10 Rap-Songs, die dir dein rechtes Gedankengut zerf*cken

"Als Kind schon erkannt - ich bin hier Fremd im eigenen Land / Operation Artikel 3 - da habt ihr gelacht"

Mit den Anspielungen auf die beiden älteren Veröffentlichungen von Advanced Chemistry aus den Jahren 1992 und 1994 zeigte Torch 2001 (als es noch Viva Plus gab!), dass Fremdenhass schon seit Jahren ein Thema war. Auch 14 Jahre nach Adriano (letzte Warnung) und 23 Jahre nach Fremd im eigenen Land ist es die alte Angst vor Fremdem, die Menschen in Deutschland zur Gewalt treibt.

Die Brothers Keepers sind ein bunt gemischter Haufen von Reggae- und Soul-Musikern sowie Rappern, der sich formierte, nachdem Ende der 90er die rechte Gewalt zunahm. Der Song thematisiert den Fall von Alberto Adriano, der 2000 von Rechten zusammengeschlagen wurde und an den Folgen des Angriffs starb. Mit dabei sind hier u.a. Xavier Naidoo, Torch, Samy Deluxe, Denyo, D-Flame und Afrob.

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Kommentare

Ptk fehlt definitiv in dem artikel. Gibt kaum einen der klarer stellung dazu bezieht (PTK - Deutscher als du glaubst)

Alles klar. Überlegen, nen zweiten Teil zu machen ;-)

CHIEF TEXTREDAKTION

ja man auf jeden fall

ich lasse besser die musik Sprechen..
was das Thema angeht habe ich eine meinung und ich werde meinen Teil dazu beitragen !
„Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“

Bertolt Brecht
#KündigunsModusFreeEp

DNA [DerNordAfrikana] Feat Garfieldt ► WIR MÜSSEN REBELLIEREN ◄ [ official hymne ] AUDIO
https://www.youtube.com/watch?v=CPdjugQWAUo

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Rassistischer Übergriff in Erfurter Straßenbahn: Maestro mit starkem Statement

Rassistischer Übergriff in Erfurter Straßenbahn: Maestro mit starkem Statement

Von Alina Amin am 28.04.2021 - 15:00

Maestro hat am gestrigen Abend seine Reichweite genutzt, um ein Video zu besprechen, das seit einigen Tagen im Internet kursiert. In dem kurzen Clip wird eine Szene aus einer Erfurter Straßenbahn gezeigt, in der ein 40-jähriger Mann einen syrischen Jugendlichen aufs Übelste rassistisch angeht und gewalttätig wird. Der Vorfall ist über den letzten Tag viral gegangen und wird inzwischen von zahlreichen Medienportalen aufgegriffen. Maestro hat sich in einem etwa zehn Minuten langen YouTube-Video zu dem Vorfall geäußert. Die Message ist klar: "Man darf nicht wegschauen".

Maestro will auf rassistischen Übergriff in Erfurt aufmerksam machen

Zunächst erklärt der YouTuber und Rapper, was in dem Video überhaupt passiert ist. So habe der Mann den Jugendlichen erst angefangen, rassistisch zu beleidigen und ist dann dazu übergegangen, den Jungen anzuspucken. Sodann trat er ihm mehrere Male ins Gesicht. Das Opfer reagierte während des ganzen Überfalls nicht. 

Maestro stellt zunächst das Offensichtliche klar: Was in Erfurt passiert ist, ist absolut ekelhaft. Sodann erklärt er, dass solche Übergriffe Ergebnis von dem Schubladendenken und den Kategorisierungen sind, die in der Deutschen Gesellschaft vorherrschen.

"Wieso zieht ihr Linien und Grenzen? Haben wir nicht genug gelernt von der Geschichte? Dass Mauern ziehen und Linien ziehen und niemals Frieden und Segen mit sich bringt?"

Im Anschluss darauf bezieht er sich konkret auf die Aussage des Täters im Video, der erklärt, dass Deutschland sein Land sei und auch auf das Denken von denjenigen, die der Meinung seien Menschen mit Migrationshintergrund sollen in ihr Herkunftsland zurück.

"Das ist nicht dein Land. Das ist unser Land"

Auch über Zivilcourage und Solidarität spricht er. Zunächst stellt Maestro diejenigen zur Rede, die sich für ihre eigenen Familienmitglieder oder Freunde einsetzen würden, aber nicht für Fremde – insbesondere, wenn diese Fremden Migrationshintergrund haben. Er kritisiert, dass man sich in der Gesellschaft an denjenigen bereichern würde, die unliebsame Jobs verrichten, diese aber nie als richtigen Teil der Gemeinschaft sehe.

Um Integration ginge es vielen Rassisten dabei nicht. So erklärt Maestro, wie er selbst ein Positivbeispiel für Integration sei und dennoch tagtäglich rassistischen Anfeindungen zum Opfer fiele. Auch in seinem Alltag wirke sich dies aus: So könne er nicht mal eine Wohnung finden.

Abschließend zweifelt er die Zivilcourage der Gesellschaft an und und stellt klar: 

"Jeder der zugut und sich denkt ja, ist passiert ist Mitschuld."

Er fordert seine Zuschauer dazu auf, sich für andere einzusetzen und Zivilcourage zu zeigen. Am Ende sei man immerhin eine Gemeinschaft. Man dürfe nicht weggucken – egal worum es geht. 

TW: Gewalt 

Übergriff in Erfurter Straßenbahn: Mann festgenommen

Bei dem Video handelt es sich um Geschehnisse vom vergangenen Freitag. Durch die Videoaufnahmen und Zeugenaussagen der weiteren Insassen der Bahn konnte der Mann zügig identifiziert werden. Nach dem Übergriff gelang dem Mann zunächst die Flucht. Am Montag soll er dann festgenommen worden sein. Ihm werden gefährliche Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung vorgeworfen. Er ist der laut der Polizei als Drogenkonsument sowie wegen Gewalt- und Eigentumsdelikten bekannt. 


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