The Game pumpt 50 Cent im Auto

Die Beziehung zwischen The Game und 50 Cent ist bekanntermaßen ein wenig vorbelastet. Das ehemalige G-Unit-Mitglied und Fifty haben mittlerweile seit über zehn Jahren einen anhaltenden Streit. Immer mal wieder gab es kleine Sticheleien von beiden Seiten. Um so erstaunlicher ist es, dass The Game nun ein Video veröffentlichte, in welchem er 50 Cent hört.

The Game rappt 50 Cents "Many Men" im Auto

The Game (diesen Artist auf Apple Music streamen) überraschte viele Fans, als er ein Video veröffentlichte, in welchem er in einem Cabrio wohl durch Los Angeles fährt. So weit, so unspektakulär. Doch im Hintergrund ist 50 Cents "Many Men" zu hören. Nicht nur, dass er einen der größten Hits seines Erzrivalen pumpt, Game zeigt sich zudem äußert textsicher und rappt den Track auch mit.

Eigentlich sind die beiden nach The Games Rauswurf aus der G-Unit nicht mehr sonderlich gut aufeinander zu sprechen. Doch bereits in der Vergangenheit wurden die Rufe nach einem gemeinsamen Verzuz-Battle immer lauter. Bei der von Timbaland und Swizz Beatz ins Leben gerufenen Show treten zwei Künstler in einem Livestream gegeneinander an und performen ihre größten Hits. Die Zuschauer voten dann, wer den besseren Musikkatalog hat.

Sowohl The Game als auch 50 Cent deuteten bereits an, der Idee gegenüber aufgeschlossen zu sein. Fifty hatte allerdings die Bedingung gestellt, The Game dürfe dann keine Songs mit 50 Cent-Beteiligung spielen. Hits wie "Hate It Or Love It" wären damit raus.

Was der Ursprung des Zerwürfnisses zwischen The Game und 50 Cent war, könnt ihr hier lesen:

Storytime: Wie The Game Live-On-Air von 50 Cent aus der G-Unit geworfen wurde

Der Streit zwischen 50 Cent und The Game gehört wohl zu den prominentesten Auseinandersetzungen im Hiphop-Kosmos. Das ehemalige G-Unit-Mitglied Young Buck traf sich nun mit DJ Vlad für ein Interview, in welchem Buck erzählt, wie es zu dem G-Unit-Rauswurf von The Game kam.

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Jigzaw plante blutigen Hinterhalt – aber zeigt sich geläutert

Jigzaw plante blutigen Hinterhalt – aber zeigt sich geläutert

Von Renée Diehl am 18.09.2021 - 12:33

Noch vor einem Jahr waren die Schlagzeilen voll von Beefs, Disses und anderweitig respektlosem Verhalten von Jigzaw gegenüber Rapkollegen und anderen Personen des öffentlichen Lebens. Seit einiger Zeit zeigt sich der Rapper allerdings von einer ganz anderen Seite und will die Vergangenheit offenbar ruhen lassen. Nun gibt er sogar zu, vor rund einem Jahr einen blutigen Hinterhalt gegen einen YouTuber geplant zu haben – gibt sich allerdings dankbar über seinen Sinneswandel.

Jigzaw – Abschiebung, Beefs und Läuterung

Obwohl Jigzaw (jetzt auf Apple Music streamen) es vor etwa einem Jahr nicht einfach hatte – er wurde in die Türkei abgeschoben und konnte zeitweise nicht mehr nach Deutschland einreisen und trennte sich von seinem damaligen Label Alpha Music – anderen machte er es genauso wenig leicht. Unzählige Disses und Beefs zogen sich durch die Karriere des Straßenrappers und überschatteten somit sein musikalisches Können. Auch Loredana meldete sich damals zu Wort und verteidigte sich und ihre Rapkolleginnen gegen die Angriffe des Hageners.

Jigzaw gegen alle - vor allem gegen Frauen

Ob Juju, Loredana oder badmómzjay - Jigzaw hat in den letzten Tagen vermehrt den Kontakt zu Rapper*innen gesucht. Dabei ging es rabiat zu. In Hörproben, Storys oder in Kommentarbereichen beleidigt Jigzaw, was das Zeug hält. Wo seine Ansagen gegen männliche Kollegen wie Kollegah oder Fler weitestgehend ignoriert werden, tun weibliche Artists ihm einen Gefallen.

Seither hat sich bei dem Hagener allerdings vieles getan – schon lange machte er nicht mehr nur Negativ-Schlagzeilen, sondern konnte vor allem durch kontinuierlich starken Straßenrap-Output glänzen. Auch auf Social Media zeigt er sich als anderer Mensch, der eher durch Musik oder seine positive körperliche Transformation auffällt, als unnötig zu provozieren. 

Jigzaw knackt halbe Million Spotify-Hörer & bedankt sich

Zur Feier seines Erreichens einer halben Million Hörer auf Spotify, hat sich Jigzaw nun in seiner Instagram-Story bei seinen Fans bedankt. In dem Statement gibt er unter anderem zu, bei einem angekündigten Boxkampf einen blutigen Hinterhalt geplant zu haben. Mit dieser Bemerkung spielt er wahrscheinlich auf dem vor etwa einem Jahr angesagten Boykampf gegen YouTuber Leon Machère, zu dem Jigzaw ­– wohl zum Glück aller – aber gar nicht erschienen war. Er schreibt:

"Ich weiß noch, als alle uns abgeschrieben hatten, als ich abgeschoben wurde. Ich weiß noch, dass alle nichts mit uns zutun haben wollten, als ich sagte ich geh kämpfen aber nicht erschien, weil ich, wie ein ekliger Mensch, aus dem Hinterhalt sehr blutige Sachen machen wollte. Ich weiß aber auch noch, dass ich mir sagte, so geht das alles nicht weiter, um die Wende meines Lebens zu machen. Ich hab mich selbst reflektiert und mir geschworen, vieles an mir zu ändern. Das tat ich auch und hab nur positive Energie verbreitet, um mein Mindset und Körper auf den nächsten Step zu bringen.

Einfach halbe Mio Spotify-Zuhörer! Aus eigener Kraft, ohne Feature, ohne Support von der Szene! Nur Jail Break-Support! Heute haben wir allen gezeigt, dass man es schaffen kann, wenn man will. Und das aus eigener Kraft. Ohne starke Features oder Support von der Szene. Wir sind heute eine starke Community und wachsen weiter, darauf bin ich sehr stolz und sehr dankbar! Du kannst alles schaffen was du willst, du musst nur wollen!

Du musst die Visionen, die als Gedanken in deiner Fantasie entstehen, festhalten, ganz egal wer dagegen ist. Ganz egal was es kostet. Jail Break 4 Life."

Und dass die Entwicklung genauso weitergeht, kann man dem ehemals so kontroversen Rapper nur wünschen. Sein letztes Single-Release findet ihr hier:

Jigzaw - Rolls [Video]

Von Michael Rubach am 08.10.2020 - 13:02 Ob Juju, Loredana oder badmómzjay - Jigzaw hat in den letzten Tagen vermehrt den Kontakt zu Rapper*innen gesucht. Dabei ging es rabiat zu. In Hörproben, Storys oder in Kommentarbereichen beleidigt Jigzaw, was das Zeug hält.


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