Country-Trap an der Spitze der US-Charts: Warum Lil Nas X durch die Decke geht

Er hat den Cowboy-Hut auf, die Pferde im Rücken und Amerika mit einem neuen Musikstil erobert: Die Rede ist von Lil Nas X, der mit Country-Trap-Banger "Old Town Road" diese Woche auf Platz #1 in den Billboard-Charts stehen wird. Die Gründe dafür sind vielfältig und erzählen einiges darüber, wie Viralität einen Künstler von Null auf Hundert katapultieren kann.



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"Old Town Road": Mit Meme, TikTok-App & "Yeehaw Challenge" an die Spitze

Die Idee völlig konträre Musikstile zu mixen, ist mit Sicherheit nicht neu. Wer hätte es bis vor ein paar Wochen für möglich gehalten, dass Capital Bra einen Song von Modern Talking neu interpretiert? Allein aufgrund dieser künstlerisch waghalsigen Kreuzung ist Lil Nas X allerdings nicht durch die Decke gegangen.

Der Rapper aus Atlanta erzählt in einem Interview gegenüber dem Time Magazin, dass er den Track monatelang relativ erfolglos als Meme promotet habe. Erst als sich "Old Town Road" in der App TikTok verbreitete, begannen sie die Leute vermehrt für ihn zu interessieren. TikTok ist eine App, die vor allem in Asien populär ist. Sie erlaubt es, eigene kleine Kurzvideos zu erstellen und diese lippensynchron mit Musik und Effekten zu versehen.

Daraus entstand die sogenannte "Yeehaw Challenge". Videos mit dem Hashtag #yeehaw verbreiteten sich auf TikTok wie ein Lauffeuer. Darin zu sehen waren Nutzer der App, die sich zu den Klängen von "Old Town Road" in ein Cowboy- oder Cowgirl-Outfit schmissen.

Auch das Musikvideo, das mit Szenen aus dem Videospielhit Red Dead Redemption arbeitet, stand der Verbreitung des Tracks sicherlich nicht im Weg.

Chart-Kontroverse: Macht Lil Nas X Country-Musik?

Country-Musik ist in Amerika ungefähr so tief verwurzelt wie in Deutschland Schlager. Größtenteils sind es weiße Künstler, die vom amerikanischen Leben singen und sich auf traditionelle Werte berufen. "Old Town Road" erschien bereits im Dezember 2018. Eine zusätzliche Debatte um den Track entstand nach dem Boost durch die "Yeehaw Challenge" und den damit verbundenen Einstieg in die Country-Charts.

Dort verschwand der Song aber kurze Zeit später. Nicht weil er es aus kommerzieller Sicht nicht verdient hätte, sondern weil die Macher der Charts "Old Town Road" nicht als waschechten Country-Song einstuften:

"[...] es vereint nicht genügend Elemente zeitgenössischer Country-Musik, um in seiner gegenwärtigen Version zu charten."

Daraufhin entbrannte in sozialen Medien eine Debatte über diese Entscheidung.

Shane Morris on Twitter

Four black men in total have ever topped Billboard's Country charts with either a single, or an album. Darius Rucker, Kane Brown, Jimmie Allen... and as of last week Lil Nas X. 25% of black men to ever top Billboard's Country chart have been removed. Not a great statistic.

Ein Track über Cowboys und Pferde mit einem Banjo-Sample reicht offenbar nicht, um als typische Country-Musik durchzugehen. Für die Hiphop-Charts wurde "Old Town Road" als tauglich eingestuft. Viele Beobachter unterstellten Billboard rassistische Motive, da ein schwarzer 20-jähriger Rapper nicht in das eher konservative Bild der Country-Szene passe.

Gegen diese Einschätzung setzte sich wiederum Billboard zur Wehr:

"Billboards Entscheidung den Song aus den Country-Charts zu nehmen, hat absolut nichts mit der Hautfarbe des Künstlers zu tun."

Lil Nas X reagierte zunächst nur mit einem traurigen Emoji auf seinen Ausschluss aus den Genre-Charts. Im Nachhinein ordnete er seinen Song und das Geschehen darum jedoch gegenüber dem Time Magazine genauer ein. Er sieht durchaus eine Berechtigung des Tracks in den Country-Charts:

"Der Song ist Country-Trap. Es ist weder das eine noch das andere. Es sollte in beiden Charts auftauchen."

Support aus der Country-Szene: Remix mit dem Vater von Miley Cyrus

Ein weiterer Faktor für den Aufstieg des frischgebackenen Nummer-1-Künstlers ist die Unterstützung durch den Vater von Popstar Miley Cyrus. Billy Ray Cyrus ist nämlich ein erfolgreicher Country-Sänger. Er ist nun auf einem Remix des Tracks zu hören, der vor ein paar Tagen veröffentlicht wurde. Er solidarisierte sich auch öffentlich mit Lil Nas X und eröffnete diesem dadurch eine noch größere Hörerschaft und Reichweite.

Billy Ray Cyrus on Twitter

@LilNasX Been watching everything going on with OTR. When I got thrown off the charts, Waylon Jennings said to me "Take this as a compliment" means you're doing something great! Only Outlaws are outlawed. Welcome to the club!

Einen Deal mit Columbia Records hat Lil Nas X inzwischen in der Tasche. Auch Weltstars wie Justin Bieber verbreiten den Track. "Old Town Road" und der "Old Town Road"-Remix stehen insgesamt bei ungefähr 100 Millionen Plays auf Spotify (Stand 9. April 2019). Der Hype um den Track ist jedoch noch in vollem Gange. Mit einer ungewöhnlichen musikalischen Mischung, einem viralen Movement und der Debatte um seinen Status als Country-Artist ist Lil Nas X einer der aktuell meist besprochenen Künstler Amerikas.  Mal sehen, wie lange es dauert, bis Country-Trap aus Übersee nach Deutschland schwappt.

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Grammys 2020: Rassismusvorwürfe, Tribut für Nipsey Hussle & Gedenken an Kobe Bryant

Grammys 2020: Rassismusvorwürfe, Tribut für Nipsey Hussle & Gedenken an Kobe Bryant

Von Michael Rubach am 27.01.2020 - 18:08

Auch die Grammys wurden letzte Nacht vom tragischen Tod von Kobe Bryant überschattet. Dennoch haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, die Show nicht ausfallen zu lassen. Die erst 18-jährige Sängerin Billie Eilish avancierte dabei zur Abräumerin des Abends. Sie gewann gleich fünf der begehrten Preise – viermal in Hauptkategorien (eine Übersicht findest du weiter unten im Artikel). Neben vielen strahlenden Siegern gab es auch spektakuläre Performances und klare Statements zu bewundern. Die Nacht wurde vollends Kobe gewidmet:

The Hollywood Reporter on Twitter

Tonight is for Kobe." @Lizzo kicks off the #Grammys with a tribute to Kobe Bryant https://t.co/norpH2WJuw https://t.co/iPyBPLmrJ9

Alicia Keys & Boyz II Men singen für Kobe Bryant

Das Kobe-Thema war natürlich über den ganzen Abend präsent. Schon zu Beginn sorgte Alicia Keys für einen Gänsehautmoment im Staples Center – also genau dort, wo Bryant jahrelang auf Punktejagd für die Lakers ging. Zusammen mit der Gruppe Boyz II Men sang sie "It's So Hard To Say Goodbye":

The Hollywood Reporter on Twitter

We love you Kobe." @aliciakeys and Boyz II Men sing in tribute to Kobe Bryant and his family at the opening of the #Grammys https://t.co/kk0nIau0ee https://t.co/v3KpXSkvyW

Tyler, The Creator prangert Rassismus an

Tyler, The Creator wurde für "IGOR" mit dem Grammy für das beste Rapalbum ausgezeichnet. Seine Mom kam gleich mit auf die Bühne und war sichtlich gerührt im Angesicht des Erfolgs ihres Sohnes. Dieser bedankt sich zunächst artig.

Später wirft er den Grammys unverblümt Rassismus vor, wenn es um die Nominierung der Artists geht. Speziell schwarze Künstler und Künstlerinnen würden nicht in den bedeutenden Kategorien berücksichtigt werden. Er selbst hätte sich wohl dem Pop zugeordnet.

on Twitter

Tyler, The Creator calls out the #Grammys on their racism when it comes to music genres https://t.co/rzWe2lR3xO

Dass Tyler sich tatsächlich ein gutes Stück von klassischen Rapmustern entfernt hat, untermauerte er mit einem wilden Auftritt:

MTV NEWS on Twitter

@tylerthecreator caused a literal earthquake with his seismic #GRAMMYs performance https://t.co/dQY9vcSwTP

Ariana Grande denkt wohl auch an Mac Miller

Popstar Ariana Grande spielt ein Medley ihrer Hits. Darunter auch ihr Song "Imagine", der sich vermutlich an ihren verstorbenen Ex Mac Miller richtet. Ihr letztes Album "thank u, next" war regelrecht von Verweisen auf Mac Miller durchzogen.

Bippity Boppity on Twitter

Ariana Grande #Grammys2020 https://t.co/Menn1A8ghk

Bippity Boppity on Twitter

Ariana Grande emotional after that performance #Grammys2020 https://t.co/aeh758hwW4

DJ Khaled, YG, Meek Mill, John Legend, Roddy Ricch & Kirk Franklin erinnern an Nipsey Hussle

Das Gedenken der Toten stand mehrfach bei der Gala im Vordergrund. DJ Khaled arrangierte eine opulente Aufführung des Songs "Higher". Für den Track wurden DJ Khaled, Nipsey Hussle und John Legend auch mit einem Grammy bedacht.

Meek Mill und Roddy Ricch performten vor Khaleds Show-Einlage ihren gemeinsamen Tribut-Track "Letter To Nipsey", dessen komplette Einnahmen der Familie des 2019 ermordeten Rappers zugutekommen.

Bippity Boppity on Twitter

NIPSEY HUSSLE TRIBUTE Meek Mill #grammys2020 https://t.co/exh1431rlO

Bippity Boppity on Twitter

Nipsey Hussle tribute Dj Khaled and John Legend #grammys2020 https://t.co/XKhKh0nPCK

"Old Town Road" im überdimensionalen Remix

Mit Remixes und Memes hat Lil Nas X einen der größten Chart-Rekorde gebrochen. Also brachte der Country-Trapper genau diesen Grind auf die Bühne der Grammys. Zum Schluss tauchte dann noch Raplegende Nas auf, um mit Lil Nas X den Track "Rodeo" zu performen.

Opinionated Me on Twitter

WATCH: Grammy Award Winner @LilNasX performs a new mix of his @RIAA Diamond certified, record breaking, history making song, #OldTownRoad. #Grammys https://t.co/TkUpHibXUV

Hier bekommst du die Preisträger in den wichtigsten Kategorien in der Übersicht (die Gewinner sind schwarz hervorgehoben). Auf der Seite der Grammys sind sämtliche Auszeichnungen zusammengefasst.

    Album of the Year

    Bon Iver – i,i
    Lana Del Rey – Norman F*cking Rockwell!
    Billie Eilish - WHEN WE ALL FALL ASLEEP, WHERE DO WE GO?
    Ariana Grande – thank u, next
    H.E.R. – I Used to Know Her
    Lil Nas X – 7
    Lizzo –  Cuz I Love You
    Vampire Weekend – Father of the Bride

    Record of the Year

    Bon Iver – "Hey, Ma"
    Billie Eilish – "bad guy"
    Ariana Grande – "7 Rings"
    H.E.R. –  "Hard Place"
    Khalid – "Talk"
    Lil Nas X feat. Billy Ray Cyrus – "Old Town Road"
    Lizzo – "Truth Hurts"
    Post Malone and Swae Lee – "Sunflower"

    Song of the Year

    Lady Gaga – "Always Remember Us This Way"
    Billie Eilish – "bad guy"
    Tanya Tucker –  "Bring My Flowers Now"
    H.E.R. – "Hard Place"
    Taylor Swift – "Lover"
    Lana Del Rey – "Norman Fucking Rockwell"
    Lewis Capaldi – "Someone You Loved"
    Lizzo – "Truth Hurts"

    Best New Artist

    Black Pumas
    Billie Eilish
    Lil Nas X
    Lizzo
    Maggie Rogers
    Rosalía
    Tank and the Bangas
    Yola

    Best Rap Performance

    J. Cole – "Middle Child"
    DaBaby – "Suge"
    Dreamville feat. J.I.D, Bas, J. Cole, EARTHGANG, and Young Nudy – "Down Bad"
    Nipsey Hussle feat. Roddy Ricch and Hit-Boy – "Racks in the Middle"
    Offset feat. Cardi B – "Clout"

    Best Rap/Sung Performance

    DJ Khaled feat. Nipsey Hussle and John Legend – "Higher"
    Lil Baby & Gunna – "Drip Too Hard"
    Lil Nas X – "Panini"
    Mustard feat. Roddy Ricch – "Ballin’"
    Young Thug feat. J. Cole and Travis Scott – "The London"

    Best Rap Song

    YBN Cordae feat. Chance the Rapper – "Bad Idea"
    Rick Ross feat. Drake – "Gold Roses"
    21 Savage feat. J. Cole – "A Lot"
    Nipsey Hussle feat. Roddy Ricch & Hit-Boy – "Racks in the Middle"
    DaBaby – "Suge"

    Best Rap Album

    Dreamville –  Revenge of the Dreamers III
    Meek Mill – CHAMPIONSHIPS
    21 Savage – I Am > I Was
    Tyler, the Creator – IGOR
    YBN Cordae – The Lost Boy

    Best R&B Performance

    Daniel Caesar – "Love Again"
    H.E.R. feat. Bryson Tiller – "Could’ve Been"
    Lizzo feat. Gucci Mane – "Exactly How I Feel"
    Lucky Daye – "Roll Some Mo"
    Anderson .Paak feat. Andre 3000 – "Come Home"

    Best Traditional R&B Performance

    BJ the Chicago Kid – "Time Today"
    India.Arie – "Steady Love"
    Lizzo – "Jerome"
    Lucky Daye – "Real Games"
    PJ Morton f/ Jazmine Sullivan – "Built for Love"

    Best R&B Song

    H.E.R. feat. Bryson Tiller – “Could’ve Been”
    Emily King – “Look At Me Now”
    Chris Brown feat. Drake – “No Guidance”
    Lucky Daye – “Roll Some Mo”
    PJ Morton feat. JoJo – “Say So”

    Best Urban Contemporary Album

    Steve Lacy – Apollo XXI
    Lizzo – Cuz I Love You (Deluxe)
    Georgia Anne Muldrow – Overload
    NAO – Saturn
    Jessie Reyez – Being Human in Public

    Best R&B Album

    BJ the Chicago Kid – 1123
    Lucky Daye – Painted
    Ella Mai – Ella Mai
    PJ Morton – Paul
    Anderson .Paak – Ventura

    Best Pop Solo Performance

    Beyoncé – "Spirit"
    Billie Eilish – “bad guy”
    Ariana Grande – "7 Rings"
    Lizzo – "Truth Hurts"
    Taylor Swift –"You Need to Calm Down"

    Best Pop Duo/Group Performance

    Ariana Grande & Social House – "Boyfriend"
    Jonas Brothers – "Sucker"
    Lil Nas X feat. Billy Ray Cyrus – "Old Town Road"
    Post Malone & Swae Lee – "Sunflower"
    Shawn Mendes and Camila Cabello – "Senorita"

    Best Pop Vocal Album

    Beyoncé – The Lion King: The Gift
    Billie Eilish – WHEN WE ALL FALL ASLEEP, WHERE DO WE GO?
    Ariana Grande – thank u, next
    Ed Sheeran – No.6 Collaborations Project
    Taylor Swift – Lover

    Best Dance Recording

    Bonobo – "Linked"
    The Chemical Brothers – "Got to Keep On"
    Meduza feat. Goodboys – "Piece of Your Heart"
    Rüfüs Du Sol – "Underwater"
    Skrillex & Boys Noize feat. Ty Dolla Sign – "Midnight Hour"

    Best Dance/Electronic Album

    Apparat – LP5
    The Chemical Brothers – No Geography
    Flume – Hi This Is Flume
    Rüfüs Du Sol –Solace
    Tycho – Weather

    Best Rock Performance

    Bones UK – "Pretty Waste"
    Gary Clark Jr. – "This Land"
    Brittany Howard – "History Repeats"
    Karen O and Danger Mouse – "Woman"
    Rival Sons – "Too Bad"

    Best Metal Performance

    Candlemass feat. Tony Iommi – "Astorolus – The Great Octopus"
    Death Angel – "Humanicide"
    I Prevail – "Bow Down"
    Killswitch Engaged – "Unleashed"
    Tool – "7empest"

    Best Rock Song

    Tool – "Fear Inoculum"
    The 1975 – "Give Yourself a Try"
    Vampire Weekend – "Harmony Hall"
    Brittany Howard – "History Repeats"
    Gary Clark Jr. – "This Land"

    Best Rock Album

    Bring Me the Horizon – amo
    Cage the Elephant – Social Cues
    The Cranberries – In The End
    I Prevail – Trauma
    Rival Sons – Feral Roots

    Best Alternative Album

    Big Thief – U.F.O.F.
    James Blake – Assume Form
    Bon Iver – i,i
    Vampire Weekend – Father of the Bride
    Thom Yorke – Anima

    Best Latin Rock, Urban or Alternative Album

    Bad Bunny — X 100Pre
    J Balvin & Bad Bunny — Oasis
    Flor de Toloache — Indestructible
    iLe – Almadura
    Rosalía – El Mal Querer

    Best World Music Album

    Altin Gün — Gece
    Bokanté & Metropole Orkest Conducted By Jules Buckley — What Heat
    Burna Boy — African Giant
    Nathalie Joachim With Spektral Quartet — Fanm D’Ayiti
    Angelique Kijdo — Celia

    Producer of the Year, Non-Classical

    Jack Antonoff
    Dan Auerbach
    John Hill
    Finneas
    Ricky Reed

    Best Music Film

    Beyoncé — Homecoming
    Thom Yorke — Anima
    Various Artists — Shangri-La
    Miles Davis — Birth Of The Cool
    David Crosby — Remember My Name

    Best Reggae Album

    Rapture – Koffee

    Julian Marley – As I Am
    Sly & Robbie & Roots Radics – The Final Battle: Sly & Robbie vs. Roots Radics
    Steel Pulse – Mass Manipulation
    Third World – More Work To be Done

    Best Music Video

    Lil Nas X ft. Billy Ray Cyrus — Old Town Road
    The Chemical Brothers — We've Got To Try
    Gary Clark Jr. — This Land
    FKA twigs — Cellophane
    Tove Lo — Glad He's Gone


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