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Capital Bra rockt Homeboy: Revival einer Traditions-Brand

Beim Gedanken an Capitals Bras Style landet man schnell bei einer italienischen Nobelmarke. Statt im "Dresscode Gucci" eskalierte der Bratan auf seiner diesjährigen "Gucciland"-Tour aber auch mit einem Sweatshirt der Streetwear-Brand Homeboy. Ob bewusst oder unbewusst schlägt der Dauerrekordjäger des Deutschraps so ein neues Kapitel in einer mehr als dreißigjährigen Fashion-Geschichte auf.

Homeboy: Frankfurt statt Eastcoast

Inspiriert von der Hiphopkultur sowie der Surfer- und Skateboardszene brachte Jürgen Wolf die Brand Homeboy schon Ende der Achtziger auf den Markt. Seit 1988 steht Homeboy für Streetfashion mit dem gewissen New York-Flavour, obwohl die Wurzeln der Marke in Deutschland liegen. Nicht an der amerikanischen Ostküste, sondern in der hiesigen Bankenmetropole fiel der Startschuss – Homeboy stammt aus Frankfurt, Brudi.

Von dort aus wurden globale Trends gesetzt. Das Reisebudget gab in der Anfangszeit einen Ausflug nach New York nicht her – also orientierte man sich an den schmutzigsten Ecken vom heimischen "Mainhattan". 1991 stellte Homeboy schließlich die damals radikalen Baggy Pants vor und prägte somit die Mode in Europas Städten nachhaltig. Homeboy transportierte einen unverfälschten und rohen Streetflavour. Getreu dem Motto: "Loud Couture" statt "Haute Couture". Die Original Baggy Pant ist schon längst im neuen Jahrtausend angekommen. Den absoluten Streetwear-Klassiker bekommst du hier.

Homeboy war schon beim ersten Deutschrap-Boom dabei

Das Sponsoring der Urban-Culture wurde fortan immer mehr erweitert. BMX-Fahrer, Skateboarder, DJs und Rapper stattete Homeboy mit Pieces aus. Moses Pelham wurde bereits als 16-Jähriger vom Homeboy eingekleidet. In einer anderen Ecke - aber nicht minder erfolgreich - standen die Die Fantastischen Vier, die in Homeboy-Outfits Deutschrap-Pionierarbeit leisteten.

Das Homeboy-Business selbst erweiterte sich vor allem durch den Einstieg in den Sneakermarkt in den frühen Neunzigern. Artikel wie die Coach Jacket verkauften sich darüber hinaus hunderttausendfach in über 40 Ländern. Primär das Schuh-Marketing setzte auch auf die Karte Rap. Ob M.O.P., Cypress Hill oder der Wu-Tang Clan – all diese ikonischen Crews waren schon Teil von Homeboy-Kampagnen.

Zu Beginn des digitalen Zeitalters um 2000 brachte sich Homeboy voll ein und war vorne dabei, als es darum ging, wer Streetwear online vertreibt. Als die Internetblase 2000 an den Aktienmärkten dieser Welt platzte, waren auch Jürgen Wolf und seine Geschäftspartner betroffen. Homeboy war von einem Tag auf den anderen nicht mehr geschäftsfähig.

Ein Zufall verhalf der "Loud Couture" zum Comeback. Jürgen Wolfs Sohn trug einen Homeboy-Hoodie auf einer Party und berichtete seinem Vater von der überwältigenden Resonanz. Daraufhin entschlossen sich die beiden zusammen mit alten Mitstreitern wie Streetwear-Pionier Holger Dahlen, Homeboy zurück an den Puls der Zeit zu bringen. Wer Capital Bra bei eingangs erwähntem Konzert gesehen oder auch im Video zu "Ghetto" genau hingeschaut hat, der weiß, dass dieses Unterfangen gelungen ist.

Den Sweater, den Capi getragen hat, kannst du hier bestellen.


Foto:

Mit freundlicher Genehmigung von Homeboy

Weitere aktuelle Pieces und verschiedene Kollektionen findest du ebenso im Homeboy-Onlineshop.


Foto:

Mit freundlicher Genehmigung von Homeboy


Foto:

Mit freundlicher Genehmigung von Homeboy


Foto:

Mit freundlicher Genehmigung von Homeboy


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Mit freundlicher Genehmigung von Homeboy


Foto:

Mit freundlicher Genehmigung von Homeboy


Foto:

Mit freundlicher Genehmigung von Homeboy

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Von Marcel Schmitz am 29.12.2020 - 15:05

Für unseren Jahresrückblick 2020 haben wir jede Menge Videoeinsendungen bekommen. In diesem Clip erzählen euch Capital Bra, Felix Lobrecht, 257ers, Alisha von KissFM, Ani von Helalgossip, Sinan G, Sharo45, Maestro von Keller GmbH, Zino von Backspin, Skinny und Pascal Kerouche, welches Album sie dieses Jahr besonders gefeiert haben. Außerdem verraten uns Essow und Felix Lobrecht noch, welchen Live-Act sie dieses Jahr nice fanden.

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