Der britische Graffiti-Künstler Robbo ist verstorben. Durch einen Sturz im Jahre 2011 hatte er sich durch schwere Verletzungen am Kopf ein Hirntrauma zugezogen und wurde zunächst im künstlichen Koma gehalten. Im Nachlass auf seiner Homepage ist von "health complications" die Rede.

Robbo war bereits 1985 in der Graffiti- und Street Art-Szene in London aktiv und hatte damals die ersten Wholetrains in Europa besprüht. International bekannt wurde er durch seine Fehde mit Banksy, die auch außerhalb der Szene als Graffiti Wars die Aufmerksamkeit auf sich zog.

Einer Doku der BBC über die Graffiti Wars zufolge begann Banksy, eines von Robbos Kunstwerken zu übersprayen. Das "crossen", also übermalen, ist in der Szene ein No-Go, besonders wenn man den Bekanntheitsgrad des jeweiligen Künstlers in Betracht zieht, der bei Robbo damals schon beträchtlich war.

Das Graffiti gehörte damals zu den Ältesten in ganz London. So entbrannte durch diesen Diss ein kleiner Krieg, welcher stets kreativ an der Wand ausgetragen wurde.

Hier kannst du dir die von Banksy kommentierten Perioden des Battles ansehen.

Die Doku der BBC gibt es hier:

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Banksy wirbt mit neuem Werk fürs Maskentragen

Banksy wirbt mit neuem Werk fürs Maskentragen

Von Michael Rubach am 15.07.2020 - 16:02

Streetart-Star Banksy hat die U-Bahn in London besucht und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Eventuell sogar der Künstler selbst hat das Innere eines Waggons mit Bildern von Ratten verziert. Warum? Weil er darauf aufmerksam machen will, dass wir weiterhin inmitten einer Pandemie stecken, die uns gegenseitige Rücksicht abverlangt.

Banksy macht es für die Maske

Corona ist nicht überwunden. Ganz im Gegenteil: Die englische Regierung hat erst gestern beschlossen, demnächst eine Maskenpflicht in Geschäften einzuführen. Banksys neueste Aktion lenkt nun zusätzlich den Fokus auf das Tragen von Masken im öffentlichen Nahverkehr.



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. . If you don’t mask - you don’t get.

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In dem knapp einminütigen Video auf Instagram ist ein Mann zu sehen, der mit einem Schutzanzug unterwegs ist. Mit Warnweste, Handschuhen und Drucksprühgerät ausgestattet, entert er die Londoner U-Bahn. Dort angekommen holt er die Schablone raus und hinterlässt eine Reihe von Nagetieren an den Wänden. Die aufgetragenen Werke gehen alle auf die Pandemie ein. Eine scheinbar niesende Ratte sorgt für ordentlich Farbe am Fenster. Ein anderes Tier benutzt eine Atemschutzmaske als Fallschirm. Ein weiteres Exemplar scheint den Fahrgästen Desinfektionsmittel zu reichen. Apropos Fahrgäste: Diese lassen sich von dem Mann, der in ihrer unmittelbaren Umgebung reichlich Farbe verteilt, nicht aus der Ruhe bringen.

Banksys eigener kurzer und einleuchtender Kommentar zu der Aktion:

"Wenn du keine Maske trägst – kapierst du es nicht."

Wegen eines strengen Anti-Graffiti-Kurses der zuständigen Verkehrsbehörde ist Banksys Botschaft auch schon wieder verschwunden. Ratten erfreuen sich im Universum des Künstlers größter Beliebtheit. Sein Statement zur Corona-bedingten Arbeit in den eigenen vier Wänden umfasste ebenfalls eine Anordnung voller Nagetiere.



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. . My wife hates it when I work from home.

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