French Montana wegen sexuellen Missbrauchs verklagt

French Montana und ein Mitglied seiner Entourage werden von einer Frau beschuldigt, sie sexuell missbraucht zu haben. Das geht aus einem Bericht hervor, der zuerst auf dem Portal The Blast erschienen ist.

French Montana wird sexueller Missbrauch vorgeworfen

Eine Frau hat unter einem Pseudonym Klage gegen French Montana, seinen Mitarbeiter Mansour Bennouna und das Label Coke Boys Records eingereicht.

Sie behauptet darin, von French Montana im März 2018 nach Hause eingeladen worden zu sein. Im Vorfeld hätten sie sich in einem Tonstudio kennengelernt. In Frenchs Anwesen habe man sie aufgefordert, einen Shot zu trinken. Kurz danach habe sie das Bewusstsein verloren.

Sie könne sich jedoch daran erinnern, wie mehrere Männer in ein Schlafzimmer kamen und es wieder verließen. Einer dieser Männer soll French Montana gewesen sein.

Des Weiteren heißt es in der Klage, dass Mansour Bennouna sie vergewaltigt haben soll. Die Frau beschreibt Schmerzen im Unterleib, die sie verspürte, nachdem sie wieder zu Bewusstsein gekommen war. Auch French Montana wird von ihr in der Klageschrift direkt des sexuellen Missbrauchs bezichtigt.

Als sie den Ort des Geschehens hinter sich lassen konnte, habe sie sich an ein Krankenhaus gewandt. Laut des Berichts sei dort bei einer Untersuchung Samenflüssigkeit festgestellt worden. Daraufhin habe sie ihre Erlebnisse der Polizei geschildert.

In der Klage fordert sie nun Schadensersatz wegen der "extremen emotionalen Belastung, Angst, Flashbacks und Depressionen". Auch habe sie ihre Karriere als Model und Schauspielerin nicht weiter vorantreiben können.

Zumindest auf seinem Instagram-Profil gibt sich French Montana betont gelassen. Er präsentiert die "Coke Boy Quarantine Mask" und hält sich bedeckt.

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Kommentare

Seit metoo kann jede Frau behaupten von einem Prominenten vergewaltigt wurden zu sein. Nichts gegen echte Missbrauchsopfer aber viele nutzen das aus, komischerweise seit metoo aufkam wird auf einmal halb Hollywood der ***uellen Belästigung usw. beschuldigt, sehr fragwürdig. Die meisten Weiber sind einfach geldgeil, wollen Aufmerksamkeit und interessieren sich einen Dreck dafür was sie anderen mit solchen Anschuldigungen antun. Und das French Montana es nötig hat irgendwen zu vergewaltigen halte ich für mehr als fraglich. Solche haben haufenweise Groupies die mit ihnen ins Bett gehen also was soll der Unsinn

Seit metoo kann jede Frau behaupten von einem Prominenten vergewaltigt wurden zu sein. Nichts gegen echte Missbrauchsopfer aber viele nutzen das aus, komischerweise seit metoo aufkam wird auf einmal halb Hollywood der ***uellen Belästigung usw. beschuldigt, sehr fragwürdig. Die meisten Weiber sind einfach geldgeil, wollen Aufmerksamkeit und interessieren sich einen Dreck dafür was sie anderen mit solchen Anschuldigungen antun. Und das French Montana es nötig hat irgendwen zu vergewaltigen halte ich für mehr als fraglich. Solche haben haufenweise Groupies die mit ihnen ins Bett gehen also was soll der Unsinn

Seit metoo kann jede Frau behaupten von einem Prominenten vergewaltigt wurden zu sein. Nichts gegen echte Missbrauchsopfer aber viele nutzen das aus, komischerweise seit metoo aufkam wird auf einmal halb Hollywood der ***uellen Belästigung usw. beschuldigt, sehr fragwürdig. Die meisten Weiber sind einfach geldgeil, wollen Aufmerksamkeit und interessieren sich einen Dreck dafür was sie anderen mit solchen Anschuldigungen antun. Und das French Montana es nötig hat irgendwen zu vergewaltigen halte ich für mehr als fraglich. Solche haben haufenweise Groupies die mit ihnen ins Bett gehen also was soll der Unsinn

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Afrika Bambaataa: Klage wegen Kindesmissbrauchs

Afrika Bambaataa: Klage wegen Kindesmissbrauchs

Von Michael Rubach am 10.09.2021 - 11:31

Triggerwarnung: Der folgende Artikel beschäftigt sich mit sexualisierten Gewalthandlungen und deren Folgen für Betroffene. Dies kann belastend sein und retraumatisierend wirken.

Zulu Nation-Gründer Afrika Bambaataa soll in den frühen Neunzigern einen minderjährigen Jungen sexuell missbraucht haben. Über einen Zeitraum von vier Jahren sei es zu Übergriffen gekommen. Ebenfalls wird dem inzwischen 64-Jährigen vorgeworfen, den mutmaßlich Betroffenen zum Sex angeboten zu haben. Dies berichtet unter anderem der Rolling Stone unter Berufung auf Gerichtsdokumente.

Afrika Bambaataa erneut mit Missbrauchsvorwürfen konfrontiert

Afrika Bambaataa ist bereits 2016 der sexuelle Missbrauch von Jugendlichen vorgeworfen worden. Diese Anschuldigungen bestritt er und nannte sie "haltlos und feige". Dennoch trat er als führender Kopf der Zulu Nation im Mai 2016 zurück. Die Zulu Nation wurde in den Siebzigern als Gegengewicht zu den Straßengangs ins Leben gerufen. Viele Werte und Ideen der Zulu Nation sind dabei grundlegend für die Entwicklung der Hiphop-Kultur. Zur tonangebenden Persönlichkeit des deutschen Ablegers der Bewegung wurde Torch. 1985 ernannte ihn Afrika Bambaataa zum "Overlord of Sound & Culture".

In der Klage heißt es nun, dass dem damals 12-jährigen Jungen Zugang zum Home-Fitnessstudio von Afrika Bambaataa in der Bronx gewährt worden wäre. Dort habe der Hiphop-DJ den "muskulösen Körper" des Minderjährigen kommentiert. Später habe Afrika Bambaataa den Intimbereich des heutigen Klägers berührt. Beim Schauen von pornografischem Material sei der mutmaßlich Betroffene vom Zulu Nation-Oberhaupt zum Masturbieren ermutigt worden. Der Rolling Stone führt aus, dass diese Situation bis zum Sex fortgeführt worden wäre.

Des Weiteren sei der heutige Kläger von Afrika Bambaataa zu anderen Männern gebracht und dort zum Sex angeboten worden. Der Zulu Nation-Gründer habe beim Missbrauch zugesehen, heißt es außerdem. Der mutmaßlich Betroffene spricht in der Anklageschrift "von körperlichen Verletzungen, schweren und dauerhaften emotionalen Belastungen, seelische Qualen, Depressionen und Scham". Es sei ihm infolge der Erfahrungen nicht möglich gewesen, ein erfülltes Leben zu führen oder einen festen Arbeitsplatz zu behalten.

Auch die Zulu Nation selbst wird in der Anklage aufgeführt. Der Organisation soll unter anderem dabei geholfen haben, Minderjährige für den Missbrauch auszuwählen. The Source liegt ein Statement der Zulu Nation zur aktuellen Klage vor.

"Seit 2016, als diese Vorwürfe vor Jahrzehnten erstmals auftauchten, hat sich nichts geändert. Dies ist eine persönliche Angelegenheit von Afrika Bambaataa und seinen Anwälten und hat absolut nichts mit der 10-jährigen UZN-DOCA-Mission, den Programmen und Projekten zu tun, die im revolutionären Erbe der Black Panther Party und der Young Lords Party weitergeführt werden, um 'Den Menschen, Körper und Seele zu dienen'."

("Nothing has changed since 2016 when these decades ago accusations first surfaced. This is a personal matter for Afrika Bambaataa and his lawyers to deal with and has absolutely nothing to do with the 10 year long UZN-DOCA mission, programs and projects which continue in the revolutionary legacy of both The Black Panther Party & The Young Lords Party to ‘Serve The People, Body & Soul.'”)

Menschen, die Missbrauch erlebt haben oder noch erleben, finden auf hilfetelefon.de verschiedene Beratungs- und Hilfsangebote. Außerdem gibt es entsprechende Notfallnummern, bei denen Betroffene und Angehörige sich melden können.

Hilfe- und Beratungsstelle der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: 030/18 555 1865

Hilfetelefon sexueller Missbrauch: 0800-22 55 530


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