Cypress Hill bringen zum neuen Album eigene Grassorten raus

In einigen US-Staaten ist Marihuana nicht nur als Medikament zugelassen, sondern auch zum "recreational use" freigegeben – also dem Privatgebrauch zu Erholungszwecken. Dazu zählt auch die Heimat von Cypress Hill, einer Band, die aus bekennenden Cannasseuren besteht. Darum ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass die Musiker jetzt auch ins Geschäft mit dem legalen Weed einsteigen.

Nun ist es soweit: Cypress Hill machen gemeinsame Sache mit Bhang Chocolates und die Verträge sollen auch schon unterzeichnet sein. Die neu gegründete Firma nennt sich CHB und geplant ist, eine Reihe an unterschiedlichen Cannabis-Produkten anzubieten.

Dabei geht es wohl in erster Linie um eigene Marihuana-Sorten, von denen mehrere gleichzeitig mit dem neuen Cypress Hill-Album "Elephants on Acid" im April auf den Markt kommen sollen. Da schließt sich der Kreis, da das Album seinerseits auch nach einer Grassorte benannt ist. "Elephants on Acid" wird das erste Cypress Hill-Album seit über sechs Jahren.

Album finished 2018

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Obwohl es sich bei Bhang Chocolates um eine Firma handelt, die vor allem für sogenannte Edibles bekannt ist, gibt es aktuell offenbar noch keine konkreten Pläne für essbare Marihuana-Produkte von Cypress Hill.

Zwischen den beiden Vertragspartnern hat es laut DJ Muggs jedenfalls sofort Klick gemacht. Der Bhang-CEO Scott Van Rixel sei großer Cypress Hill-Fan und kenne alle Lyrics auswendig. DJ Muggs erklärt, es sei sogar geplant, neue Distributionswege für die Musik auszuprobieren:

"Wir wollen einzigartige Verpackungen haben, die die Band und unsere Musik wiederspiegeln. So können wir die Musik durch unsere Cannabis-Produkte vertreiben. Mehrere Songs soll es nur auf diese Art geben, weil es ja keine Plattenläden mehr gibt."

DJ Muggs

Elephants on acid @cypresshill #soulassassins #cypresshill #djmuggs

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Weed-Revolution: Erste Festivals erlauben Erwerb & Konsum von Cannabis

Weed-Revolution: Erste Festivals erlauben Erwerb & Konsum von Cannabis

Von Michael Rubach am 08.08.2019 - 14:11

Weed hat in Deutschland weiterhin einen schweren Stand – in Amerika ist man seit diesem Sommer auf einem neuen Level der Akzeptanz angekommen. Der legale Kauf und Konsum von Cannabis ist auf dem Gelände mancher großer Festivals nun Teil des Erlebnisangebots.

Outside Lands Festival sorgt für ein Novum in San Francisco

Wie die Los Angeles Times berichtet, hat jüngst das Outside Lands Festival eine Genehmigung für den Verkauf und den Konsum von Cannabis erhalten. Es ist überhaupt das erste Festival in San Francisco, das mit so einer Erlaubnis ausgestattet wurde.

Die zuständige Behörde für Cannabis-Kontrolle hat grünes Licht gegeben. Eine Vertreterin des San Francisco Office of Cannabis sagte, dass dies der "erste Schritt zur Schaffung eines sicheren Raumes zum Cannabis-Konsum" sei. So kämen ausschließlich im Labor getestete Produkte an den Konsumenten.

Auch aus den Reihen der Politik gab es Unterstützung für das Vorgehen. Ein Abgeordneter des Senats sieht das Rauchen von Cannabis auf Festivals als "Teil unserer Kultur". Es mache Sinn, den Besuchern einen legalen Zugang zu gewähren. Das dreitägige Festival lockte letztes Jahr circa 200.000 Menschen an – es handelt sich also nicht um irgendein kleines Fest im Hinterhof.

Die Organisatoren des Mendocino County’s Northern Nights Festivals erklärten bereits Anfang Mai, dass Geschichte geschrieben worden sei. Ihre Veranstaltung betitelten sie als das "erste dreitätige Musik-Festival [...], bei dem die Ausgabe und Verwendung von Cannabis direkt vor Ort möglich" sei.

Der Konsum von Weed ist erlaubt – aber nicht überall

Auf den jeweiligen Festivals stehen spezielle Areas bereit, die im Fall des Outside Lands "Grass Lands" heißen. Dort dürfen die Besucher, wenn sie älter als 21 Jahre alt sind, Gras kaufen und konsumieren. Voraussetzung ist, dass die Weedgebiete ein Zaun umschließt und die Grasliebhaber ihre Einkäufe innerhalb des abgesperrten Bereiches verköstigen.

Der Verkauf von Cannabis ist in Kalifornien seit 2018 erlaubt. Allerdings ist das Rauchen in der Öffentlichkeit in der Regel nicht gestattet. Schon 2018 gab es die sogenannten "Grass Lands" auf dem Outside Lands. Nur durfte dort eigentlich niemand Gras konsumieren. Stattdessen konnten sich die Besucher mit den Angeboten von verschiedenen Cannabis-Unternehmen beschäftigen – nur nicht testen. Dieses Jahr spricht von offizieller Seite erstmals nichts dagegen.

Doch Cannabis-Freunde werden nicht überall in Kalifornien durchgewunken. Das Coachella Festival versuchte dieses Jahr vergeblich gegen das Verbot von Cannabis auf dem Gelände anzugehen. Es half nichts: Der Bann blieb bestehen.

Coachella Bans Marijuana for the Second Straight Year - Digital Music News

Despite California's legalization of marijuana and a court order allowing its use at the festival, Coachella is maintaining its ban. Marijuana and cannabis products remain illegal at Coachella again this year, even though California legalized the drug's recreational use in 2018. As usual, alcohol will remain the only legal substance inside the grounds of Coachella ...


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