"An alle 'Ehrenmänner'": Bushido veröffentlicht erneut großes Statement

Nachdem es lange Zeit still um ihn geworden war, bricht Bushido nun nach und nach sein Schweigen. Soeben veröffentlichte er erneut eine große Stellungnahme via Facebook. Erst in der vergangenen Woche hatte Bushido seine Trennung von Arafat Abou-Chaker bestätigt.

"An alle 'Ehrenmänner'", beginnt Bushido seinen Brief, dessen Adressaten jedoch nicht bekannt sind. Namen nennt Bushido nicht und es ist nur schwer zu erschließen, an wen er sich wenden könnte. Offenbar geht es um einige Personen aus seinem ehemals engen Umfeld, die Bushidos Familie öffentlich beleidigt haben sollen:

"Es ist keine Kunst und es zeugt absolut nicht von Ehre, wenn man mit einer bösen Absicht die Familie in die Öffentlichkeit zieht. Meine Ehefrau und Mutter meiner Kinder zu beleidigen, ist das Letzte. Vor allem, wenn man über viele Jahre hinweg ein brüderliches Miteinander geführt hat, ist es sehr verwerflich, wirklich eklige Dinge zu behaupten, die dann sogar auf offene Ohren stoßen, denn da muss ja etwas dran sein, es kommt ja von vertrauten Personen."

Zudem handele es sich um Unwahrheiten und er selbst könne genauso "detaillierte Dinge" vortragen, was für ihn allerdings ein No-Go sei:

"Ich hätte fest damit gerechnet, dass solche Dreckwäsche aus anderen Rap-Camps kommen würde, aber niemals aus meinen eigenen Reihen. Es ist einfach unerträglich, solche Dinge mitansehen zu müssen. Zumal diese Lügen und Verleumdungen absolut nichts mit Rap zu tun haben. Sie sollen einfach nur verletzen. Ein ganz besonders bitterer Beigeschmack entsteht, weil diese dreckigen Dinge passieren, während man sich parallel in einer Trennungsphase befindet."

Abschließend spricht Bushido davon, dass ihm mit einer Anzeige von Leuten gedroht werde, die genau solch ein Verhalten immer abgelehnt hätten:

"All diese Beleidigungen und Anschuldigungen, obwohl ich stets bemüht war keinen Dreck aufzuwirbeln, um sich auf Augenhöhe die Hand zu reichen.
All diese Steine auf meinem Weg werden mich nicht abbringen, weiterhin das zu tun, was eigentlich das Wichtigste sein sollte. Musik."

Hier findest du das komplette Statement:

Bushido

An alle „Ehrenmänner". Bis heute habe ich mich nicht geäußert. So wird es auch bleiben, aber zu bestimmten Sachen würde ich gerne etwas anmerken. Es ist keine Kunst und es zeugt absolut nicht von...

Bushido bricht sein Schweigen über Arafat & EGJ

Während sich Gerüchte um eine Trennung von Bushido und Arafat Abou-Chaker häuften, hielt der Berliner Rapper sich lange Zeit ziemlich bedeckt. Jetzt bricht er sein Schweigen und spricht davon, heute ...

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Kommentare

Buhuhuuuu... reich mir mal einer 'n Zewa!

blablablablablablablabla

hat er nicht genau das selbe gemacht ?hmm

KARMA !

#ersgutesopfer

Scheint soziologisch begründbar zu sein, warum jetzt sehr, sehr viele - zum Glück nicht alle - sich an Bushido abreagieren.
Hat ja schon fast eine ***uelle Komponente: einfach mal (Gift) in die Gegend rumspritzen, in der Hoffnung, dass irgend etwas hängen bleibt.
Verbaler Gang-Bang, wenn' s real nicht läuft.

Wünsche Bushido, dass er diese Zeit des Verrats, der Verräter und Fälscher gestärkt übersteht.

Buschi biedert sich dem neuen Publikum an.
Neuer Diel nur mit reiner Weste.
Den Text hat er niemals selbst verfasst.
Kindergartenentertainment

diel^^

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Sinan-G wendet sich an Animus & bietet Asche Oktagon-Kampf an

Sinan-G wendet sich an Animus & bietet Asche Oktagon-Kampf an

Von Clark Senger am 14.01.2021 - 13:07

Das Jahr 2021 ist wild losgegangen für Freunde von Deutschrap-Gossip. Während die Tschetschenien-Akte täglich erweitert wird, ist kürzlich Animus auf Bushidos YouTube-Kanal ins lyrische Oktagon gesteppt, um in diverse Richtungen auszuteilen und so in bester EGJ-Manier sein neues Album anzukündigen. Lines gingen unter anderem gegen uns, Fler und Rooz – und an dieser Stelle hakt Sinan-G ein.

Sinan-G verteidigt Rooz gegen Animus' Line

In seinem Statement-Video geht er später auch auf die Asche-Thematik ein, die ihn als Teil von Mois' Keller-Crew ebenfalls betrifft. Zunächst dreht es sich aber um Animus. Dessen Behauptung, Rooz wäre eine "Marionette von den Großfamilien und Rockern", lässt Sinan nicht so stehen.

"Nur weil sich Rooz eventuell mit Arafat vertragen hat? Ja, die verstehen sich. Die sind jetzt nicht die besten Freunde, aber die haben sich ausgesprochen. Was man macht nach 'nem Streit. Hat Bushido sich einmal ausgesprochen mit uns? Mit mir, mit Rooz und so? Nein, er hatte gar kein Interesse. Weil er braucht uns für seine Promo." 

Er erinnert an den Ursprung des Streits mit Bushido, der Rooz-Interviews mit Manuellsen, Fler, Kay One und Co verhindern wollte. Wer die Story noch nicht kennt, kann das hier in knapp 13 Minuten nachholen. Außerdem rollt der Essener die lange gemeinsame Geschichte mit Animus auf, in der Rooz und Sinan immer ein freundschaftliches und hilfsbereites Verhältnis zum Heidelberger pflegten. 

"Nach dieser Sache mit Manuellsen warst du am Boden. Viele haben sich eingemischt, viele haben dich schlecht gemacht. Aber wir haben dich angerufen, 100-mal. Du bist nicht drangegangen. Irgendwann warst du plötzlich bei Bushido, obwohl wir Streit mit dem haben. Aber wir sind die Letzten, die gesagt hätten: 'Geh nicht zu dem!', obwohl wir wissen, was Bushido für ein Mensch ist."

Dann macht Sinan einen kleinen Exkurs zum Thema Bushido und erklärt, wie dieser Loredana "für die Promo" ins Messer laufen lassen habe, nachdem sie sich eigentlich gut verstanden hatten. Ihr erinnert euch vielleicht: Als die Betrugsvorwürfe gegen Loredana schon viele Monate im Raum standen, entbrannte nach einem neuen Interview des Opfers Petra Z. ein großer Shitstorm gegen die Rapperin, da Petra Z. nicht die finanziellen Mittel für die Beerdigung ihrer Mutter gehabt haben soll. Bushido wollte mit einer Spende aushelfen.

"Wie kann ich über Nacht zum Ehrenmann werden? Xalaz, ich sage, ich bezahle eure Beerdigung. Aber Loredana hat mehr Eier als Bushido. Loredana hat ihren Mund gehalten, die hat im [Hintergrund] alles geklärt, ihre Probleme, und erst als es geklärt war, hat sie ihren Mund aufgemacht."

Mit diesem Reminder leitet Sinan zur rhetorischen Frage über, ob Bushido nicht auch Animus irgendwann fallen lassen würde. Niemand hätte ihm angesichts der Lage nach der Trennung von Azad und dem Konflikt mit Manuellsen Steine in den Weg gelegt. Aber:

"Hättest du uns das gesagt. Aber du warst einfach da und hast Texte geschrieben für den, wo der uns disst. Ist das korrekt? Ist das fair? [...] Das ist charakterlich sehr, sehr schwach."

Sinan-G bietet Asche Kampf im Oktagon an

Danach geht Sinan auf den Konflikt zwischen seinem Homie Mois und Asche ein. Die Nationalität des Alpha-Signings spielt für ihn keine Rolle, wie er gleich klarstellt. Allerdings stört er sich an den Formulierungen aus dem Song "HIStory" (hier die Zusammenfassung), dass es nur "Ratten im Keller" gebe und dass er die "Hundesöhne" jagen wolle auf dem kommenden Album.

"Wenn du mich meinst, dann schreib mir gerne privat. Ich meine dich. Dann gehen wir gerne in das Oktagon. Ich biete dir das an, ich habe keinen Bock, 20-Minuten-Disstrack zu schreiben."

Wenn er gar nicht Sinan mit den Formulierungen gemeint hätte, dann könnte man die Sache auch easy mit einer Privatnachricht zu machen. Generell bleibt Sinan über das gesamte Statement sehr respekt- und (in Anbetracht der Situation) verständnisvoll für seine "Gegner". Hier könnt ihr euch das Statement in voller Länge ansehen:


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