatte, erklärt er sich nun zum "neuen Moses". Die Musikindustrie sowie die NBA sind für ihn die Sklavenschiffe der Gegenwart und er sei nun derjenige, der seine Leute aus diesen Verhältnissen befreien würde.

Kanye West & die Fake-Angestellte Lauren Greenfield

Vor seiner Tirade veröffentlichte Kanye außerdem den Namen und die Jobbezeichnung der angeblichen "Musik-Beraterin" Lauren Greenfield. Dazu schrieb er:

"Hat jemand schon mal von dieser Person gehört? Ich habe gerade eine Fake-Angestellte auf meiner Rechnung gefunden."


Foto:

Screenshot - https://youtu.be/doFZigS63cQ

Scheinbar hatte jemand unter dem Decknamen Lauren Greenfield Rechnungen an Kanye geschrieben und sich als Music Consultant ausgegeben, denn auch im Nachhinein konnte niemand die mysteriöse Frau identifizieren.

Wie HotNewHipHop berichtet, fanden Fans schnell heraus, dass es wohl eine berühmte Fotografin mit dem gleichen Namen gäbe. Diese hatte sogar in 90er Jahren bereits mit Kim Kardashian gearbeitet und in Kendall Jenners Haus hänge auch ein eingerahmtes Foto der echten Lauren Greenfield.

Schnell wurde spekuliert, ob es sich einfach um einen Fehler bei der Berufsbezeichnung halten würde oder ob wirklich jemand versucht hat, Mr. West mit dubiosen Mitteln um Geld zu erleichtern. Andere Fans stellten spaßeshalber die Theorie auf, Lauren Greenfield sei bis zum 24. Juli eine reale Person gewesen. Da sollte eigentlich Kanye Wests neues Album erscheinen. Tat es aber nicht und deshalb sei auch keine "Musik-Beraterin" mehr von Nöten.

Mittlerweile ist der Tweet wieder gelöscht worden. Vielleicht hat sich Frau Greenfield ja gemeldet und ein Missverständnis aufgeklärt.

Kanye Wests Twitter-Meltdown: Eine bipolare Störung ist kein Witz

Seit Kanye West seine Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl bekanntgegeben hat, sprudelt es nur so aus ihm heraus. Statements, Auftritte, Postings - Kanye sendet (und löscht) seine schwer greifbaren Botschaften in einer Taktung, der man nur noch bedingt folgen kann. Am kommenden Freitag soll sein neues Album "Donda" erscheinen - und ein Film, wie er nun eilig in die Welt heraustwitterte.


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