Dinge, die Fler und Kollegah gemeinsam haben

Ob die beiden ewigen Streithähne Fler und Kollegah ihre Differenzen je klären werden, ist fragwürdig. Wünschenswert wäre es allerdings auch, könnten die beiden doch gemeinsam Produktives schaffen. 

Oder unterhält uns alle diese Daily Soap seit Jahren so sehr, dass wir auch die X-te Staffel noch gucken wollen? Jedenfalls fragt man sich, wie bei Lost damals, wo die Storyline noch hinführt. 

So unterschiedlich, dass es kein Happy End geben könnte, sind die beiden jedenfalls nicht. Gemeinsamkeiten sind ja bekanntermaßen die Grundlage einer Freundschaft. Im Folgenden haben wir einige Parallelen zwischen Fler und Kollegah einmal zusammengestellt.

Fitness

Fler und Kollegah haben ein gemeinsames Hobby: Fitnesstraining. 

Den Wettberwerbsgedanken im Hinterkopf würden sich die beiden als Trainigspartner sicher pushen. Lass dich auf diese Vorstellung mal ein. Die beiden würden gemeinsame Fotos vom Pumpen auf ihren Instagram-Accounts posten.

Danach gibt's Bilder vom Steak-Essen bei Papa Ari. Natürlich ohne Salat als Beilage.

Zwischen der Arbeit immer mal wieder paar Curls machen muss sein. (Shirt: www.bosshaftshop.de)

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www.maskulin-ip.de #winterspeck #ichfickedich

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Apropos Papa Ari ...

Gemeinsame Bekannte

Kolle und Flizzy haben auch einen gemeinsamen Kumpel: Bushido. Wenn Letzterer vermitteln würde, wäre der Traum einer Deutschrap Supergroup nicht mehr weit entfernt. 

Headlines, die in diesem Fall in die Geschichte eingehen würden:

"Fler bestätigt Kollegah und Farid Bang als Featuregäste auf 'CCN4'"

"Kollegah nennt seine Lieblingslines auf 'Carlo Escobar'"

"Fler erklärt, warum 'JBG3' für ihn das beste Deutschrap-Album der letzten Jahre ist"

Sonny & Frank #egj #mas

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Nabend.

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Der Lifestyle

Sowohl in Bosshaft Unterwegs als auch in diversen Bildern auf seinen Social Media Accounts sieht man Kollegah Zigarren rauchen. Auch Fler führt diese kostspielige Männersalon-Tradition gerne weiter.

Darüberhinaus haben beide ihre eigene Modemarke und scheinen hin und wieder gerne in Shisha-Bars abzuhängen.

Auch an dieser Stelle könnte man den Krieg beenden und die Fat Lady gemeinsam genießen.

Allerdings gibt es da ja noch die eingangs erwähnte Theorie, dass wir den ganzen Schlagabtausch eigentlich für unsere ganz persönliche Unterhaltung brauchen, wie Bauer sucht Frau, Germany's Next Topmodel, Big Brother o.Ä. (ja, natürlich guckst du das nie).

Deshalb kannst du jetzt hier abstimmen: großer Unterhaltungswert oder lästiges Thema?

Feierabend. Es sind grossartige Sachen entstanden im Studio.

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Puff Puff!

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Kommentare

hier noch welche:
beide fake
live unter aller sau
eX-Drogies

bin ich froh das die mich nicht schlagen können x)

Deine Meinung dazu?

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"Hiphop-Messias" Maxim führt durch zwei Jahrzehnte Berliner Geschichte

"Hiphop-Messias" Maxim führt durch zwei Jahrzehnte Berliner Geschichte

Von Till Hesterbrink am 18.10.2020 - 13:37

Der YouTube-Kanal History of Berlin macht seinem Namen alle Ehre und hat ein Interview mit Maxim aus dem Jahre 2001 veröffentlicht. Attila Murat Aydın, wie Maxim mit bürgerlichem Namen hieß, war einer der Hiphop-Pioniere der Hauptstadt. Er gründete zahlreiche Breaker-, Sprayer- und MC-Crews und war einer der ersten, die Hiphop in Deutschland nach amerikanischem Vorbild verstanden hatten.

Maxim nimmt HoB mit auf eine Zeitreise

In dem Interview erzählt Maxim von seinen Anfängen und wie er zum Breaken und Beatboxen gekommen ist und wie sich die Hiphop-Szene in Berlin mit den Jahren veränderte. Die Faszination begann für Aydın mit 12 Jahren, als ein bodenturnender Cousin aus Manchester ihn besuchte und ihm die ersten Moves zeigte. Nachdem er dann den Film "Wildstyle" gesehen hatte, war er endgültig begeistert. Neben dem Breaken entdeckte Maxim schnell auch das Beatboxen und Malen für sich und begann, sich einen Namen in Berlin zu machen.

Mit den Jahren galt Maxim als einer der Ersten, der den West-Berlin-Hiphop-Style etabliert hat und wurde so zu einer der bekanntesten Figuren in der Hauptstadt. Er war zwar Breaker, Sprayer, Beatboxer und Rapper, doch sein größtes Talent scheint das connecten von Leuten gewesen zu sein. So schreibt History of Berlin über ihn:

"Das wahre Talent von Maxim, war allerdings das vernetzen und verknüpfen von Leuten aus der Hip Hop Szene, denn er kannte wirklich jeden aktiven Tänzer und jeden relevanten Berliner Sprüher persönlich."

Aydın gründete Ende der 80er Jahre die legendäre Berliner Crew 36 Boys, welcher unter anderem auch der heutige Starkoch Tim Raue angehörte. Wie vieles, was Maxim machte, gelten die 36 Boys mittlerweile als Vorreiter für Crews und Gangs der nachfolgenden Generationen.

Auch die Glorious Five Artists wurden von Maxim gegründet, welche von der Backspin als eine der besten Writer Crews Europas bezeichnet wurde. Der Tagesspiegel nannte die GFA mal "die bekannteste deutsche Writer Verbindung".

Maxim: Viel zu früh gestorben

Wohl am Tag dieser Videoaufnahmen, seinem 33. Geburtstag, starb Maxim, als er einen Streit zwischen seiner Ehefrau und einem Rentner klären wollte. Der 76-Jährige zog jedoch ein Messer und erstach Aydın. Maxim hatte sich zeit seines Lebens gegen Gewalt eingesetzt und war ein berühmter Streitschlichter.

Auf der Aggro Ansage Nr.4 widmeten Fler, Sido und B-Tight der Straßen-Legende mit "Maxim ist King" einen ganzen Song.

"Der erste Beatboxer, erste Writer, erste B-Boy, er war die erste Eins" (Fler auf "Maxim ist King")

Des Weiteren wurde der "Maxim Memorial Day" ins Leben gerufen, bei welchem viele Berliner Künstler dem Verstorbenen ihren Respekt zollten. Außerdem erschien der "Maxim Memorial Sampler", auf dem unter anderem Kool Savas, Eko Fresh, Fler, Sido, Taktloss und B-Tight vertreten waren.

Bis heute findet Maxim immer wieder Erwähnungen in deutschen Raptexten:

"Wenn ich sterbe, ist das hier mein Vermächtnis (meine Legacy)/
Hoff', ich bleibe der Straße im Gedächtnis (so wie Maxim)" (Fler auf "Vermächtnis")


Maxim (Zeitreise 1982-2001) Hip Hop Legende, Graffiti, Break Dance, Beatbox - HISTORY OF BERLIN

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