[Bezahlte Promotion]

Hol' legendäre Moves in die Gegenwart: KFC & Hiphop.de starten TikTok-Challenge

Von den Bboys in der Bronx, die sich zu den Beats von Grandmaster Flash wild auf dem Kopf gedreht haben, bis zu Drakes berühmter Tanzeinlage im "Hotline Bling"-Video: Tanz und Rap sind besonders in den USA eng miteinander verknüpft. Der Tanzeinfluss hat sogar ganze Rapgenres geprägt.

Wer sich noch an Lil Jons "What" und "Yeah" erinnern kann, hat auch die Ära des Crunk mitbekommen. Die komplette Musikrichtung basiert auf Ansagen im Club. Lil Jon und seine Entourage haben der Crowd dort über das Mikrofon klargemacht, wie sie sich zu den Beats bewegen soll. Nach diesem Prinzip ist auch einer der größten Hits "Get Low" von Lil Jon und den Ying Yang Twins entstanden.

Die bekanntesten Steps in Musikvideos

Rapper wie MC Hammer, der vor seiner Rapkarriere ein waschechter Bboy und Funktänzer war, haben durch ihre Musikvideos neue Tanzmoves präsentiert. In "U Can’t Touch This" machte der Rapper aus Kalifornien 1990 den MC Hammer in seinen berühmten Ballonhosen – einen Move, den Hiphop-Tänzer*innen auch noch heute imitieren. Die technischen Mittel gaben es zu dieser Zeit jedoch noch nicht her, dass der Move global nachgetanzt werden konnte. Es sei denn, das Musikvideo lief gerade auf MTV.

Einige Jahre später wurde der Kriss Kross der gleichnamigen Band in ihrem Hit "Jump" und Will Smiths Jiggy in das Einmaleins der Hiphop-Steps aufgenommen.

In den 2000ern führten Chingy ("Right Thurr"), Ciara ("1,2 Step") oder Fat Joe ("Lean Back") die Tradition der Musikvideos mit Tanzfaktor weiter fort. In Deutschland dauerte es, bis das Interesse für diese Moves zunahm.

2007 änderte Soulja Boy mit dem Track "Crank That" das Game. Er stellte das Tutorial zum "Crank That"-Dance auf eine damals junge Videoplattform namens YouTube. Damit wurde eine globale Tanz-Challenge geboren, welche Menschen weltweit dazu animierte, wie Soulja Boy die Superman-Pose einzunehmen.

Ihm folgte Silentó: Ein Rapper aus Atlanta, welcher 2014 mit dem Song "Watch Me" großen Erfolg hatte und die Bewegungen Whip und Nae Nae etablierte. Auch die Rap-Formation Cali Swag District soll nicht unerwähnt bleiben. Die Jungs machten mit ihrer Platin-Single "Teach Me How To Dougie" den Dougie populär. Der Song erinnert an ein Tanz-Tutorial und ähnelt in der Herangehensweise dem „Cha Cha Slide“ von DJ Casper aus dem Jahr 2000, der aber nur in den USA und im UK Hit-Potential entwickelte.

"You’re A Jerk" von den New Boyz war wohl einer der prägendsten Tänze, die auf Raptracks zurückzuführen sind. Die Bewegungen aus dem Musikvideo haben ein ganz neues Tanzgenre geprägt: das Jerking.

Drakes Dance-Memes

Drakes "Hotline Bling"-Tanzeinlage brachte ihm - im Gegensatz zu den vorher genannten Rapper*innen - wohl eher unfreiwillig und auf geniale Weise kalkuliert Aufmerksamkeit für seine Moves ein. Viele betitelten sie als merkwürdig und unpassend. Nach dem Release des Videos im Jahr 2015 wurde das Internet wochenlang mit Drake-Memes überflutet, die sich teilweise bis heute hartnäckig halten. Drizzys Moves regierten das Netz. Als alter Trendsetter hat Drake hiermit die Türen für andere Rapper*innen geöffnet, sich mehr aufs Tanzparkett zu wagen.

Erst dieses Jahr verhalft der Kanadier neuen Moves zu weltweiter Berühmtheit: Das Video zu "Toosie Slide" kommt derzeit auf 250 Millionen YouTube-Aufrufe, mehr als 600 Millionen bei Spotify und liefert in bewährter Hiphop-Tradition direkt im Song das Tutorial:

"It go right foot up, left foot, slide / Left foot up, right foot, slide"

#KFCmakeitlegendary TikTok-Challenge

Kein Wunder also, dass Drake nicht nur mit dem "Toosie Slide", sondern auch mit „In My Feelings“ eine globale Tanz-Challenges auf TikTok und Instagram lostrat. Ihm folgten unter anderem Meghan Thee Stallion mit der „Savage“-Challenge und K Camp mit der "Lottery (Renegade"-Challenge, welche von der gerade mal 14-jährigen Jalaiah Harmaus aus Atlanta Anfang 2020 choreografiert worden ist. 

Auch im Deutschrap wird das TikTok-Game immer relevanter. Juju und Bausa starteten gemeinsam die #beimir-Challenge. Dardan und Monet192 wollten von den Kids bei TikTok wissen, worauf sie „Gar kein Bock“ haben.

Hierzulande tut man sich jedoch noch schwer, die richtige Verbindung zwischen Tanz und Rap herzustellen. Aber auch in Deutschland haben so einige Rapper*innen in ihren Musikvideos Signature Moves entwickelt. Wie Loredana mit ihrem energischen: Ich-zieh dich-da-raus-Move im "Kein Wort"-Video oder Luciano mit seiner Interpretation des Drill Kicks.

Deshalb startet heute die #KFCmakeitlegendary Challenge, in welcher klassische Hiphop-Tanzmoves mit typischen Bewegungen von Deutschrapper*innen verbunden werden sollen. Präsentiert wird die Challenge von  professionellen Tänzer*innen auf TikTok wie Dennis Kyere von der Berliner M.I.K Family oder dem maskentragenden Avemoves. 

Die Steps sind hierbei authentische Basics wie der Running Man gepaart mit aktuellen Signature Moves von Rappern wie Apache 207, der gerne einen Kopfnicker in Slow Motion macht. Tanzen ist und war immer ein Element der Hiphop-Kultur. Tanz-Challenges im Deutschrap-Game können diesen Aspekt zurück ins kollektive Gedächtnis bringen.

Zwischen dem 15.12.2020 und dem 20.12.2020 gibt es für alle Teilnehmer*innen der Challenge täglich etwas zu gewinnen. Schaut in unsere Insta-Story rein, dort werden die Tagessieger ab jetzt täglich verkündet!

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack powered by Hiphop.de

Deine Deutschrap-Playlist powered by Hiphop.de, immer mit den aktuellsten Tracks der deutschen Hip-Hop Szene! Cover: ERRDEKA

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

"BARS": Facebook launcht Rap-App

"BARS": Facebook launcht Rap-App

Von Michael Rubach am 01.03.2021 - 12:37

Facebook hat eine neue Musik-App vorgestellt. Auf der Plattform "BARS" können angehende Rapper*innen über bereitgestellte Beats freestylen und ihre Texte präsentieren. Auch Effekte wie Autotune bietet "BARS" laut TechCrunch an. Demnach haben Nutzer*innen die Möglichkeit, Videos zu erstellen, diese zu teilen und sich so eine Community aufzubauen. Ein Prinzip, das schon bei TikTok aufgeht.

So soll "BARS" funktionieren

Eine Beta-Version von "BARS" steht erst einmal ausschließlich in den amerikanischen App Stores bereit. Rap-Talente können dort 60-sekündige Clips kreieren, um die Community von ihren Skills zu überzeugen. Der Look des Ganzen erinnert an TikTok. Es stehen außerdem verschiedene Modi zur Auswahl. So sollen die Rapper*innen beim Schreiben ein Reim-Wörterbuch zur Seite gestellt bekommen. Für die fortgeschrittenen User*innen kommt offenbar ein Freestyle-Modus ins Spiel.

Das Entwicklungs-Team preist die App in einer Mitteilung folgendermaßen an:

"Tools für Audioaufnahmen können kompliziert, teuer und schwierig zu bedienen sein. Mit BARS kannst du einen unserer professionell erstellten Beats auswählen, Texte schreiben und dich selbst beim Rappen aufnehmen. BARS schlägt beim Schreiben automatisch Reime vor, um deinen Schreibfluss aufrechtzuerhalten. Du kannst auch in den Challenge-Modus wechseln und mit automatisch vorgeschlagenen Begriffen freestylen. Wähle aus einer Vielzahl von Audio- und Videofiltern, um deine Kreationen auf das nächste Level zu bringen."

("Audio production tools can be complicated, expensive and difficult to use. With BARS, you can select one of our professionally-created beats, write lyrics and record yourself dropping bars. BARS auto-suggests rhymes as you’re writing to keep your flow going. You can also jump into Challenge mode and freestyle with auto-suggested word cues. Choose from a variety of audio and visual filters to take your creations to the next level.")

Der Aufbau der App sei "zusammen mit einer Gruppe aufstrebender Rapper*innen" erfolgt, heißt es darüber hinaus. Einer dieser Artist hört auf den Namen D-Lucks und präsentiert passenderweise in einem Rap den Grundgedanken von "BARS":

Wann die App offiziell live gehen soll, ist noch nicht bekannt. Auch deutsche Rapper*innen bewegen sich auf dem App-Markt. Dabei steht im Vordergrund, der Corona-Pandemie ein technisches Hilfsmittel entgegenzusetzen.

Deutsche Rapper entwickeln Corona-App

Mit der Corona-App "luca" wollen unter anderem die Fantastischen Vier das kulturelle Leben in der Pandemie voranbringen. Vor allem Smudo ist engagiert dabei, die App einem größeren Publikum vorzustellen. Er sehe "luca" nicht als Ersatz für die Warn-App der Bundesregierung. Es seien "zwei ganz verschiedene Dinge".


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)

Register Now!