N´abend,
folgende Frage:
Es ist ja eher unwahrscheinlich, dass ich es schaffe, meinen Text permanent gleich laut einzurappen, folglich frage ich mich ob es eine funktion gibt mit der ich die Vocal-Spur in eine gleiche Lautstärke kriege?
Ich nehme übrigens mit SEQUOIA auf.

Danke mal im vorraus:wink:

Antworten

Bin ich der einzige hier, der jeden Vers ganz in einem Take aufnimmt? Schwach, Mädels, ganz schwach. Technische Spirenzchen sind ja gut und schön, aber statt eure Mankos mit Technik zu kaschieren, solltet ihr vielleicht lieber versuchen, euch selbst zu steigern? Wie willste das denn live auf der Bühne machen? Da sitzt ja auch keiner und stellt dein Mikro nach jeder Zeile neu ein, weil du nicht in der Lage bist, deine Stimme zu kontrollieren. Da kannste auch frühestens am Ende des Tracks 'ne Pause machen und'n Schluck Wasser nehmen.

Abgesehen mal davon: Ich kenne dein Aufnahmeprogramm nicht, aber da man eine einzelne WAV-Datei sogar im Windows Audiorekorder lauter und leiser machen kann, befürchte ich, dass es so 'ne Option auch in deinem Programm gibt. Bei Cool Edit Pro / Adobe Audition, was wir überwiegend benutzen, kannst du für jeden Audioblock oder auch für jede Spur einzeln die Lautstärke regeln.

türlich nehm ich die strophe in einem take auf, aber deswegen ist sie doch nicht immer gleich laut. also wenn ich, kp, atme, und dann wieder anfange, ist die stimme ja nicht automatisch in der gleichen lautstärke wie davor.
verstehst?


Zitat von MistaVogel:
türlich nehm ich die strophe in einem take auf, aber deswegen ist sie doch nicht immer gleich laut. also wenn ich, kp, atme, und dann wieder anfange, ist die stimme ja nicht automatisch in der gleichen lautstärke wie davor.
verstehst?

Das ist halt Schwachsinn, weil du, wenn du vernünftig rappen kannst, ja eben Tonlage und Lautstärke halten kannst, auch wenn du zwischendurch mal Luft holst. Wie sollst du denn je lernen, deine Stimme zu kontrollieren, wenn du sowas immer über den Computer nachträglich geradebiegst?

weeenn ich mit dem computer könnte, müsste ich es ja nicht lernen :D ok, dann gibt´s so ´ne funktion wohl eher nicht und ich muss mich tatsächlich hinsetzen. danke.

such mal nach dynamics processing bei deinem Programm...

peace


Zitat von MistaVogel:
weeenn ich mit dem computer könnte, müsste ich es ja nicht lernen :D

Tolle Einstellung. Das gehört zu den Dingen, die mich an Hiphop in Deutschland mit am Meisten ankotzen. Es geht nur noch darum Aufmerksamkeit und Kohle zu kriegen, aber keiner hat den Ehrgeiz, sich tatsächlich mal dafür ins Zeug zu legen.

tja, da gibts n bestimmtes gerät (bzw plug-in) für. s nennt sich kompressor und ist bei sämtlichen stimm-aufnahmen (egal ob rap, gesang oder nachrichtensprecher) absoluter standard. im übrigen auch im live-betrieb gehören kompressoren zu den basics.

hat nix mit "fehlende-technik-cachieren" zu tun, sondern mit "der-aufnahmetechnik- und-dem-menschlichen-gehör-gerecht-werden".
sogar bei aufnahmen klassischer musik werden kompressoren eingesetzt (obwohl gerade die klassischen musiker sehr skeptisch gegenüber technischer beeinflussung des klanges sind). jede auch nur ansatzweise professionelle rap-aufnahme ist komprimiert!

peazn

OBM


Zitat von OBM:
sogar bei aufnahmen klassischer musik werden kompressoren eingesetzt

Na ja, ganz selten. Bei klassischer Musik ist die Dynamik sehr entscheidend, daher ist sie gerade bei Orchester- oder Choraufnahmen eigentlich nicht komprimiert und deshalb sind klassische Aufnahmen auch oft sehr leise, damit die Dynamik auch voll ausgenutzt werden kann. Was unter Umständen (aber auch nur bedingt) möglich ist, ist eine Dynamikeingrenzung bei Sologesang oder -instrumenten (wenn seperat mikrofoniert und keine dynamischen angaben gesetzt sind).
Aber generell wird bei klassischer Musik nicht komprimiert (weils da auch der dümmste Hörer merkt).

hol dir cubase wenne halbwegs gescheit mischen willst...ist das rapp was du da machst?! weil was ist so schwer auf der selben lautsärke zu rappen?! man man..holla

@def-dezki und alle anderen...


Zitat von def-dezki:


Zitat von OBM:
sogar bei aufnahmen klassischer musik werden kompressoren eingesetzt

Na ja, ganz selten. Bei klassischer Musik ist die Dynamik sehr entscheidend, daher ist sie gerade bei Orchester- oder Choraufnahmen eigentlich nicht komprimiert und deshalb sind klassische Aufnahmen auch oft sehr leise, damit die Dynamik auch voll ausgenutzt werden kann. Was unter Umständen (aber auch nur bedingt) möglich ist, ist eine Dynamikeingrenzung bei Sologesang oder -instrumenten (wenn seperat mikrofoniert und keine dynamischen angaben gesetzt sind).
Aber generell wird bei klassischer Musik nicht komprimiert (weils da auch der dümmste Hörer merkt).


dann erklär mir mal, wie man orchester (dynamic range <90dB) auf bandmaschinen (dyn. <60dB) aufgenommen hat, auf platten (dyn. <65dB)gepresst, im radio (dyn. <60dB) wiedergegeben, und trotzdem auch noch die leisesten passagen gehört, bzw. die lautesten nicht übersteuert hat???

ich weiss ich weiss, die klassiker mögen das garnicht wahr haben, aber auch heute, wo man mit cd eine dynamik von theoretischen 96dB hat (praktisch sinds dann doch nur 90dB) werden noch viele aufnahmen leicht (!!!) komprimiert. und weist du warum sie s nicht wahr haben wollen? weil sie s NICHT hören ;-)
ich habe mir das nicht ausgedacht, sondern mit profis in diesem bereich zusammengearbeitet. also glaubts ruhig.

OBM

Wie kannst du dir das Programm leisten???????Wenn du so ein Programm dir leisten könntest,müsstest du eigentlich solche Sachen wissen,wie man das einstellen kann und sonst haste ja auch eine Anleitung


Zitat von OBM:


Zitat von def-dezki:


Zitat von OBM:
sogar bei aufnahmen klassischer musik werden kompressoren eingesetzt

Na ja, ganz selten. Bei klassischer Musik ist die Dynamik sehr entscheidend, daher ist sie gerade bei Orchester- oder Choraufnahmen eigentlich nicht komprimiert und deshalb sind klassische Aufnahmen auch oft sehr leise, damit die Dynamik auch voll ausgenutzt werden kann. Was unter Umständen (aber auch nur bedingt) möglich ist, ist eine Dynamikeingrenzung bei Sologesang oder -instrumenten (wenn seperat mikrofoniert und keine dynamischen angaben gesetzt sind).
Aber generell wird bei klassischer Musik nicht komprimiert (weils da auch der dümmste Hörer merkt).


dann erklär mir mal, wie man orchester (dynamic range <90dB) auf bandmaschinen (dyn. <60dB) aufgenommen hat, auf platten (dyn. <65dB)gepresst, im radio (dyn. <60dB) wiedergegeben, und trotzdem auch noch die leisesten passagen gehört, bzw. die lautesten nicht übersteuert hat???

ich weiss ich weiss, die klassiker mögen das garnicht wahr haben, aber auch heute, wo man mit cd eine dynamik von theoretischen 96dB hat (praktisch sinds dann doch nur 90dB) werden noch viele aufnahmen leicht (!!!) komprimiert. und weist du warum sie s nicht wahr haben wollen? weil sie s NICHT hören ;-)
ich habe mir das nicht ausgedacht, sondern mit profis in diesem bereich zusammengearbeitet. also glaubts ruhig.

OBM


Aber ganz leicht (max. 2:1).

Mal davon abgesehen, dass die Dynamikumfangangaben, die du hier angegeben hast, nur theoretisch möglich sind, aber praktisch nicht mal annähernd zu erreichen sind,
wird trotzdem nicht komprimiert. Das Zauberwort heisst Ausstererung. Gut ausgesteuert reicht ein Dynamikumfang von 30dB reicht völlig aus um unkomprimiert zu arbeiten, nicht wie bei Popmukke, wo der standard bei ca. 10dB liegt , und bei rap oder v.a. house unter 6dB.
Aussderdem gibt es noch andere möglichkeiten, die Lautheit zu erhöhen und die dynamik dabei nicht zu beschneiden (SPL Loundness Maximizer beispielsweise), wenns denn unbedingt sein muss.

Radio ist wieder etwas ganz anderes: Jede Aufnahme, die über den Sender geht, muss gewisse Richtlinien erfüllen:
Leisester Punkt -20dB RTW, lautester Punkt +2dB RTW.
Diese Regelung ist unerlässlich, da jede Aufnahme durch einen Rundfunkkompressor geht, der mit einem Verhältnis von mind. 20:1 komprimiert. Das ist aber notwendiges Übel.

Nur mal so nebenbei: Eine Logikfrage an Dich:
Nehmen wir an, wir sind in der 70ern, und nehmen schön analog ein Sinfonieorchester mit Chor auf (Vielleicht Mahlers 3. oder so).
So: Als erstes rauscht mal deine KM-5x armada ein ganz klein wenig(vielleicht so mit 30 Kanälen), dann findens deine Vorverstärker auch ganz nett, auf sich aufmerksam zu machen, indem sie einwenig rauschen, dann ist da ja noch dein Neve und zu guterletzt deine Nagra 24Spurmaschine.

Und jetzt willst du komprimieren?


Zitat von DJ_Multikultur:
Wie kannst du dir das Programm leisten???????Wenn du so ein Programm dir leisten könntest,müsstest du eigentlich solche Sachen wissen,wie man das einstellen kann und sonst haste ja auch eine Anleitung

Es gibt Leute, die kaufen sich solche sachen für 4000€ und brennen das netten Menschen wie mir. Allerdings mit dem Nachteil das ich keine Anleitung habe.


Zitat von def-dezki:


Zitat von OBM:
dann erklär mir mal, wie man orchester (dynamic range <90dB) auf bandmaschinen (dyn. <60dB) aufgenommen hat, auf platten (dyn. <65dB)gepresst, im radio (dyn. <60dB) wiedergegeben, und trotzdem auch noch die leisesten passagen gehört, bzw. die lautesten nicht übersteuert hat???
OBM

Aber ganz leicht (max. 2:1).

Mal davon abgesehen, dass die Dynamikumfangangaben, die du hier angegeben hast, nur theoretisch möglich sind, aber praktisch nicht mal annähernd zu erreichen sind,
wird trotzdem nicht komprimiert. Das Zauberwort heisst Ausstererung. Gut ausgesteuert reicht ein Dynamikumfang von 30dB reicht völlig aus um unkomprimiert zu arbeiten...


Ich würde den Dynamicumfang eines Orchesters gut und gerne auf <70 dB definieren.

IMAGE(http://img197.imageshack.us/img197/2490/dynamik7cd.jpg)

Dazu kommt, daß Vinyl (unterschiedliche Tests) mit einem Range von 60 BIS 80 dB aufwarten kann. Also die Notwendigkeit einer Kompression liegt wohl nicht in der Fähigkeit des entsprechenden Zielmediums, rein lautstärketechnisch betrachtet. Ihr habt allerdings einen wichtigen Faktor vergessen wenn es um Vinyl geht. Hier hat nämlich die Lautstärke einen direkten Bezug zur Rillentiefe und -breite, analog dazu dann natürlich auch zur max. möglichen Spiellänge. Daher ist Vinyl nicht Vinyl und man sollte hier nicht alle Vinylaufnahmen in einen Topf werfen. Das beste Beispiel ist der Vergleich einer Maxi mit einer LP. Hier wird die MAXI sicher mit der größeren Dynamik und/oder Lautstärke aufwarten können.

Ursprünglich geht es in diesem Thread jedoch um die Kompression von RAP Vocals. Natürlich sollte ein Rapper seine Stimme unter Kontrolle haben, natürlich sollte ein Rapper auch so viel Luft haben seine Bars zusammenhängend live zu performen. Nichts desto trotz ist für die durchgängig gute Hörbarkeit des Rappers und für das Platzieren der Stimme im Mix ein Kompressor wohl unabdingbar. Wir reden hier schließlich nicht über klassische Musik sondern über elektronisch produzierte Musik welche teilweise aus Soundfragmenten besteht die bereits ein qualitatives Mastering inkl. diversen Kompressoren durchlaufen hat (in anderen Worten "Samples von Vinyl oder CD"),in der Dynamik eingegrenzt und in der Lautstärke maximiert wurde. Gegen diese Sounds muß sich die Stimme dann konstant durchsetzen können. Oder?


Zitat von MistaVogel:


Zitat von DJ_Multikultur:
Wie kannst du dir das Programm leisten???????Wenn du so ein Programm dir leisten könntest,müsstest du eigentlich solche Sachen wissen,wie man das einstellen kann und sonst haste ja auch eine Anleitung

Es gibt Leute, die kaufen sich solche sachen für 4000€ und brennen das netten Menschen wie mir. Allerdings mit dem Nachteil das ich keine Anleitung habe.


Ob Du ein "netter Mensch" bist sei dahin gestellt. Die Programmierer die mit Sequoia ihre Brötchen verdienen würden Dir für diesen Spruch sicherlich gerne die Fre**e polieren. Du hast nebenbei nicht nur keine Anleitung, Du bist auch noch so blöd und prahlst mit Deinen Warez. Übrigends glaube ich nicht, daß Sequoia ohne Kopierschutz ausgeliefert wird.
Toy.

ich würde auf die vocalspur nen distortion,nen phaser noch nen eq (besonders wichtig= die frequenzen 1khz - 4khz auf -30db aussteuern) legen... dann kommst du auch ohne kompression aus, sowas sollte dein tolles geklautes 4000€ programm, welches du nicht bedienen kannst und dir somit ganz viel nützt, haben...

:!!!:

kompressor drauf und gut is

un an die klugscheißer hier, is ja ok das hier diskutiert, dafür is das forum da, aber übertreibts nich denn darum gehts in diesem thread nicht...


Zitat von earmax:
ich würde auf die vocalspur nen distortion,nen phaser noch nen eq (besonders wichtig= die frequenzen 1khz - 4khz auf -30db aussteuern) legen... dann kommst du auch ohne kompression aus, sowas sollte dein tolles geklautes 4000€ programm, welches du nicht bedienen kannst und dir somit ganz viel nützt, haben...

:!!!:


LOLOLO1010101 ich krisch misch nisch mehr ein!!! der war gut!!!


Zitat von Planich:un an die klugscheißer hier, is ja ok das hier diskutiert, dafür is das forum da, aber übertreibts nich denn darum gehts in diesem thread nicht...

hast ja recht. wir sollten nen thread aufmachen zum thema "aufnahmetechnik in der klassischen musik". würde auf hh.de zwar n bissl seltsam aussehen, aber das niveau drastisch heben :D

OBM


Zitat von Planich:
kompressor drauf und gut is

un an die klugscheißer hier, is ja ok das hier diskutiert, dafür is das forum da, aber übertreibts nich denn darum gehts in diesem thread nicht...


Es mag in diesem Forum auch leute geben, die gerne qualifiziert über das DAW recording diskutieren. Warum muß es immer nur Gearslutz sein? Sorry, ist mir unverständlich. Die Diskussion ist nicht OFFtopic und solange dem Threadersteller geholfen wurde ist doch jordan.


Zitat von Chrizzokiss:
Bin ich der einzige hier, der jeden Vers ganz in einem Take aufnimmt?

Erm, darum gings in der Frage gar nicht, du solltest dir das mal besser nochmal durchlesen.

Es ging lediglich darum was man tun soll, damit die Stimme einen gleichbleibenden Pegel behält.

Da ist richtiges (vor der Aufnahme) Auspegeln und ein Kompressor mit leichter Rate durchaus angebracht.

Das macht eigentlich grundsätzlich JEDES Studio so...

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