Hustle zahlt sich aus: Remoe zieht Major-Deal an Land

Remoe hat sich die letzten Jahre nicht nur als Hook-Garant einen Namen gemacht. Die Früchte seiner Arbeit kann er nun in Form eines neuen Deals ernten. Der Stuttgarter arbeitet fortan mit Sony Music zusammen. Sein Signing bei Columbia Records passt genau in die Ausrichtung der Plattenfirma. So steht Columbia Records laut Websiteinfo "für den nachhaltigen Aufbau von Künstlern und Bands im deutschsprachigen Markt". Das Label setze dabei den "Fokus auf nationale Talente".

Dass der Sänger ein Gespür für Songwriting und zeitgenössische Musik besitzt, ist unbestritten. Diverse Kollaborationen mit Fler wie bei "Gang für immer", "Tag eins" oder "Real Madrid" rückten Remoe umso mehr ins Scheinwerferlicht. Ebenso legten seine bisherigen Solo-Releases "Fokus" und "Alles für die Fam" wohl den Grundstein für die nun anlaufende Karriere in Major-Strukturen:

Jahrelanger Hustle hat sich endlich ausgezahlt: MAJOR @sonymusicde

1,393 Likes, 99 Comments - Papi Ramón (@remoemusic) on Instagram: "Jahrelanger Hustle hat sich endlich ausgezahlt: MAJOR @sonymusicde"

Eva Petzinger und Sigi Schuler (A&R-Managerin bei Columbia | Vice President Columbia GSA Columbia Marketing) sparen nicht mit Lob:

"Remoe schreibt, produziert und performed seine Songs selbst und hat sich in Eigeninitiative bereits ein breites kreatives Umfeld geschaffen, in dem er zielstrebig an seiner Karriere arbeitet! Hier hat er sich den spielerischen und leichten Umgang mit Sprache, Gesang und Beats beigebracht, der seine Musik auszeichnet."

Zuletzt veröffentlichte Remoe seinen Song "2wei" und unterstützte Nazar auf "Richard Lugner":

REMOE - 2WEi (Prod. Remoe x Iad Aslan)

„2wei" - Die Single von Remoe jetzt Streamen: ► https://Remoe.lnk.to/2wei „Alles für die Fam" Das Mixtape jetzt runterladen: ►iTunes: http://bit.ly/AFDFitunes ► Amazon: http://bit.ly/AFDFamazon ►Google Play: http://bit.ly/AFDFgoogleplay „Fokus" Das Mixtape jetzt überall erhältlich!

NAZAR feat. REMOE - RICHARD LUGNER

►Album Box hier kaufen: http://nazar.fty.li/Mosaik ► Album Streams: https://umg.lnk.to/nazar_mosaik ►Nazar Social Media: http://nazar.fty.li/social ►Nazar bei YouTube abonnieren: http://ytb.li/Nazar VIDEO: NAZAR FILMS Kamera: Stefan Tauber, Nazar, Ramon Rigoni, Moritz Uthe Fotos: Samir Novotny Regie: Nazar & Ramon Rigoni Drehbuch: Nazar & Ramon Rigoni BEAT: Remoe & Lia MOSAIK - 15.06.2018 Universal Music / Chapter ONE

MusikWoche | News | Remoe sattelt bei Sony Music auf

Der Stuttgarter Sänger Remoe, auch bekannt unter seinem Pseudonym Papi Ramon, hat einen Vertrag beim Sony-Music-Label Columbia Deutschland...

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Kommentare

Eva und Sigi, man muss nur das Bild anschauen, das sieht aus wie ein startup das auf den nächsten Erfolg hofft! Nicht wie ne Truppe die Ahnung von Musik hat!! Jeder Huso wird heute gesignt und hat nen Major Deal! Hiphop.de pusht die Trottel und heult rum wenn Leute sagen dass die rapper und ihre sogenannte Szene alle ******e sind! Allein dass er mit Fler gearbeitet hat, nur absolute Huso arbeiten mit Fler!!!

Aber ey, frage an Rooz, roozi wann bekommt dein Bruder Sinan eine Deal bei Sony?? und wann geht er Gold?? Vom Talent und Intellekt her eigentlich nie, aber es ist Deutschland 2018, da muss er doch bestimmt bald Gold gehen und bei Sony unterschreiben oder??

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Bantu Nation vs. Fler: Sugar MMFK teilt in neuem Part aus

Bantu Nation vs. Fler: Sugar MMFK teilt in neuem Part aus

Von HHRedaktion am 31.03.2020 - 15:48

Mehrere parallel laufende Konflikte sind für Fler eher Königsdisziplin als etwas Neues. Insofern sorgt der Berliner Troublemaker im außergewöhnlichen Kalenderjahr 2020 für etwas gefühlte Normalität. Kurz nach Sentinos Disstrack-Hörprobe gibt es nun auch von Sugar MMFK Zeilen zu hören, die konkret an Flizzy adressiert sind.

Sugar MMFK disst Fler in Instagram-Part

Darin geht es unter anderem um Flers Connections zu schwarzen Community, den obligatorischen 31er-Vorwurf und in einer Line auch um Bushido. Der Grund für den neu entfachten Streit steht in den Zeilen nicht im Fokus, sondern wird nur beiläufig angerissen:

"Fler wollt' auf gut vernetzt machen ohne Highspeed / geht zu sein' alten Unterdrückern, wird zur Wifey"

"Hab' dir oft Props gegeben, aber übertreib' nicht / Bantus sind Kings, Akhi, nur du weißt nicht / mit mir f**kt keiner, Akhi, nur du weißt nicht / bei der nächsten Frechheit weiß ich, Rappen reicht nicht"

Das steckt dahinter: Dem Bonner und seinen Bantu Nation-Homies Des, G-Mac und Co ist eine Aussage aus Flers aktuellem TV Strassensound-Interview ein Dorn im Auge. Als Fler darin erklärt, dass er aufgrund seiner Kontakte zu Rappern aus der schwarzen Community kein Nazi sein könnte – was ihm ohnehin niemand vorgeworfen hat – namedroppt er auch die Bantu Nation.

"Ein Jalil, der ist mein Bruder gewesen. Er zieht die Karte jetzt? [...] Mortel, diese ganze Bantu Nation, die ganzen Filme da. Bro, welcher weiße Rapper hat die gepusht wie ich?"

Beziehungsstatus "vorbelastet": Fler & Deutschraps schwarze Community

Dieses Zitat hat die Jungs aus NRW getriggert. Schon vor einigen Tagen reagierten sie auf die Aussage und stellten klar, dass aus ihrer Sicht nur Xatar etwas derartiges von sich behaupten könnte. Nun hat Sugar eben auch für eine musikalische Antwort gesorgt.

Fler denkt dabei wahrscheinlich an eine Phase vor wenigen Jahren (circa 2016-2017), als unter anderem Mortel und seine Gang Racailles gelegentlich mit ihm zu sehen waren. Damals entstand das Video zu "Sollte so sein", in dem neben Mortel und Co auch Peti Free am Start waren. Beim Openair Frauenfeld-Konzert von Flizzy 2017 wurde eine riesige Racailles-Flagge auf der Bühne geschwenkt und auch auf der Tour damals waren immer wieder einige der Jungs auf der Bühne zu sehen, um gemeinsam Action zu machen.

Das Verhältnis war tatsächlich lange Zeit sehr positiv, aber die Mitglieder des Labels Bantu Nation spielten dabei keine vordergründige Rolle. Vielleicht hat Fler schlichtweg die Racailles und die Bantu Nation verwechselt.

Außerdem kann natürlich darüber diskutiert werden, wie viel Einfluss eine Handvoll gemeinsamer Tracks und Auftritte für den weiteren Weg von Mortel und den Racailles im Game hatten.

In die Situation, sich bei Davud zu rechtfertigen, kam Fler durch eine Line auf seinem noch relativ frischen Album "Atlantis". Im Song "Mood" bezeichnet er Jalil als "Slave", der nach seinem Job im Apple Store bei Maskulin dann zu "Django Unchained" geworden wäre.

Fler droppt Sklaven-Line gegen Jalil, aber will sie nicht rassistisch meinen

Dass Fler auf seinem neuen Album "Atlantis" auch Lines gegen den ehemaligen Homie und Kollabopartner Jalil rappt, überrascht sicher die wenigsten Hörer. Die Art und Weise sorgt allerdings...

Er beharrt darauf, dass diese Zeile lediglich ein kunstvolles Bild für Jalils persönlichen Weg sei. Das mag zum Teil so sein. Aber einen dunkelhäutigen Ex-Homie als Sklaven zu bezeichnen, ist im besten Fall höchst unglücklich gewählt und im schlimmsten Fall eben eine rassistische Line.

Dieser Provokation wird Fler sich nicht erst bei der endgültigen Veröffentlichung der LP bewusst geworden sein. Zu intensiv war sein Konflikt mit der schwarzen Community Anfang 2019. Zu lange spielt er schon dieses Deutschrap-Game, um sich nicht im Vorfeld über die möglichen Folgen dieser Zeilen im Klaren gewesen zu sein.


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