Nach Hausdurchsuchung: Marcus Staiger wendet sich mit ausführlichem Statement an Berliner Polizei

Marcus Staiger hatte gestern wohl nicht viel zu lachen: Auf Facebook veröffentlichte er ein ausführliches Statement, in dem er sich an die Berliner Polizei wendet. Warum? Offensichtlich durchsuchten die Beamten gestern seine Wohnung und ließen diese verwüstet zurück.

"17 Beamtinnen und Beamte – sogar mit schusssicheren Westen - Wow! Das war schon ein bisschen beeindruckend", heißt es in dem Facebook-Post. Laut Marcus Staiger wandte die Polizei einen Trick an und schickte einen DHL-Boten vor. Nachdem er die Tür für den Paketdienst öffnete, sollen die Beamten mit lauten "Polizei, Polizei"-Rufen in die Wohnung gestürmt sein.

"Das ging alles sehr schnell und immer wieder tauchen vor meinem inneren Auge Bilder der Situation auf. Bei der Stelle mit dem DHL Mann muss ich dann immer wieder lachen, bei anderen nicht."

Der Grund der Hausdurchsuchung hängt offenbar mit dem Vorwurf zusammen, Marcus Staiger habe die "Revolutionäre 01. Mai Demo" mitorganisiert, diese zuvor aber nicht angemeldet.

"Zusammen mit Arian Wendel soll ich am 01. Mai 2017 die 'Revolutionäre 01. Mai Demo' geplant, organisiert und durchgeführt haben und um Euch zu ärgern haben wir beide sie einfach nicht angemeldet."

Dies weist Staiger entschieden zurück, denn wie die Polizei seiner Meinung nach wisse, war er am gleichen Tag für die Organisation eines Rap-Konzertes am Berliner Oranienplatz verantwortlich. Im Rahmen des Myfestes standen unter anderem PTKTakt32 und Tice auf der Bühne, um sich gegen Abschiebung und Gentrifizierung stark zu machen.

Im Post von Staiger heißt es, die Polizei habe seinen Rechner sowie sein Handy und weitere Arbeitsmaterialien mitgenommen. Was genau die Konsequenzen daraus sind, scheint allerdings noch nicht klar zu sein.

Das ganze Statement kannst du hier lesen:

Marcus Staiger

Wenn der DHL-Mann klingelt Liebe Berliner Polizei, vielen Dank, dass Ihr gestern Morgen so zahlreich bei mir aufgelaufen seid. Das war wirklich eine große Überraschung und ich bitte Euch, meine...

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Kommentare

welcher polizist trägt denn heutzutage keine schusshemmende weste mehr ?

Deine Mutter z.b?

das war doch ein prank von bushido

dass Staiger iwie mit der Linken Szene zu tun hat, wundert mich nicht. Was der vor 1-2 Jahren in nem Video (glaub lief sogar auf Hip-Hop.de) gelabert hat...ja das war schon extrem Links.

Naja, war abzusehen. Links hin oder her, Staiger ist halt schon extrem ideologisch verblendet. Irgendwo sagte er mal, das er ein Problem mit den Begriff "Extremismus" im Zusammenhang mit Links hat. Den gäbe es nämlich laut ihm gar nicht. Nja, So kann man sich seiner eigenen moralischen Überlegenheit halt auch immer sicher sein, egal was man schon wieder für eine ******e verzapft hat.

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"Vom SEK durchsucht & verwüstet": Arafat wendet sich an Bushido

"Vom SEK durchsucht & verwüstet": Arafat wendet sich an Bushido

Von David Molke am 04.06.2020 - 17:36

Arafat Abou-Chaker richtet öffentlich eindringliche Worte an Bushido und die Polizei Berlins. Offenbar wurde Letzere nämlich bei dem Labelboss und ehemaligen Geschäftspartner vorstellig. Allerdings uneingeladen und ohne anzuklopfen: Es gab wohl eine Hausdurchsuchung. Dafür macht Arafat in einem Instagram-Post offenbar Bushido verantwortlich.

Arafat richtet sich öffentlich an Bushido & die Polizei

Arafat Abou-Chaker klagt auf Insta darüber, dass "die Polizei ähhh die Freunde des Gangsterrappers" Bushido in den frühen Morgenstunden des 4. Junis bei ihm "einmarschiert" seien. Und zwar "ohne Rücksicht auf Verluste".

Dazu liefert er gleich zwei Bilder: Eines zeigt eine offenbar eingetretene oder aufgebrochene Tür, das andere ein Schreiben der Polizei beziehungsweise einen Beschluss des Amtsgerichtes Tiergarten.

Darin geht es um Angaben, die Bushido gemacht haben soll. Allem Anschein nach dreht es sich um einen Totschläger, der angeblich am 3. Juni 2017 in München an Arafat übergeben worden sein soll.

"Seitdem hat keine Durchsuchung bei dem Beschuldigten stattgefunden."

Das scheint der Grund für die Durchsuchung zu sein (wobei der Brief aus dem Februar stammt), aber Arafat Abou-Chaker spricht sich in seinem Post gegen diese Darstellung aus.

"Mit deinen Lügen über drei Jahre alte Geschichten kommst du nicht weit. Bisher habe ich meinen Mund gehalten, aber bald rede ich mal."

Er bedankt sich allerdings bei der Polizei und auch bei Bushido selbst für dessen "nächste 31er-Aktion".

Heute wurden zwei Wohnungen meiner Brüder vom SEK durchsucht, komplett verwüstet und ein Bruder dabei schwer verletzt. Danke an @bush1do für seine nächste 31er Aktion. „Nach den Angaben des Anis Ferchichi wurden dem Beschuldigten am 3. Juni 2017 in München bei einem Festival Totschläger übergeben. Seitdem hat keine Durchsuchung bei dem Beschuldigten stattgefunden." Mit deinen Lügen über drei Jahre alte Geschichten kommst du nicht weit. Bisher habe ich meinen Mund gehalten, aber bald rede ich mal. Nur nicht mit deinen Polizei-Freunden, die dich schützen, obwohl du Leute in deinen neuen Tracks als Hurensöhne bezeichnest. Das ist genauso sinnfrei, wie dein neuer Kumpel @babasaad, der mich monatelang heuchlerisch angerufen und über dich abgelästert hat. Und an jede Großfamilie dich mich in letzter Zeit wegen ihm kontaktiert hat, geht mir nicht auf die Eier. Mit hinterhältigen Menschen habe ich nichts zu tun, aber ihr schon. Denn Dreck gehört zu Dreck. Auf bald... @bush1do @polizeiberlin Danke ...ps: am 4.6.2020 um 6 Uhr morgens ist die Polizei ähhh die Freunde des Gangstertapper @bush1do zu Besuch in den Wohnungen einmarschiert ohne Rücksicht auf Verluste

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Auch über Baba Saad verliert Arafat Abou-Chaker einige Worte. Der habe sich nämlich über Monate immer wieder bei ihm gemeldet und über Bushido "abgelästert".

Mehr zu Arafat & Bushido:


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