Alle warten auf Eminems Album – und die Hinweise verdichten sich

Das lang erwartete neue Album von Eminem ist offenbar Teil einer ganz besonderen Vermarktungsstrategie. Die Öffentlichkeit weiß, dass es wahrscheinlich Revival heißen wird und womöglich demnächst erscheint. Wirklich sicher ist aber gar nichts und so rumort es an allen Ecken und Enden. Was verabreicht man übermäßig quengeligen Kindern? Richtig! Irgendeine Form von Medizin. Und so ist auch Eminems neue Platte wohl als Medikament gegen die Probleme unserer Zeit ausgelegt.

Nachdem das Album offenbar indirekt über Werbung an einer Häuserfassade angekündigt wurde, unterfüttert Eminem nun selbst diese Theorie. Auf seinem Instagram-Account postete er eine Notiz, die sich an die bereits gestreuten Hinweise anlehnt:

Instagram-Beitrag von Marshall Mathers * 8. Nov 2017 um 19:39 Uhr

Gefällt 508.1 Tsd. Mal, 9,698 Kommentare - Marshall Mathers (@eminem) auf Instagram

Das Logo des Zettels, die angegebene Telefonnummer und die Website-Adresse sind deckungsgleich mit den bisher bekannten Informationen. Das kann ja eigentlich kaum noch ein Zufall sein. Darüber hinaus ist der Zettel auch nicht leer. Mit "Walk On Water" könnte Slim Shady auf die erste Single anspielen. Schon mit dem Song Rap God aus seinem letzten Album The Marshall Mathers LP 2 offenbarte Em zumindest sein Gefallen am Überirdischen.

Eine gute Möglichkeit, um den eventuell neuen Song zu präsentieren, ergibt sich am 12. November. Dann finden in London die MTV European Music Awards statt – und wie es das Schicksal so will, existiert auch hierzu ein Gerücht im Internet. In einer Radio-Show der BBC erklärt ein Moderator, dass es gut sein könne, dass Eminem bei den EMAs auftritt, da sein Album in der Woche nach den Awards erscheinen würde.

BBC Radio 1 Hosts Says Eminem Might Be at MTV EMA 2017

Eminem & Shady Records News: http://www.southpawer.com/ Like Southpaw on facebook:: https://www.facebook.com/Southpawer/ Follow us on twitter:: https://twitter.com/Southpawer Follow us on IG: https://www.instagram.com/southpawerofficial/

Auch hier gilt der Konjunktiv und es lässt sich weiterhin bestens spekulieren. Wie lange Marshall Mathers seine Fans noch zappeln lässt, wird die (hoffentlich) nähere Zukunft zeigen. Wer es kaum noch aushält, kann hier zur Beruhigung nochmal sein Wissen testen:

Teste dein Wissen: Bist du Eminem-Experte?

(null)

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Einbrecher soll Eminems Ermordung geplant haben

Einbrecher soll Eminems Ermordung geplant haben

Von Alina Amin am 10.09.2020 - 14:30

Eminem wurde am 5. April dieses Jahres von einem Fremden geweckt. Der Mann, den Slim Shady zunächst als seinen Neffen einordnete, heißt Matthew David Hughes und steht nun vor Gericht – eigentlich wegen Einbruch und Sachbeschädigung an Eminems Wohneigentum. Wie Detroit Free Press berichtet, hat sich im Verlauf des Prozesses nun ergeben, dass Hughes einen konkreten Plan hatte. Wie ein Polizeibeamter erklärt, war er mit einer Mission eingebrochen: Den Rapper zu töten. 

Der Einbrecher Matthew David Hughes wollte Eminem töten

Eminem selbst war gestern zum jüngsten Prozesstag nicht anwesend und sein Anwalt wurde per Video zugeschaltet. Der Polizist Adam Hackstock berichtet als Zeuge von dem Vorfall. Er hatte im Anschluss an die Festnahme von Hughes über eine Stunde mit Eminem über das Geschehen gesprochen. In diesem Gespräch berichtete ihm der Rapper unter Anderem, wie Hughes ihm erzählte, dass er gekommen sei, um ihn zu töten: 

"Als Mr. Mathers ihn fragte, wieso er gekommen sei, entgegnete ihm Mr. Hughes, dass er da sei, um ihn zu töten."

('When Mr. Mathers asked him why he was there, he was told by Mr. Hughes that he was there to kill him')

Eminem lenkte seinen Einbrecher ab, bis die Polizei kam

Bei dem Versuch, den Einbrecher abzulenken, bis die Polizei eintreffen konnte, habe der Rapper daraufhin dem ungebetenen Gast eine Tour durch sein Anwesen gegeben. Eminem zeigte ihm das TV-Zimmer, einen Spielraum und führte ihn über seinen Basketballplatz zu einem der Ausgänge des Hauses. Dort übermannte ihn einer der Security-Männer.

Hughes war unbewaffnet und soll sich der Sicherheitskamera-Aufnahmen zufolge einige Zeit lang auf dem Gelände des Anwesens befunden haben. Er schlug mit einem Ziegelstein eins der Fenster ein und kletterte durch dieses in das Haus. Als die Polizei eintraf, versuchte er - beim Kampf mit dem Security-Mann - zu erklären, dass er ein Freund aus der Nachbarschaft sei.

Seit dem Vorfall ist Hughes in Gewahrsam. Der nächste Prozesstag ist für den 28. September angesetzt. Der zuständige Staatsanwalt hat dem Gericht erklärt, dass Hughes obdachlos sei. Sein Pflichtverteidiger ist der Meinung, es handele sich um eine Form der psychischen Störung und forderte zunächst ein Gutachten diesbezüglich. Der Angeklagte Hughes lehnte eine etwaige Untersuchung ab.


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