Fetty Wap trauert um seine 4-jährige Tochter

Es ist eines der wohl schrecklichsten Schicksale, das Eltern widerfahren kann: Nach seinem Rolling Loud-Auftritt postete Rapper Fetty Wap bereits eine verheißungsvolle Nachricht an seine Tochter. Nun bestätigte die Kindesmutter den Verdacht vieler: Seine Tochter Lauren Maxwell ist im Alter von nur vier Jahren gestorben.

Fetty Wap beklagt den Tod seiner Tochter

In seiner Instagram-Story widmete Fetty kürzlich seinen Auftritt beim Rolling Loud-Festival am vergangenen Wochenende seiner Tochter. Er schrieb, dass dies für sie gewesen sei.

"Lolo, Daddy did that sh*t for you last night baby girl."

Die Mutter des Kindes, Turquoise Miami, veröffentlichte daraufhin ebenfalls einen Instagram-Post, in welchem sie darum bat, dass ihre Follower Liebe an das junge Mädchen geben sollten. Denn dort, wo sie nun sei, könne ihre Seele dies fühlen. Sie bestätigte, dass die Vierjährige verstorben sei.

Die Todesursache ist nicht öffentlich bekannt. Allerdings soll Lauren Maxwell bereits in den letzten Monaten mit einer Krankheit gekämpft haben und Ende Juni dann ihr Leben verloren haben.

Schon im letzten Jahr musste der "679"-Rapper einen herben Verlust hinnehmen. Im Oktober wurde sein bester Freund auf offener Straße erschossen. Damals wurde aufgrund eines Statements, in welchem Fetty den Erschossenen seinen "Zwilling" nannte, fälschlicherweise häufig berichtet, dass sein leiblicher Bruder ermordet worden wäre.

"Ich habe versagt": Fetty Waps bester Freund wurde erschossen

Fetty Wap dürfte den meisten wahrscheinlich aufgrund seiner Hits "Trap Queen", "My Way" oder "679" aus dem Jahr 2015 bekannt sein. Der Rapper aus Paterson, New Jersey teilte gestern auf Instagram, dass mit Twyshon Depew einer seiner besten Freunde bei einem Schusswechsel ums Leben gekommen sei. Der Erschossene war erst 26 Jahre alt.

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Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Von Leon Schäfers am 09.09.2021 - 12:55

Eines haben 50 Cent und Akon gemeinsam: Beide Musiker haben sich zu dem plötzlichen Tod von "The Wire"-Schauspieler Michael K. Williams geäußert. Und beide haben sich dabei einen Shitstorm eingefahren. Während Fifty den Tod als Promo für seine eigene Serie genutzt hatte, hat sich Akon im Zuge dessen zu einem etwas fragwürdigen Statement verleiten lassen.

Akon im TMZ-Interview über Probleme reicher Menschen

In einem kurzen Interview, das gestern auf dem YouTube-Kanal des Boulevardmagazins TMZ erschienen ist, wird Akon (jetzt auf Apple Music streamen) zu Michael K. Williams befragt. Der zum Zeitpunkt seines Todes gerade einmal 54-Jährige ist aktuellen Erkenntnissen zufolge an einer Heroin-Überdosis gestorben.

Akon erklärt zunächst, dass der Schauspieler ein guter Freund von ihm gewesen sei. Williams hätte, wie auch viele andere Prominente, privat mit vielen Problemen und Beschwerden zu kämpfen gehabt. Was seinen Tod für den Sänger umso tragischer mache, ist die Tatsache, dass sich die beiden seit Beginn der Corona-Pandemie nicht gesehen hätten. Er kommt zu dem Schluss, dass man jederzeit nach seinen Freunde sehen sollte, da die meisten Leute ihre geheimen Beschwerden hätten. Dabei wären es laut Akon vor allem die Reichen und Berühmten, die die meisten solcher Probleme hätten:

"Wir setzen eine Fassade des Erfolgs auf, aber dahinter pasiert so vieles. Berühmte und reiche Menschen kämpfen mit mehr Problemen als arme Menschen. Kennst du den Spruch 'Mehr Geld, mehr Probleme'? Das ist wirklich so. Das ist wirklich so, also müssen wir uns gegenseitig kontrollieren, um sicherzugehen, dass alle gesund sind."

("We put on this facade of success but yet behind the face there's so much happening. The famous and the rich go through more issues than the poor. You know when they say 'more money, more problems'? That's a real thing. It's a real thing, so we gotta check up on each other and make sure everybody's sound.")

Das vollständige Interview kannst du dir hier anschauen:

Zum Ende des Interviews spricht Akon außerdem eine Empfehlung an Leute aus, die mit einer Drogensucht zu kämpfen haben. Demnach sollen sie am Besten einen anderen Weg finden, um ihre Probleme zu bewältigen. Er selbst würde sich den Herausforderungen, die ihm sein Leben stellt, jederzeit stellen, da sie einen sonst verfolgen würden.

Die Twitter-Reaktionen zu Akons Statement

Die Twitter-Gemeinde zeigt sich alles andere als begeistert von Akons Ansichten. Zwar wirkt auch sein Ratschlag für den Weg aus der Drogensucht ziemlich unbeholfen, es ist aber vor allem seine Aussage über die Probleme reicher Menschen, die auf Unverständnis stößt. Hier ein paar beispielhafte Tweets:

Das letzte öffentlichkeitswirksame Statement von Akon wurde deutlich positiver aufgenommen. Dort äußerte er sich zur Arbeitsweise von Eminem:

Rap als 9-to-5-Job: Akon über Eminems Studioroutine

Eminem ist offenkundig ein Fan klarer Abläufe: Wie es bei der Arbeit mit Slim Shady so zugeht, plauderte Akon (jetzt auf Apple Music streamen) einst in einem Interview aus. Seine Einblicke in zurückliegende Studiosessions mit Em erfreuen sich aktuell auf TikTok wieder größter Beliebtheit.


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