Mac Millers Dealer bekennt sich schuldig
Polo G

Vor knapp drei Jahren starb Mac Miller an einer Überdosis. Später stelle sich heraus, dass der damals 26-Jährige wohl mit Fentanyl gestreckte Drogen konsumiert hatte. Jetzt hat sich der Mann, der die Pillen damals gemixt haben soll, schuldig bekannt. Ihm drohen im härtesten Fall über 20 Jahre Haftstrafe.

Mac Millers Dealer gibt Geständnis ab

Die Staatsanwaltschaft fordert 17 Jahre Haft für Stephen Walter, der Mac Millers Pillen mit Fentanyl gestreckt haben soll. Dieser hat nun ein umfassendes Schuldgeständnis abgegeben, berichtet TMZ. In diesem gibt er zu, sich vollkommen bewusst gewesen zu sein, was er da verkaufe. Außerdem war er zur Zeit der Tat bereits auf Bewährung, wegen eines anderen Drogen-Vergehens.

Neben Walter sind auch Ryan Reavis und Cameron James Petit angeklagt. Letzterer soll die Oxycodon-Pillen von Stephen Walter gekauft haben, um sie an Mac Miller weiterzuverkaufen. Das Strecken von Drogen mit Fentanyl ist in den USA so üblich geworden, dass das Opioid dort mittlerweile der häufigste Grund für Überdosis-Tode geworden ist.

Auch aus diesem Grund richtete Mac Millers Vater nach der Verhaftung der Dealer eine Bitte an die Fans des verstorbenen Rappers, sich von Drogen fernzuhalten. Ihm sei klar, dass jeder mal experimentiere, wenn er jung ist. Aber das Risiko, gestreckte Drogen zu bekommen, sei heutzutage einfach zu hoch.

"Es ist eine andere Welt da draußen. Alles, was es braucht, ist ein kleiner Stein Fentanyl im Kokain und du bist tot."

("It's a different f*cking world out there. All it takes is a little tiny stone of fentanyl in cocaine and you're dead.")

Übrigens ist Mac Millers Mixtape "Faces" nun endlich auch im Streaming: