Heimlich im Knast recordet: Xatar über "Nr. 415"

 

Anlässlich der Themenwoche Hiphop war Xatar gestern zu Besuch bei 1LIVE und sprach unter anderem über seine Autobiographie und sein Album Nr. 415, das er im Gefängnis aufgenommen hatte. 

Wie das so war? "Das ist so übertrieben stressig und schwer", erklärt Xatar. Außerdem könne man nicht den Sound erreichen, den man sich vorstelle. In einem normalen Studio aufzunehmen, sei dagegen reiner Luxus: "Man stellt sich einfach in die Booth und alles funktioniert." 

Im Gefängnis habe Xatar seine Tracks innerhalb kürzester Zeit aufgenommen: "Das hab ich dann auf undercover in zwei Wochen durchgezogen, ich hab 120 Songs aufgenommen in der Zeit." 

Es sei jedoch gar nicht so leicht gewesen, den Aufnahmeprozess geheim zu halten. "Wenn man länger im Knast ist, kennt man die Zeiten der Wärter, wann die an der Tür vorbeigehen, wann man lauter sein kann." Mit den anderen Gefangenen hätte er sich dafür über Klopfzeichen verständigt, beschreibt Xatar die Situation. 

Das ganze Interview mit Xatar kannst du hier hören. 

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