Farid Bang erhält Abmahnung von den Geissens

Post vom Anwalt: Die Geissens haben sich juristischen Beistand geholt, um gegen Farid Bang vorzugehen. Auf Instagram präsentiert "Herr Bang" das Schreiben:

@robertgeiss_1964 geh mal lieber zum Friseur anstatt zum Anwalt #sagfuckzurassismus #sehrgeehrterherrbang

69.4k Likes, 2,960 Comments - Farid Hamed El Abdellaoui (@faridbangbang) on Instagram: "@robertgeiss_1964 geh mal lieber zum Friseur anstatt zum Anwalt #sagfuckzurassismus..."

Die Familie Geissen und ihre Rechtsvertretung sehen in der Verbreitung eines Facebook-Videos einen Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz. Das betreffende Video zeigt Robert und Carmen Geiss wie sie in launiger Runde Witze machen. Dabei fällt auffällig oft das Wort "Bang" im Zusammenhang mit Schmutz und den passenden Reinigungsmitteln.

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Farid Bang hatte das Video auf Facebook gepostet und sich seinerseits über Carmen Geiss belustigt. Die TV-Familie ist damit offensichtlich nicht einverstanden. Ihr Video sei zu "privaten Zwecken" erstellt worden. Die Geissens hätten keine Einwilligung zur Verbreitung des Materials erteilt.

Die Abmahnung scheint Farid Bang nicht wirklich zu stören. Er wendet sich direkt an Robert Geiss und gibt Frisurtipps. Die beiden Streitparteien liegen seit längerer Zeit im Clinch. Nach dem Echo-Skandal um Kollegah und Farid Bang äußerten sich sowohl Carmen als auch Robert Geiss abfällig gegenüber Farid Bang. Robert Geissen schreckte auch vor rechtspopulistischen Ansagen nicht zurück.

Die ganze Story kannst du hier nachlesen:

Es wird immer kurioser: Die AfD & die Geissens vs. Kollegah & Farid Bang

Die Diskussionen rund um den ECHO und die Antisemitismusvorwürfe gegen Kollegah und Farid Bang reißen nicht ab.

Eine Zusammenfassung mit den aktuellen Entwicklungen des Streites kannst du dir hier als Video ansehen:

Hiphop.de

"Sehr geehrter Herr Bang" - Farid hat Post von den Geissens bekommen und amüsiert sich mal wieder

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Kommentare

Entweder schlechter fake oder noch schlimmerer Anwalt! Tausend Rechtschreibfehler drin, trotzdem coole Aktion!

Kommentar wg. Beleidigungen gelöscht.

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Apache 207 kein Rapper? Was Farid Bang dazu sagt

Apache 207 kein Rapper? Was Farid Bang dazu sagt

Von Alina Amin am 25.02.2021 - 16:47

Apache 207 ist schon nach den ersten Jahren seiner Rap-Karriere in den obersten Rängen der hiesigen Szene angekommen. Mit seinen melodischen Hits erreicht er regelmäßig astronomische Zahlen und gilt aktuell als einer der erfolgreichsten Künstler des deutschsprachigen Musikmarkts. Trotz dessen findet die Diskussion, ob der Ludwigshafener tatsächlich Rapper sei, in der Deutschrap-Community kein Ende. Jetzt äußert sich auch Farid Bang zu dem omnipräsenten Thema.

Farid Bang über die Frage, ob Apache 207 ein Rapper ist

Farid Bang stellt in seiner Instagram-Story infrage, was ein Künstler sei, der seine Texte nicht schreibt, wenn man schon davon ausginge, dass Apache kein Rapper sei. Die Debatte um Apaches Rapqualitäten wird weit über die YouTube-Kommentarspalten hinaus geführt.

Viele Größen der Deutschrapszene scheint die Frage umzutreiben, ob Apache 207 als Rapper zu betrachten ist. Für Bonez MC stand Ende 2020 fest: "Künstler kein Rapper". Auch Fler kommt in einem Interview bei 16bars zu dem Ergebnis, dass Apache "in dem Sinne kein Rapper" sei. Die Musik des 2-Meter-Hünen bedient sich hörbar verschiedensten Einflüssen.

Daran, dass Apache 207 rappen kann, dürfte jedoch kein Zweifel bestehen. Farid fragt sich nun, worauf es hinausliefe, wenn Apaches Musik durch dessen Herangehensweise nicht mehr als Rap durchginge.


Foto:

Instagram / @faridbangbang

Der Banger stellt in den Raum, ob dies nicht mindestens gleichbedeutend damit wäre, jemanden aus dem Rapgenre auszuschließen, wenn die Lyrics zugeliefert werden. Er zieht damit einen Vergleich zu einem ebenso ausgiebig diskutierten Thema, dem Ghostwriting.

Ende letzten Jahres wurde die allgegenwärtige Diskussion wieder aufgerollt, nachdem Shirin David ihre "Babsi Bars" veröffentlichte. Es ging damals einerseits um Credits, andererseits auch um die generelle Praktik des Ghostwritings. Viele Rapfans vertreten die Position, dass Rap-Künstler*innen auch selbst für ihre Lyrics verantwortlich sein sollten. Dennoch gehört es inzwischen zur gängigen Praxis, dass Rap-Texte in Gemeinschaftsarbeit entstehen. Wie Farid das selbst sieht, erklärt er in seiner Story nicht.

Apache selbst hat zu dem Thema eine klare Haltung. Ob andere Leute ihn als Rapper bezeichnen oder nicht, scheint ihm gleichgültig zu sein. In seinem Song "28 Liter" erklärt der 23-Jährige:  

"Egal, ob du mich einen Rapper nennst, du Piç, darauf pfeif' ich"


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