100 Millionen Dollar: Lil Wayne soll Musikrechte von Drake & Nicki Minaj verkauft haben

Das Verkaufen der Rechte an den eigenen Masters scheint in der letzten Zeit in Mode gekommen zu sein. Wir berichteten bereits, dass sowohl Timbaland als auch RZA in der Vergangenheit die gesamten Rechte an ihrem Musikkatalog veräußert hatten. Wie Music Business Worlwide berichtet, ging Lil Wayne nun scheinbar noch einen Schritt weiter und verkaufte wohl nicht nur die Rechte an seinem Katalog, sonder direkt auch die an Musik von Drake und Nicki Minaj.

Lil Wayne verkauft scheinbar Drake & Nicki Minaj Alben

Kürzlich wurde bekannt, dass Lil Wayne einen Deal mit Universal Music eingegangen sein soll und seine gesamten Young Money-Rechte verkauft habe. Der angebliche Preis dafür: Knapp 100 Millionen Dollar. Die Summe scheint vergleichsweise günstig dafür, dass Bob Dylan für seinen gesamten Katalog angeblich das dreifache bekommen haben soll.

Der Young Money-Katalog umfasst allerdings nicht nur Lil Waynes Alben. Unter den verkauften Rechten sollen sich auch Alben von Drake und Nicki Minaj befinden. Drizzy veröffentlichte bis zu seinem Album "Scorpion" aus 2018 seine Werke unter Young Money. Nicki Minajs letztes Album "Queen" erschien ebenfalls noch unter Young Money. Auch Songs und Alben von Tyga sollen unter den verkauften Werken sein.

Öffentlich wurde das Ganze nun durch eine Klage des ehemaligen Weezy-Managers Ron Sweeny. Dieser fordert aktuell aufgrund von nicht gezahlten Gebühren knapp 20 Millionen Dollar von Wayne. In der hier einsehbaren Klageschirft erklärt Sweeny auf der neunten Seite, dass Wayne die Musikrechte wohl bereits im Juni dieses Jahres verkauft habe.

"[...] im oder um den Juni des Jahres 2020 herum, konnte Lil Wayne die Young Money Master an die Universal Music Group für mehr als 100 Millionen Dollar verkaufen."

("[...] specifically in or about June of 2020, Lil Wayne was able to sell the Young Money Masters to Universal Music Group for in excess of $100 Million.")

Drake unterschrieb mittlerweile wohl seinen eigenen Deal mit Universal, sodass jegliche Musik nach "Scorpion" über OVO und Republic Records.

Sowohl Drake als auch Nicki Minaj äußerten in der Vergangenheit, dass sie die Rechte an ihren Masters besitzen würden. Bislang bestätigten weder Universal noch die beiden Artists, dass ihre Rechte gemeinsam mit den Young Money-Masters verkauft wurden. Eine weitere Möglichkeit sei es daher, dass lediglich die Rechte an gemeinsamen Tracks und Kollaborationen verkauft wurden. Dies würde auch den verhältnismäßig niedrigen Preis erklären.

Außerdem ist noch unklar, wie viel Prozent der Rechte wirklich bei Wayne lagen.

Revolution gegen den Trend: Wieso Timbaland & RZA ihre Musikrechte verkaufen

Als aufstrebender Rapper hört man immer wieder Dinge wie: "Verkauf bloß nicht die Rechte an deinen Songs", "Independent verdient man deutlich mehr" und "Es ist besser, 20.000 zu verkaufen und alles zu behalten, als 100.000 zu verkaufen und den Großteil abzugeben".

Die Geschichte wiederholt sich: Lil Wayne & Birdman

Viele Fans zeigen sich erstaunt darüber, dass Lil Wayne seine (und fremde) Master-Rechte verkauft haben soll. Schließlich entsprang sein jahrelanger Streit mit Birdman und die darauffolgende Trennung vom Cash Money-Boss dem Fakt, dass Wayne die Rechte an seiner Musik haben wollte.

Lil Wanye muss sich aktuell außerdem mit einem Strafverfahren wegen des Besitzes einer geladenen Schusswaffe rumschlagen. Wayne bekannte sich kürzlich schuldig zu den Vorwürfen und muss sich im Januar vor Gericht verantworten. Auf ihn könnten bis zu zehn Jahre Haft warten.

Geladene Waffe im Privatjet: Lil Wayne bekennt sich schuldig

Von Alina Amin am 04.12.2020 - 15:30 Der US-Rapper Casanova stellte sich kürzlich der New Yorker-Polizei, nachdem das FBI nach ihm und 17 weiteren Mitgliedern der "Untouchable Gorilla Stone Nation"-Gang suchte. Es geht um Drogenhandel, illegalen Waffenbesitz und Schutzgelderpressung. Den Rapper, der mit bürgerlichem Namen Caswell Senior heißt, könnte nun eine lebenslange Haftstrafe erwarten.

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The Game fordert seine Top 10 Rapper heraus: "Ich könnte gegen jeden von ihnen antreten"

The Game fordert seine Top 10 Rapper heraus: "Ich könnte gegen jeden von ihnen antreten"

Von Alina Amin am 07.05.2021 - 12:45

The Game (diesen Artist auf Apple Music streamen) hat sich kürzlich dem wohl heißdiskutiertesten Thema des Hiphops angenommen: Seine Top 10 Dead or Alive. Auf Twitter postete der in Compton gebürtige Künstler seine persönliche Liste an legendären Rappern. Mit darauf: Legenden der 90er und junge Star-Artists. Besonders für Empörung hat (natürlich) einer der eher jüngeren Rapper gesorgt – und auch die Tatsache, dass wieder einige Lieblings-MCs der Fans gefehlt haben.

The Game präsentiert seine Top 10 Rapper

So nehmen Künstler wie Eminem, Lil Wayne, Jay-Z und Nas die oberen Ränge seiner Liste ein – Rapper, die beim Großteil der Hiphop-Fans ebenfalls Kultstatus genießen. Problematisch wird es dann bei den unteren Rängen: Platz 10 nimmt nämlich Lil Baby ein.

Während Lil Baby bei der neuen Generation von Rap-Fans und im breiten Mainstream einen hohen Beliebtheitsgrad genießt, scheinen The Games Twitter-Follower ganz und garnicht begeistert. So schreibt einer "50 Cent sollte dort stehen und nicht Lil Baby" und ein anderer fügt noch Kanye West als bessere Alternative hinzu.

Ein anderer Fan antwortet The Game und erklärt, dass die Liste gut anlief, bis er den Namen von Lil Baby lesen musste.

Diverse andere liefern eigene Vorschläge. Namen, die dabei mehr als nur einmal auftauchen: Kanye West, Ice Cube und 50 Cent. Auch stören sich einige an André 3000, der bekanntlich als ein Vorbild vieler Rapper gilt und gerne in Top 10 Listen auftaucht – obwohl er laut Twitter in den letzten zehn Jahren auffällig wenig und insbesondere selten Musik veröffentlich hätte.

The Game sagt, er könnte gegen alle seine Top 10 Rapper antreten

Eine weitere kontroverse Aussage tätigt The Game indem er feststellt, dass er gegen alle Rapper, die in seiner Liste aufgeführt sind, in einem Battle als würdiger Gegner antreten könne.

"And by the way, I’ll go bar for bar with anybody on this list"

Außerdem erklärt er, dass die Liste ihn nicht mitbeinhalte und impliziert so, dass er sich selbst als einen der Top 10 Rapper aller Zeiten sehe. Von seinen musikalischen Fähigkeiten auf Albumlänge konnte man sich zuletzt auf "Born 2 Rap" (2019) überzeugen.

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The Game ist natürlich bei weitem nicht der Einzige, der seine Top 10 Liste öffentlich teilt und damit zur Diskussion stellt. Wir erinnern uns an letztes Jahr, als Snoop Dogg bei "The Breakfast Club" erklärte, dass Eminem nicht in seiner persönlichen Favoritenliste vertreten sei und so eine riesige Diskussion im Internet entfachte.

Snoop Dogg über Eminem: "Nicht in den Top 10 der besten Rapper aller Zeiten"

Snoop Dogg war zu Gast bei "The Breakfast Club" und hat sich zur immerwährenden Diskussion über den besten Rapper geäußert. Eigentlich ging es darum, dass Dr. Dre eine legendäre Produzentenkarriere verzeichnen kann. Als Beispiel für dessen Erfolg zieht Dogg im Gespräch Eminem heran und erläutert, wie Dre Slim Shady groß gemacht habe - und droppt eine steile These: "Eminem ist nicht in der Top 10 der besten Rapper."


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