Lebensgefährliche Promo: US-Rapper berichtet in Echtzeit über Schussverletzung

Er ist die amerikanische Personifizierung von "Clout chasing", also dem Jagen von schnell vergänglichem Internetruhm: Skinnyfromthe9. Der 24-Jährige scheint gestern, mal wieder, Ziel eines Angriffs geworden zu sein. Er und sein Team wurden von bislang unbekannten Personen beschossen. Nach dem Vorfall postete Skinny das Ganze direkt auf Insta.

Skinnyfromthe9: Schüsse für Instagram-Clout

Gestern Abend scheinen Schüsse auf den 24-jährigen Rapper Skinnyfromthe9 gefallen zu sein. Zumindest, wenn man seinem Instagram und dem seines Managements Glauben schenken kann. Es gibt aktuell noch keine Infos darüber, wer auf Skinny und seine Entourage geschossen haben soll. Das Ganze wurde jedoch auf Instagram ausgeschlachtet, bis zum geht nicht mehr. Direkt nach den Schüssen filmte sich der Rapper aus New Jersey und schrieb "I just got shot" zu dem Video.

Kurz danach meldete sich sein Management zu Wort und bestätigte die Geschichte, nachdem viele Fans im Internet bloß einen Schrei nach Aufmerksamkeit vermuteten. Das Management musste explizit dazuschreiben: "This is not a joke".

Die Status-Updates ließen natürlich nicht lange auf sich warten. Als Skinny im Krankenhaus angekommen war, gab es die Info, dass es sich bei dem Vorfall wohl um eine Schießerei gehandelt habe und die Beteiligten gerade operiert würden. Gekrönt wurde das Ganze dann, mit einem Video von Skinny in OP-Klamotten und der Bildunterschrift "pray for him".

Die Instagram-Seite des Rappers ist mittlerweile auf privat gestellt. Da diese jedoch fast 800.000 Abonnenten hat, sehen weiterhin genug Leute seine Post und reposten diese.

Skinnyfromthe9: Wer? Muss man den kennen?

Die typischen Fragen zu einem Künstler wie Skinny, lassen sich schnell beantworten. Der junge Mann erreichte größere Berühmtheit durch einige Soundcloud-Hits, eine Tour mit Fetty Wap und eine kurzzeitige Inhaftierung, wegen Kidnapping. Seitdem fällt er meistens negativ auf, entweder, indem er sich öffentlich mit Leuten streitet oder indem er die Quittung dafür bekommt. In den USA ist Skinnyfromthe9 mittlerweile zu einem Meme geworden und wird als "Walking L" bezeichnet, also jemand, der konstant am verlierenden Ende von Konfrontationen steht.

Außerdem war Skinny vor dessen Inhaftierung mit 6ix9ine und seinem Manager "Shotti" befreundet. Die drei waren immer wieder zusammen zu sehen und 6ix9ine tauchte auch in Musikvideos des Rappers auf [bei Minute 0:50].

Es bleibt zu hoffen, dass dies ein Weckruf für den 24-Jährigen ist, sich in Zukunft ein wenig bedeckter zu halten und nicht jeden Streit mitzunehmen, der sich anbietet.

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Manuellsen erklärt Streit mit Fler & bedankt sich bei Ali Bumaye

Manuellsen erklärt Streit mit Fler & bedankt sich bei Ali Bumaye

Von Till Hesterbrink am 30.10.2020 - 14:49

Nach jahrelangen Differenzen scheinen sich Manuellsen und Ali Bumaye anzunähern. In einem Instagram-Livestream bedankte sich Manu bei Ali dafür, dass dieser ihm nachträglich im Bezug auf Bushido recht gegeben hatte. Außerdem erklärte M.Punkt, wie es zu seiner letzten Auseinandersetzung mit Fler gekommen sein soll.

"Ich küsse Ali Bumayes Herz": Manuellsen über Ali Bumaye

Auf Instagram-Live sprach Manuellsen kürzlich über sein aktuelles Verhältnis zu Ali Bumaye. Eigentlich wollte er in seinem Stream auf ein Video des YouTubers "Euer Boy" antworten. Dieser hatte in den letzten Woche eine mehrteilige Doku über die Hells Angels in Deutschland veröffentlicht. Nach einiger Zeit wurde das Thema allerdings auf Beef und ehemalige Beefpartner ausgeweitet. Dabei gab Manuellsen zu verstehen, dass mittlerweile alles cool zwischen ihm und Ali Bumaye sei. Das Verhältnis der beiden wurde durch Manus Beef mit Bushido belastet.

"Ich küsse Ali Bumayes Herz. Er hat mir den größten Stein vom Herzen genommen."

Nach der Trennung zwischen Bushido und Arafat Abou-Chaker hatte Manuellsen Ali Bumaye in einer Insta-Story gefragt, ob er nicht doch all die Jahre im Recht gewesen sei. Ali antwortete ihm darauf "wie ein Mann" mit einem "Ja". Damit hätte er Manuellsen einen riesigen Stein vom Herzen genommen und zwischen den beiden sei nun alles cool. Allerdings auch nur zwischen den beiden, wie Manu betont. Mittlerweile würde er Alis Verhalten sportlich sehen, da dieser einfach zu seinem Freund gehalten hätte. Das könne Manuellsen verstehen.

"Epischer Livestream": Manuellsen erklärt, wie es zum neusten Streit mit Fler kam

Die meisten werden sich wohl erinnern, dass es dieses Jahr zu einer öffentlichen Auseinandersetzung zwischen Jalil und Fler kam, nachdem Flizzy eine fragwürdige Line gegen sein ehemaliges Signing gedroppt hatte. Manuellsen mischte sich damals ebenfalls mit ein und stellte sich auf die Seite von Jalil, obwohl er und Fler die Zeit davor gut miteinander ausgekommen waren.

Fler droppt Sklaven-Line gegen Jalil, aber will sie nicht rassistisch meinen

Dass Fler auf seinem neuen Album "Atlantis" auch Lines gegen den ehemaligen Homie und Kollabopartner Jalil rappt, überrascht sicher die wenigsten Hörer. Die Art und Weise sorgt allerdings für mehr als ein fragendes Stirnrunzeln. Der zweite Part im Song "Mood" ist offenbar größtenteils an den Ex-Maskuliner addressiert.

Eigentlich habe Manuellsen Fler helfen wollen, seine Probleme zu klären. Dadurch sei es sogar zu Reibereien mit Freunden von Manu gekommen. Dann will Manuellsen allerdings von einer Sprachnachricht gehört haben, in welcher Fler gesagt haben soll, dass Manu der "größte Schw*nz" sei. Außerdem habe Fler auch noch Freunde von Manuellsen und deren Familie beleidigt. Da sei das Fass zum Überlaufen gebracht worden und so wäre es zu einem "epischen Livestream" gegen Fler gekommen.

Das ganze Statement von Manu könnt ihr euch hier anschauen:

Manuellsen wendet sich an die Bundeskanzlerin

Aber nicht nur auf Instagram-Live sorgt Manuellsen für Schlagzeilen. In einer Story wandte sich die Ruhrpott-Legende an unsere Regierungschefin Angela Merkel und küsste ebenfalls ihr Herz. Grund waren die neu eingeführten Corona-Auflagen. Diese könne Manuellsen in ihrer Gänze nicht nachvollziehen. Er fände es zwar richtig, eine Maske zu tragen und halte nichts von den Verschwörungen rund um das Thema. Doch die ab Montag geltenden Regeln wären zu scharf.

"Wallah, was du machst, ist zu viel [...] Bitte yani, übertreib bitte nicht ya. Du hast 70 % meiner Kollegen ihr Ende gebracht. Tot, platt, bankrott"

Höchstwahrscheinlich geht es ihm dabei um die Zwangsschließung von Restaurants, Bars und Cafés. Zum Schluss fordert er die Kanzlerin auf: "Denk mal nach!"

Manu ist nicht der einzige Künstler, der zumindest Kritik an der Form der neuen Beschränkungen übt. Ahzumjot hatte in einem IGTV-Video dazu aufgerufen, dass man die Künstler in Deutschland und ihre Lage ernster nehmen müsse.

Nach Kultur-Lockdown appelliert Ahzumjot an Regierung: "Wir sind keine Clowns"

Ein neuer Lockdown ist seit gestern beschlossene Sache. Auch wenn es sich um eine Light-Version handelt, ist die Kulturbranche ähnlich schwer betroffen, wie durch die Corona-Maßnahmen im Frühjahr. Kinos, Theater, Konzert-Locations - alles wird ab dem 2. November wieder komplett dichtgemacht.


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