DaBaby wird wegen Tory Lanez mit einem Schuh beworfen

DaBaby spielte gestern seine Show beim Rolling Loud-Festival in Miami. Dabei sorgte er zum einen mit einem Überraschungsgast als auch mit einigen homofeindlichen Aussagen für aufsehen. Ein Fan sah sich sogar veranlasst, einen Schuh nach dem Rapper zu werfen. Mittlerweile hat DaBaby seine Aussagen in einem zweiten Statement verteidigt.

DaBaby wird mit Schuh beworfen

DaBaby veröffentliche vor Kurzem gemeinsam mit Tory Lanez den Track "SKAT". Bei einigen Fans sorgte er damit für Unmut, da Lanez im letzten Jahr auf Megan Thee Stallion geschossen haben soll – eine ehemalige Featurepartnerin von DaBaby. Auch die Betroffene sah das scheinbar kritisch und so entfolgten sich die beiden auf Instagram.

Während seines Rolling Loud-Auftrittes brachte DaBaby nun Tory Lanez als Überraschungsgast auf die Bühne, der sich erst in einem lebensgroßen Kostüm versteckte. Dessen Ankunft wurde von den Zuschauern mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Während einige sich scheinbar freuen, waren deutliche Buhrufe aus dem Publikum zu hören.

Ein Zuschauer schien so verärgert, dass er mit einem Schuh nach DaBaby warf. Der konnte diesem allerdings mit George W. Bush-ähnlichen Skills ausweichen und fragte nur, wer seinen dreckigen "Adida" auf die Bühne geschmissen hätte.

DaBaby mit homofeindlichen Aussagen bei Rolling Loud

Während seines Auftrittes wollte DaBaby die Fans auffordern, ihre Handys rauszuholen und die Taschenlampen anzumachen. So weit, so normal. Doch viele kritisierten seine Auswahl der Leute, die ihre Handys in die Luft halten sollen. So wollte er Handys von allen sehen, die nicht an "tödlichen Geschlechtskrankheiten, so wie Aids oder HIV" leiden würden. Und auch Männer, die mit anderen Männern Or*lverkehr auf dem Parkplatz haben würden, sollten ihre Lichter unten lassen.

"Wenn du hier heute nicht mit HIV, Aids oder eine dieser tödlichen Geschlechtskrankheiten, die dich in zwei bis drei Wochen töten, aufgetaucht bist, dann heb dein Handy-Licht in die Luft. [...] Jungs, wenn ihr keine Schw*nze auf dem Parkplatz lutscht, dann hebt euer Handy-Licht in die Luft."

("If you didn’t show up today with HIV, Aids, any of them deadly sexually transmitted diseases that’ll make you die in two, three weeks, then put your cellphone light up. [...] Fellas, if you ain’t sucking d*ck in the parking lot, put your cellphone light up.")

Das mittlerweile viral gegangene Video wurde bereits knapp zwei Millionen Mal angeschaut und sorgte für heftige Kritik. Nicht nur die offensichtliche Homofeindlichkeit sorgte für Aufsehen. Auch die Aussage über ansteckende Krankheiten wie HIV, bei einem Konzert während einer globalen Pandemie, erschien vielen paradox.

Einzig von Rapper T.I. gab es Support für DaBaby. Dieser verglich DaBaby mit Lil Nas X in den Kommentaren eines Instagram-Posts und meinte, dass wenn Lil Nas sein Ding durchziehen dürfte, dann ja auch Baby. Nachdem auch diese Aussage für Kritik sorgte, versuchte sich T.I. in einem längeren Statement zu erklären. So habe er nach eigener Aussage nichts gegen offen schwule Künstler wie Lil Nas X oder Frank Ocean. Er wolle nur nicht, dass seine Kinder solch explizite Musik hören. Das gelte auch für Tracks wie "WAP" von Megan Thee Stallion und Cardi B.

T.I. & seine Ehefrau mit zahlreichen Missbrauchsvorwürfen konfrontiert

T.I. hat sich ausführlich zu den Vorwürfen geäußert. In einer Videobotschaft und mit einem schriftlichen Statement distanziert er sich deutlich von den Anschuldigungen. Original-Meldung vom 29. Januar: Bahnt sich ein neuer Fall R. Kelly an? Mehr als ein Dutzend Frauen haben zum Teil heftige Anschuldigungen gegen Südstaaten-Rapper T.I.

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Apple Music gibt mit "Up Next" Newcomern ein Zuhause

Apple Music gibt mit "Up Next" Newcomern ein Zuhause

Von Till Hesterbrink am 17.09.2021 - 12:53

Deutschrap ist talentierter denn je! Noch nie war es so einfach, als aufstrebender Künstler Musik zu produzieren. Die meisten haben bereits fast alles, was man dafür braucht, bereits in den eigenen vier Wänden. Der schwierigste Part ist mittlerweile, ein Publikum für seine Kunst zu finden. Um junge Talente dabei zu unterstützen, hat Apple Music die "Up Next"-Reihe ins Leben gerufen.

Billie Eilish & Co.: Von "Up Next" zum Superstar

Jeden Monat stellt Apple Music in dem Künstlerprogramm einen neuen jungen Artist vor. Wer das wird, entscheidet das Redaktionsteam nicht anhand von Klickzahlen, sondern nach reinem Talent. Die ausgewählten Künstler*innen werden dann vollumfänglich supportet. Unter anderem auch durch ein Interview mit einem Apple Music Radiomoderator.

Zu den "Up Next"-Alumni zählen mittlerweile absolute Megastars wie Billie Eilish, Megan Thee Stallion oder Bad Bunny.

2021 geht das Programm bereits ins fünfte Jahr. Und zum ersten Mal findet "Up Next" über die ganze Welt verteilt in lokalen Kampagnen statt. Das bedeutet, dass Künstler aus unter anderem den USA, Kanada, Südafrika, Indien und eben auch Deutschland supportet werden.

nullsechsroy als lokaler "Up Next"-Artist

Aktuell ist in Deutschland dieser "Up Next"-Artist der Frankfurter nullsechsroy. Der junge Künstler hebt sich mit seinem Sound zur Zeit von vielem anderen in der Szene ab und fährt auch für die hessische Metropole einen doch eher unüblichen Vibe.

Im Interview mit Aria erklärte er, dass er es cool fände, Frankfurt mal von einer anderen Seite zu präsentieren:

"Einer anderen Szene von Frankfurt ein Gesicht zu geben ist cool!"

Das gesamte Interview mit nullsechsroy könnt ihr euch hier reinziehen:

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