Bonez bleibt der Boss: Welche Rapper Social Media im Juli dominiert haben

Schon zum Mai und Juni haben wir euch in Zusammenarbeit mit Storyclash die erfolgreichsten Rapper auf Facebook des jeweiligen Monats geliefert. Jetzt wird das Ranking um einiges aussagekräftiger, denn erstmals sind auch die Zahlen von Instagram integriert.

Auf der Plattform liegt ohnehin längst der Fokus der meisten Rapper und die Zahlen bestätigen dies: Lag im Juni Kay One mit knapp 140.000 Interaktionen (nur auf Facebook) ganz vorne, so hat der Juli-Spitzenreiter Bonez MC mehr als 8,7 Millionen Interaktionen mit seinen Beiträgen vorzuweisen – davon kamen schlappe 4.000 über Facebook und der Rest von Insta. Und das, obwohl seine Posts noch mehr sammeln könnten, wenn er sie nicht regelmäßig wieder löschen würde. Storyclash sichert allerdings auch die Daten der Bilder, die nicht mehr online sind.

doin' it big time, baby !

112k Likes, 483 Comments - Bonez MC (@bonez187erz) on Instagram: "doin' it big time, baby ! "

Ebenfalls stark, jedoch nicht mal halb so erfolgreich wie der 187-Leader, sind Kontra K (3,4 Millionen Interaktionen) und Capital Bra (2,7 Mio) unterwegs. Für manche vielleicht etwas überraschend, holt AON-Signing Eno den fünften Platz vor Leuten wie RAF Camora, Kollegah, Farid Bang oder auch Bushido. Erstmals taucht außerdem Ufo361 im Ranking auf, der seit letztem Dezember auf Facebook komplett die Aktivität eingestellt hat. Bezeichnend für den Status quo in der Welt der sozialen Medien.

Was geht mit Facebook & Twitter?

Schaut man sich die Zahlen an, versteht man schnell, wieso Rappern und Usern Facebook mehr und mehr egal wird. Kontra K war dort der erfolgreichste MC aus den Top 15 des aktuellen Rankings mit 160.000 Interaktionen im gesamten Monat. Allein ein Foto von ihm im Pool bringt ihm bei Instagram schon 118.000 Likes.

In Bewegung bleiben ... #erfolgistkeinglück #erdeundknochen #hoch

(null)

Und Twitter ist nochmal ein ganz anderes Paar Schuhe. Hier gibt es zwar eine teils sehr leidenschaftliche und aktive Community, aber diese wünscht sich auch einen ähnlich leidenschaftlichen Grind. Oft fungiert der Mikrobloggingdienst nur als Linkschleuder. Anders jedoch bei Nura. Die Rapperin von SXTN hat als einzige in den Top 15 nennenswerte Zahlen auf Twitter (fast 26.000 Interaktionen). Sonst erreicht dort niemand aus dem Ranking auch nur einen vierstelligen Wert.

Nura on Twitter

Selber schuld wenn du auf Twitter chillst es zwingt dich keiner dazu

Nura on Twitter

MAN SCHWITZ JA SCHON BEIM NIX MACHEN WTF

Fahrt mit der Maus über die einzelnen Rapper für mehr Details zu den Zahlen und checkt Storyclash.com ab, wenn ihr an professioneller Arbeit mit Social Media interessiert seid und die erfolgreichsten Accounts sowie Posts auf diversen Portalen im Blick haben wollt.

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"Scheißegal": AK AusserKontrolle sagt im Bushido-Prozess aus

"Scheißegal": AK AusserKontrolle sagt im Bushido-Prozess aus

Von Paul Kruppa am 26.10.2021 - 11:50

Nach einer etwas längeren Pause geht der Prozess gegen Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder, in dem Bushido als Nebenkläger auftritt, nun weiter. Dabei wurde AK AusserKontrolle in den Zeugenstand geladen, der für knapp anderthalb Jahre bei EGJ unter Vertrag stand. Vor Gericht zeigt er sich enttäuscht von Bushido, der während der gemeinsamen Zeit oft egoistisch gehandelt habe. Ihn und Arafat habe er allerdings als Freunde wahrgenommen.

AK AusserKontrolle mit Aussage vor Gericht

Watson, die den gesamten Prozess vor Ort begleiten, berichten, dass sich Richter Mrosk erst einmal überrascht zeigte, dass AK in den Zeugenstand tritt. Immerhin waren zuvor Zeugen häufig unentschuldigt ferngeblieben.

AK AusserKontrolle (jetzt auf Apple Music streamen) erzählt im Zeugenstand von seinem Werdegang bei dem Berliner Label. Seinen Vertrag habe er demnach nur mit Arafat ausgehandelt, an den er über seinen Bruder herangetreten war. Bushido sei lediglich zur Unterzeichnung dazugestoßen. Der Vertrag, den er als fair bezeichnet, habe ihm 30 Prozent der Einnahmen zugesichert, während sich Arafat und Bushido die restlichen 70 Prozent gleichermaßen aufgeteilt hätten. Dies wäre ein deutlich besserer Deal gewesen als sein vorheriger bei Universal Music.

Die Freude hätte allerdings nicht lange angehalten. Obwohl er konsequent gearbeitet habe und viele Songs aufnahm, sei nie etwas davon veröffentlicht worden. Das Ausbleiben von Musik-Releases und damit auch finanziellen Einnahmen sei irgendwann so schlimm geworden, dass sich bei ihm Steuerschulden in Höhe von 10.000 € angesammelt hätten. Bushido habe ihn nur hingehalten, als er ihn um Unterstützung bat. Arafat soll ihm das Geld dann vorgestreckt haben. Generell sei Bushido oft egoistisch gewesen und habe nur an seine eigene Karriere gedacht.

"Dieser Typ hat nur an sich gedacht. Ihm war das scheißegal. Deswegen ist er mir auch scheißegal."

Bushido: Angst vor Kollegah & Farid Bang?

Der Grund, warum keine Songs veröffentlicht wurden und auch der geplante Label-Sampler nie erschien, sei Bushidos Angst vor Kollegah und Farid Bang gewesen, vermutet AK. Zu dieser Zeit war der Streit zwischen EGJ und der JBG-Crew an seinem Höhepunkt angelangt. Kollegah und Farid sollen allerdings im Besitz eines Videos von Bushidos Ehefrau Anna-Maria sein, dessen Veröffentlichung Bushido verhindern wollte.

Nach "JBG 3", auf dem ordentlich gegen das Berliner Label ausgeteilt wurde, hätten alle antworten wollen, bis auf Bushido. Bei der kurzdarauffolgenden Trennung zwischen Bushido und Arafat habe er sich auf die Seite von Arafat gestellt, doch auch diese Zusammenarbeit habe keine Früchte getragen. Es habe allerdings keinen Streit gegeben, Arafat sei lediglich des Musikgeschäftes überdrüssig geworden.

"Alle wollten, dass geantwortet wird, aber Bushido wollte nicht."

Arafat, der von Bushido unter anderem wegen räuberischer Erpressung und schwerer Körperverletzung angeklagt wird, habe mit ebendiesem eigentlich ein freundschaftliches Verhältnis gepflegt. Zu der vermeintlichen Tat, dem Flaschenwurf auf Bushido, könne AK AusserKontrolle nichts sagen.

"Hat mir wehgetan": Ali Bumaye über Bruch mit Shindy

Von Till Hesterbrink am 19.10.2021 - 12:41 In einer äußerst ausführlichen Instagram-Story fasst Laas seine Zeit bei EGJ zusammen. Eine Zeit, die laut eigener Aussagen vor allem von Angst geprägt gewesen sei. Die Angst, das neue Camp zu enttäuschen. Auch an seine beiden ehemaligen Beef-Kontrahenten Kollegah und Farid Bang richtet er Grüße aus.


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