Kein Freundschaftsdienst: Fler verrät die Hintergründe zum Bushido- & Shindy-Feature auf "Vibe"

Dass die Beziehung zwischen Fler und Bushido kompliziert ist, wissen wir. Im neuen Interview mit rap.de gibt Fler jetzt einen weiteren Hinweis darauf, wie problematisch das Verhältnis der beiden bereits seit Jahren ist und liefert dabei einen Blick hinter die Kulissen. Vorrangig geht es um die Feature Parts von Bushido und Shindy auf Flers Album "Vibe" aus dem Jahr 2016. Und es zeigt sich: Ein Freundschaftsdienst war das offenbar nicht.

Im Rahmen des Interviews versucht Fler aufzuzeigen, wieso Bushido sich ihm gegenüber in der Vergangenheit nie wirklich freundschaftlich verhalten habe, wenn es um die Musik ging. "Vibe" sei sein einziges Soloalbum gewesen (seit der Veröffentlichung "Flersguterjunge" über Bushidos Label), auf dem der egj-Chef einen Part beigesteuert habe, so Fler. Dabei kommt Interessantes zutage:

"Wenn du 15 Jahre mit jemandem angeblich 'Bruder' bist und er ist auf einer CD mit einem 12er-Part drauf, wo du ihn noch für bezahlt hast … ich habe für Bushido und Shindy bezahlt."

Das Feature für den Song "Attitude" sei über Arafat Abou-Chaker gelaufen, mit dem er einen Deal abgeschlossen habe, erklärt Flizzy. Der Vertrag sei grundsätzlich fair gewesen und er könne auch verstehen, dass Arafat mit seinen Künstlern, beziehungsweise ehemaligen Künstlern, Business machen wolle. Dennoch hat die Geschichte für Fler offenbar einen bitteren Beigeschmack, da er sich von Bushido wohl ein anderes Verhalten gewünscht habe:

"Ich kann jetzt auch nicht Arafat beschuldigen [...], aber ich will dir nur sagen, was da für Verhältnisse geherrscht haben. Wenn wir das jetzt weiterspinnen, hätte ja auch Bushido sagen können: 'Nein, Fler ist mein Bruder. Arafat, bitte nimm von dem kein Geld.' Hat ja auch keiner gemacht. [...] Man muss dazu sagen, Shindy war nie mein Freund. [...] Wenn Shindy bei mir rappt, kann ich nicht erwarten, dass er umsonst rappt."

Umgekehrt habe er übrigens kein Geld verlangt, so Flizzy:

"Das kommt ja noch dazu. Wenn ich auf deren Platten war, habe ich nicht die Hand aufgehalten."

Sieh dir hier im Interview die entsprechende Stelle an:

Fler über "Flizzy", Bushido, Fard, Social-Media u.v.m. | rap.de

Den Nerv der Zeit zu treffen und neue Styles zu etablieren, war schon immer das musikalische Anliegen vom guten Flizzy. Mit Singleauskopplungen wie "Highlevel Ignoranz" und "Pfirsich" hat Fler dann auch den Stein ins Rollen gebracht. Passend dazu hat Musti kurz nach dem Release Fler zu einem ausgiebigen Gespräch getroffen.

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Kommentare

"hätte ja auch Bushido sagen können: 'Nein, Fler ist mein Bruder. Arafat, bitte nimm von dem kein Geld"

also ob das A. gejuckt hätte

Das ist bitter !

was hat bushido denn "gekostet" hhde habt ihr infos darüber?

was regst du dich da überhaupt noch auf? hast den 1000mal überundet, scheiss drauf

bushido ist und war schon immer ein riesen heuchler. diese ganze sache mit arafat ist karma, irgendwann kommt halt mal die quittung. all das was er jetzt am eigenen leib zu spüren bekommt hat er über zig jahre hinweg anderen angetan.

Bushido soll in Rente gehen der alte Opa hat doch nichts mehr was er aufs Papier bringen könnte.
Darüberhinaus ist er mittlerweile obsolet.

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

Farid Bang: Statement zu möglichem Bushido-Diss

Farid Bang: Statement zu möglichem Bushido-Diss

Von Renée Diehl am 21.06.2021 - 18:23

Farid Bang hat bekanntlich eine umfangreiche Dissliste für das Album-Release von "Asozialer Marokkaner" in petto. Auf seinen bisherigen Single-Auskopplungen "Thanos" und "Kuck Kuck" wurde schon gegen einige Künstler ordentlich ausgeteilt – und auch um die Releases herum, fällt immer wieder der eine oder andere Name, der auf dem Album auch angeblich sein Fett wegbekommen soll. Darunter auch Bushido.

Farid Bang bezieht klar Stellung zum Bushido-Diss

Mit den Gerüchten um einen möglichen Bushido-Diss auf seinem Album räumt Farid Bang (diesen Artist auf Apple Music streamen) nun in seiner Instagram-Story auf. Auf die Fan-Frage hin, ob "Sonny Black gedisst wird", antwortet er:

"Nein, diese Geschichte ist endgültig vorbei. Ich habe nichts im Herzen gegen ihn und umgekehrt ist es auch so. Es gibt keinen Grund wieder ein altes Fass aufzumachen."

Für viele Fans wird diese Aussage eher überraschend kommen: Sie hatten nämlich vermutet, dass der Banger in seinem Musikvideo zu „Kuck Kuck“ andeutet, Jagd auf Bushido zu machen. Die logische Konsequenz einer solchen Anspielung wäre dann eigentlich der Bushido-Diss auf dem Album gewesen.


Foto:

Screenshot: Instagram-Story Farid Bang

Stattdessen: Farid hält sich an alte Vereinbarung

Nach JBG3 hatten Farid Bang und Bushido eigentlich die Vereinbarung getroffen, ihren Beef ruhen zu lassen und nicht mehr gegeneinander zu schießen. Insofern hätte Farid bei einem möglichen Diss auf "Asozialer Marokkaner" auch eine Abmachung gebrochen. Das ist im Rap-Game zwar nicht unbedingt untypisch, in diesem Fall aber scheint man wohl davon abzusehen. 

Auch wenn es Bushido auf dem kommenden Farid-Album nicht an den Kragen gehen mag: Aufgrund der umfangreichen Disses auf den bisherigen Single-Auskopplungen, erwartet die Fans wohl noch die eine oder andere Diss-Überraschung auf Farid Bangs Release. Bereits seit Wochen liest man in den Kommentarspalten vermehrt, dass "Asozialer Marokkaner" wohl die Rückkehr des „alten Farid“ sei – und dass dieser immer reichlich Disses im Gepäck hatte, ist weithin bekannt. So ist auch von Bausa, Slavik und Juju die Rede. Mal sehen, ob sich diese Namen bestätigen werden. 


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)

Register Now!