Digital macht Umsatz: Streaming überholt physische Verkäufe

Im Jahr 2018 hat die Musikindustrie in Deutschland zum ersten Mal mehr Umsatz mit Streaming gemacht als mit CD-Verkäufen. Generell sinken die physischen Verkäufe, während Streaming und Downloads boomen. Auch der Stern der Vinyl-Platte sinkt zum ersten Mal seit einigen Jahren wieder.

Streaming-Umsatz schlägt CD-Verkäufe in Deutschland 2018

Wie der Bundesverband Musikindustrie berichtet, befindet sich der Musikmarkt in Deutschland in einer Umbruchphase, sei aber stabil, wenn auch leicht rückläufig.

Die Einnahmen der Branche bewegen sich knapp auf dem Niveau des Vorjahres und die dominierenden Formate sind nach wie vor Streaming und Musik-CDs.

Musikdownloads machen anteilig immer weniger Umsatz, während Streaming-Abos immer mehr im Kommen sind. Insgesamt hat die deutsche Musikindustrie 2018 1,582 Milliarden Euro Umsatz gemacht.


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Bundesverband Musikindustrie

Musik-Streaming-Abos haben der Musikindustrie 2018 insgesamt 734 Millionen Euro eingebracht, während die CDs nur auf 579 Millionen Euro kommen.

2017 sah die Sache noch ungefähr andersherum aus: 722 Millionen Euro entfielen auf CDs, während Streaming einen Umsatz von 549 Euro erwirtschaftet hat.


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Bundesverband Musikindustrie

Digitale Musik dominiert den Markt & Vinyl nimmt wieder ab

Streaming bildet damit 2018 einen Marktanteil von 46,4 %. CDs stellen 36,4 Prozent der Umsätze. Hier hat sich das Verhältnis tatsächlich fast exakt umgekehrt:

2017 entfielen 45,4 % auf CDs und Streaming hat einen Marktanteil von 34,6 Prozent ausgemacht. Downloads haben 2018 lediglich 7,8 Prozent des Gesamt-Umsatzes ausgemacht.


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Vinyl war in den vergangenen Jahren eigentlich wieder auf dem Vormarsch, bis es vorletztes Jahr zur Stagnation kam. 2018 entfällt ein Marktanteil von 4,4 Prozent auf Vinyl, was 70 Millionen Euro entspricht.

2016 war es genauso viel. Die Zahlen von 2018 stellen einen Rückgang von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar.


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Bundesverband Musikindustrie

Deutsche Musikindustrie 2018 in digitaler Umbruchphase stabil auf Kurs

Der Gesamtumsatz der deutschen Musikindustrie erreicht 2018 knapp die Höhe des Vorjahres. Wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) heute bekanntgab, nahm die Branche insgesamt 1,582 Milliarden Euro mit Musikverkäufen über Streaming-Angebote, auf CD, als Download oder Vinyl ein. Das sind 0,4 Prozent weniger als 2017, der Markt bleibt damit stabil.

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Joker Bra ft. Gringo, Hasan K & Kalazh44 [Video]

Joker Bra ft. Gringo, Hasan K & Kalazh44 [Video]

Von David Büchler am 30.01.2019 - 12:58

Capital Bra spielt weiterhin nach seinen eigenen Regeln und veröffentlichte unter seinem Alias Joker Bra vergangene Nacht gemeinsam mit Gringo, Hasan K und Kalazh44 einen neuen Track, der allerdings keinen Titel trägt.

Eröffnet wird der Song mit der Universal-Titelmusik. Das könnte ein Zeichen dafür sein, das sein Vetriebsdeal, den er vor einigen Wochen mit Universal schloss, bestehen bleibt. Im Interview mit Aria deutete Capital uns gegenüber gestern an, dass er ein eigenes Label gründen möchte. Vermutlich stellt er sich also mit einem eigenen Label neu auf und nutzt die Vertriebswege eines Majorlabels.

Zwischendurch gibt es Gespitte, bevor Capital am Ende eine Ansage an Spotify macht. In diversen Playlists des Streaming-Anbieters war Capitals Track "Prinzessa" nicht mehr vertreten: 

Schöne Grüße an Spotify. Ihr braucht mich nicht mit Playlists unterstützen. Ich geh trotzdem auf die Eins.

Tatsächlich kommt der Track auf YouTube bereits knapp 13 Stunden nach Erscheinen auf knapp 350.000 Klicks. Arias kurzes Gespräch mit Capital kannst du dir hier ansehen:


JOKER BRA feat. GRINGO X HASAN K X KALAZH44

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